5 Tipps für erfolgreiches Google Remarketing

Google-Adwords | 01.07.2014

Die wenigsten Besucher eines Online-Shops werden tatsächlich zum Käufer. Googles Remarketing scheint die Lösung für dieses Problem zu sein. Die User werden anhand von Cookies wiedererkannt und bekommen beim Surfen genau die Anzeigen des zuvor besuchten Unternehmens eingeblendet. Aus Kundensicht ist Remarketing allerdings nicht immer willkommen. Wer einmal einen Shop für Schuhe besuchte, fühlt sich anschließend von Schuhen verfolgt. Wer sich auf den Shop eines Erotikanbieters verirrte, sieht danach möglicherweise wochenlang Angebote für diverses Sexspielzeug, wo immer man gerade surft. Das stört nicht nur, das kann durchaus peinlich werden. Um dem vorzubeugen und mehr aus Remarketing-Kampagnen herauszuholen, nennt Marian Wurm von Löwenstark Online-Marketing 5 Praxistipps.

 

1. Mehr Abwechslung – Einsatz von diversen Werbemitteln

Vielfalt statt Einfalt gilt auch beim Remarketing. Durch unterschiedliche Werbeformate wie Rectangle oder Skyscraper erscheinen die Einblendungen dem User als etwas Neues. Testen Sie unterschiedliche Werbebotschaften und Motive, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Dabei geht es nicht nur um Banner, auch klassische Textanzeigen können sehr wirkungsvoll sein. Die Auslieferung der unterschiedlichen Motive lässt sich direkt über das Google-AdWords-Konto einrichten.

 

2. Mehr Genauigkeit und Individualität bei der Ansprache

Schuhkäufer suchen keine Handtaschen. Die Ansprache der unterschiedlichen Nutzergruppen sollte durch intelligenten Einsatz von Werbeformaten so individuell und passgenau wie möglich geschehen. Besucher, die sich in einem Ledershop den Bereich Schuhe angesehen haben, erhalten entsprechend andere Einblendungen als User, die bei Handtaschen stöberten. Dem Besucher Werbung für die Themen zu zeigen, die ihn tatsächlich interessieren, erhöht die Chance auf einen erfolgreichen Abschluss.

 

3. Mehr Geduld und weniger Spam

Weniger ist manchmal mehr. Damit die Werbebotschaft nicht nervt, sollte sie nicht zu häufig gestreut werden. Als AdWords-Berater empfehlen wir eine Rate von drei bis maximal fünf Einblendungen am Tag je Kunden. Außerdem können Werbetreibende mit den Remarketing-Regeln festlegen, wie lange, aber vor allem ab wann ein User ihre Werbung sehen soll. Werden Verbrauchsartikel, zum Beispiel Katzenfutter, beworben, sollte eine gewisse Zeit – entsprechend der vorher erworbenen Packungsgröße – abgewartet werden, bevor Remarketing den Kunden wieder an das Produkt erinnert.

 

4. Mehr Sorgfalt für besseren Kontext

Damit das eigene Produkt nicht im falschen Zusammenhang abgebildet wird, empfiehlt es sich, bestimmte Themen wie zum Beispiel Gewalt oder Pornografie auszuschließen. So werden unpassende oder geschmacklos wirkende Anzeigenplatzierungen vermieden. Dabei gilt es, ein wenig um die Ecke zu denken. Ein falscher Kontext der Werbeschaltung kann unbeabsichtigt komisch wirken und im schlimmsten Fall sogar eine starke Marke mit etwas Negativem in Verbindung bringen.

 

5. Mehr Sichtbarkeit für höhere Aufmerksamkeit

Eine Anzeige kann nur wirken, wenn sie gesehen wird. Es gilt daher bei der Schaltung der Werbemittel dafür zu sorgen, dass sie ‚Above-the-fold’, das heißt oberhalb der Scroll-Linie sichtbar sind. Diese Auslieferung können Werbetreibende entsprechend steuern.“ Alles, was unterhalb dieser Sichtlinie erscheint, läuft Gefahr, ignoriert zu werden.

 

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