Bilder SEO: Besucher über die Google Bildersuche erhalten

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Neben einer ausgeklügelten SEO Taktik des Textes, ist es ebenfalls wichtig, dass auch die Bilder einer Website für die Suche von Google optimiert werden. Kein Text kann es schaffen, so prägende Eindrücke und Emotionen beim Menschen hervorzurufen, wie ein aussagekräftiges Bild. Ein SEO-Text kann durch Bilder SEO noch besser aufgewertet werden und lädt den Nutzer ein, länger auf der Website zu verweilen.

Die Sichtbarkeit einer Website hängt auch mit der Platzierung bei der Google Bildersuche zusammen. Deswegen müssen Bilder auch hinsichtlich einiger Kriterien für SEO und der Onpage-Optimierung angepasst werden. Besonders wichtig sind Bilder unter anderem für den Bereich E-Commerce des Online Marketings. Denn Produktbilder sprechen Bände und animieren Kunden eher zum Kauf als eine reine Textbeschreibung.

Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie Ihre Bilder SEO-gerecht optimieren, um damit beste Platzierungen bei Google zu erreichen und so bestes Online Marketing betreiben.


Bilder-SEO mit Keywords im Dateinamen

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Geben Sie Ihren Bildern keine kryptischen oder unverständlichen Namen, sondern arbeiten Sie mit aussagekräftigen Titeln. Der Name des Bildes (Bildbezeichner) hat ebenfalls einen Einfluss auf Ihr Ranking und durch ihn können Sie die Suchmaschinenoptimierung positiv beeinflussen. Denken Sie daran, dass das relevante Keyword, das Sie im Zusammenhang mit dem Bild einsetzen, auch auf den Namen des Bildes passt.

Dateiauflösung und -größe: Hochwertige Bilder und SEO

Je schärfer, desto besser! Hochauflösende Bilder wirken auf den Nutzer professioneller und hochwertiger als die kleine und unscharfe Variante. Als Richtwert hat sich die Kantenlänge von etwa 300 Pixel erwiesen. Die Auflösung für Bilder im Web sollte zwischen 72 und 150 ppi (Englisch: pixels per inch) liegen. Allerdings kann es passieren, dass sehr große Bilder von Google automatisch skaliert oder abgeschnitten werden, deswegen sollten Sie auf ein Seitenverhältnis von 4:3 Wert legen. Des Weiteren sollten Ihre Bilder nicht eine übermäßige Dateigröße aufweisen. Mit einer Software oder einem Onlinedienst lassen sich Bilder sehr gut komprimieren, so dass sie am Ende eine Größe von ca. 150kB nicht überschreiten.

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Format Ihrer Bilder für SEO

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Die Wahl des Dateiformats hat keine Auswirkung auf Ihr Ranking bei der Suchmaschine Google. Egal, ob Sie sich für das Format JPEG oder PNG entscheiden!

Wichtig ist jedoch, dass Google Informationen zu Ihrem Bild lesen kann. Hierfür bieten sich die sogenannten EXIF-Daten an, die in einem jeden Bild automatisch von der Kamera hinzugefügt werden. Im Header der Datei, also noch vor der eigentlichen Bildinformation, können so Datum und Uhrzeit, Brennweite und Belichtungszeit oder auch die geographischen Koordinaten des Bildes gespeichert und abgelegt werden. Damit ist das Bild zu jeder Zeit identifizierbar.

Ob Google diese Daten für das Ranking verwendet, ist nicht zu einhundert Prozent sicher, aber Sinn machen sie auch wegen des Copyrights. So sind Sie mit Ihrer Bilder-SEO auf der sicheren Seite.

Speicherort der Datei: Aussagekräftige Namen

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Dateien müssen für die Verwendung Ihrer Website einen festgelegten Speicherort besitzen. Dieser Speicherort sollte genau wie das Bild einen eindeutigen Namen haben, der in Korrelation mit dem Bild steht. Auch diese Informationen helfen Google besser mit den Inhalten Ihrer Website umzugehen, was sich wiederum positiv auf Ihr Ranking in der Suchmaschine auswirkt.

Attribute als wichtige Maßnahme für Bilder-SEO

HTML-Attribute wie Description und Title sind nicht nur bei reinem Text wichtig. Auch Bilder haben in den Meta-Angaben diese Attribute, die Sie unbedingt vergeben sollten. Da der Suchmaschinenroboter von Google die Inhalte von Bildern nicht auslesen kann, ist es nötig, ihm über weitere Attribute die Informationen zu geben, die er benötigt. Eine zusätzliche Angabe sollte außerdem gemacht werden: Das Alt-Attribut mit den nötigen Informationen, was auf dem Bild abgebildet ist, zu füttern. Alt-Attribute sind für Sreenreader wichtig. Screenreader sind Programme, die Menschen mit einer Sehbehinderung den Inhalt einer Website vorlesen. Der Screenrader liest die Informationen aus dem Alt-Attribut aus, so dass der im Sehen eingeschränkte Nutzer dennoch weiß, was auf dem Bild abgebildet ist. Auch kann es passieren, dass ein Bild aus einem zunächst nicht ersichtlichen Grund im Browser nicht angezeigt wird. Auch in diesem Fall hilft das Alt-Attribut, indem es in Textform beschreibt, was das Bild darstellt.

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Ebenfalls sollten folgende Attribute aussagekräftig und passend zum Inhalt des Bildes gewählt werden:

  • Dateiname
  • Alternativtext
  • Title-Tag
  • Bildunterschrift
  • Der das Bild umgebende Text
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Weitere Tipps & Tricks für effizientes Bilder-SEO

Setzen Sie eher auf Qualität als auf Quantität. Hochwertige, aussagekräftige und zugleich kreative Bilder bringen ein besseres Ranking als minderwertige Bilder ohne Inhalt. Ihr Bilder-SEO sollte zum Inhalt der Website passen und Ihre Keywords widerspiegeln, nicht nur Lückenfüller sein. Selbstverständlich dürfen Sie Ihre Bilder nicht einfach von irgendeiner Website kopieren und auf Ihre eigene setzen: Die Lizenz sollte angegeben und das Copyright ausgezeichnet sein. Google bewertet es außerdem positiv, wenn Sie Bilder öfter auf Ihrer Website einsetzen, da dies eine höhere Relevanz für Bilder-SEO hat. Nutzen Sie deshalb das gleiche Bild mehrfach auf Ihrer Internetpräsenz. Wenn Sie alle Maßnahmen für Ihre Bilder-SEO umsetzen und regelmäßig prüfen, steht Ihrem Erfolg in den SERPs bei Google nichts mehr im Weg.

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