Verbreitung wie von Zauberhand: Virales Marketing

Online Marketing besteht aus sehr vielen einzelnen Segmenten, die zusammen das Gesamtkonzept einer erfolgreichen Internetpräsenz bilden. Jede Disziplin hat ihre Berechtigung. Sei es Suchmaschinenoptimierung, Google AdWords, Affiliate- oder E-Mail-Marketing. Mit Online Marketing können Webseiten optimiert und Kunden gewonnen werden.

Eine besonders starke Methode der Kundengewinnung ist jedoch das virale Marketing. Doch aus welchem Grund? Wir erklären Ihnen die unschlagbaren Vorteile eines viralen Marketing-Konzeptes und erläutern die effektivsten Methoden.


Virales Marketing Lauffeuer

Begriffserklärung: Was ist virales Marketing?

Virales Marketing bedeutet, dass sich eine Werbebotschaft wie durch ein Virus durch die Gesellschaft kämpft. Einmal in Umlauf gebracht, erfährt jeder seine Wirkung. Was bei Krankheiten ein unerwünschter Effekt ist, erweist sich im Internet-Marketing als probates und effizientes Mittel, um die anvisierte Zielgruppe mit einer hohen Geschwindigkeit von der eigenen Botschaft zu überzeugen.

Virales Marketing Virus

Methoden im viralen Marketing

Nicht jede Methode oder Maßnahme im Online-Marketing funktioniert gleich gut oder offensichtlich. Virales Marketing kann da eine Lösung sein, die schnell und profitabel die Nutzer erreicht. Die einzig wahre Methode im viralen Marketing gibt es nicht. Stattdessen ist es ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren, die das Verbreiten „wie von selbst“ begünstigen. Ein besonders wichtiger Faktor ist das Streuen der Werbebotschaft in beliebten sozialen Netzwerken. Weiterempfehlen, Einbetten, Teilen: So wird das virale Marketing überhaupt erst seine Wirkung entfalten.

Das bedeutet: Schreien Sie Ihre Idee ins Netz heraus. Sie muss so viele Menschen wie möglich erreichen, damit Ihr Konzept aufgeht. Mit besonders kontroversen Ideen können Sie auch Guerilla-Marketing als Form des viralen Marketings einsetzen.

Zielgruppenanalyse: Wen soll die Nachricht erreichen?

Bevor eine virale Internetkampagne an den Start gehen kann, sollte sich der Marketer bewusst über die Zielgruppe sein, die er damit erreichen will. Oft wird betont, dass solche teils aggressiven Kampagnen nur die Zielgruppe der Jugendlichen und frühen Adoleszenten anspricht, da sie die meiste Zeit im Netz verbringen und größtenteils für die Verbreitung der Inhalte verantwortlich sind. Aber auch die 30 bis 65 jährigen User sind inzwischen sehr internetaffin und bilden einen relevanten Bereich ab. Ganz gleich, welche Zielgruppe die ihre ist: Sie müssen wissen, wen Sie mit Ihren Inhalten ansprechen wollen.

Markenidentität stärken

Besonders gut ist das Herausbilden einer starken Markenidentität bei viralem Marketing geeignet. Wenn eine virale Kampagne funktioniert und mit Ihrer Marke in Verbindung gebracht wird, können Sie sicher sein, dass Kunden und Nutzer das honorieren. Ihr Unternehmen wird authentischer und sympathischer. Stellen Sie jedoch sicher, dass diese Wirkung nicht ins Gegenteil umschlägt.

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Emotionaler Mehrwert

Inhalte sind das A und O einer funktionierenden Kampagne. Einmal im Internet veröffentlicht, lässt sich die Werbebotschaft nur in seltenen Fällen wieder zurücknehmen. Um einen öffentlichen Shitstorm zu vermeiden, ist es deshalb dringend nötig, die Kampagne bis ins Detail zu analysieren. Sobald Nutzer mit Ihrer Werbebotschaft eine Emotion verknüpfen, wird ein Trigger ausgelöst, der sich positiv in Verbindung mit Ihrem Unternehmen auswirkt.

Nutzer-Integration: Rezipienten mit einbeziehen

Zu sehr dürfen Sie Ihre Marke dennoch nicht in den Vordergrund der Inhalte stellen. Nehmen Sie stattdessen die Perspektive Ihrer Rezipienten ein und überlegen Sie sich, welche Inhalte sie selbst gern sehen möchten. Ein zu dominant auftretendes Branding zerstört die Authentizität und den Identifikationswillen des Nutzers. Betten Sie deshalb Ihre Nutzer und Konsumenten mit in die Inhalte ein. Interaktion und Ansprache können dabei helfen, dass Ihre Werbebotschaft viral wird.

Was macht eine Internet-Marketing-Kampagne viral?

  • Kommunikation
  • Nutzer
  • Verteilung
  • Idee

Virales Marketing Like

Crossmediale Verbreitung mit intensivem Seeding

Verbreitung und Weiterempfehlung: Die beiden Punkte sind das, wovon virales Marketing lebt. Virales Marketing ist in vielen Punkten nichts anderes als positiv besetzte Mundpropaganda. Es ist ein Empfehlungsmarketing, das von den Konsumenten der Inhalte und Botschaften lebt. Kommunikation im Internet ist im Gegensatz zu konventionellen Marketing-Methoden der früheren Jahrzehnte rasend schnell. Mit dem Einzug der Smartphones und der damit verbundenen Teilen-Mentalität der User hat sich auch die Idee des viralen Marketings etabliert.

Medien im viralen Marketing

Ohne eine kreative Idee wird das virale Marketing nicht funktionieren. Eine virale Marketing-Kampagne, die nur aus Text bestand, werden Sie vermutlich in den Weiten des Internets nicht finden. Auf Bilder und Videos sollte der Schwerpunkt liegen. Soziale Netzwerke wie Instagram, Snapchat oder auch YouTube funktionieren gerade deshalb so gut, da sie auf visuelle Medien setzen. Der bewährte Spruch: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“, ist auch aus diesem Grund noch immer topaktuell. Bilder und Videos wecken starke Emotionen und bleiben deswegen stärker in Erinnerung.

Nachteile von viralem Marketing

Ein oft angebrachter Punkt, der virale Marketingkampagnen als wenig nützlich darstellt, ist die kurze Lebenszeit. So sind die viralen Kampagnen für einen kurzen Abschnitt in fast allen Köpfen präsent, verschwinden aber genauso schnell wieder aus den Gedanken der Nutzer. Deswegen stellt sich die berechtigte Frage, wie sinnvoll solche Marketingkampagnen für Unternehmen wirklich sind.Bei ausdrucksstarken Inhalten kann die Idee aber auch sehr lange im Gedächtnis der User bleiben. Und das lohnt sich für Ihr Unternehmen

Fazit

Virales Marketing kann eine Bereicherung für jedes Unternehmen sein. Mit spannenden und kreativen Werbebotschaften kann ein Unternehmen es schaffen, sich dauerhaft in das kulturelle Gedächtnis zu brennen. Allerdings sollte vor dem Verbreiten der viralen Idee ein strategisches Konzept vorhanden sein, das Zielgruppe und Zielführung der Kampagne definiert. Das Verbreiten in sozialen Netzwerken ist die Pflicht, die die Kür folgen lässt. Darauf hoffen, dass Nutzer den Inhalt so außergewöhnlich oder witzig finden, dass er zum Virus im Netz wird: Das ist der letzte Schritt in einer viralen Marketing-Strategie.

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