Einleitung<br> <span>Nicht alle Kanäle sind gleichermaßen geeignet </span>
// Kapitel 01

Einleitung
Nicht alle Kanäle sind gleichermaßen geeignet

Mit Freunden in anderen Unis chatten, Bekannten Bilder vom süßen Hündchen oder dem letzten Urlaub zeigen oder einfach die eigene Meinung in die Welt hinaus posaunen – die Anfänge von Facebook, Instagram, Twitter und Co. waren bescheiden. Doch das Interesse an „Social Media“ wuchs schnell. Dazu beigetragen hat zu einem großen Teil auch die starke Verbreitung von schnellem Internet auf Computer und vor allem auf dem Handy.

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Facebook

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Facebook

Zwei Milliarden User auf Facebook

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Und heute? Heute weist Facebook rund zwei Milliarden Nutzer aus und erreicht damit fast ein Drittel der Weltbevölkerung. Allein in Deutschland sind 31 Millionen User angemeldet. Und wer mit dem „blauen Riesen“ nichts anfangen kann, der sucht auf LinkedIn und Xing nach beruflichen Kontakten, folgt auf Instagram Twitter und Co. Prominenten oder Pseudo-Promis oder nutzt YouTube als deutlich praktikableren Fernseh-Sender. Um einen kleinen Überblick zu geben, haben wir hier einmal die größten Social Media-Kanäle mit ihren Nutzerzahlen (Stand Q1/2018) zusammengetragen:

Facebook: 31 Mio. monatlich / 13 Mio. täglich

Instagram: 17 Mio. monatlich / 3,7 Mio. täglich

Twitter: 1,8 Mio. wöchentlich / 0,6 Mio. täglich

Xing: 13 Mio. Mitglieder / 1,2 Mio. monatlich aktiv

LinkedIn: 10,9 Mio. (DACH)

Pinterest: 4 Mio.

Snapchat: 3,7 Mio. wöchentlich

Youtube: 35 Mio. („Zuschauer“) / 6 Mio. Nutzer

Whatsapp: 40 Mio. wöchentlich / 34 Mio. täglich

Google+: 600.000 – 3,0 Mio.?

Kurzum: Social Media nimmt innerhalb des Internets einen mächtigen Part ein, ist nicht mehr wegzudenken und wird inzwischen auch von der Wirtschaft intensiv genutzt. Jahr für Jahr werden Milliarden-Summen für den Aufbau von Markenbekanntheit oder zum Abverkauf von Produkten investiert. Die Versuchung ist so groß, dass kaum noch ein Kanal sich gegen die Einbindung von Werbung sträubt (Pinterest ist so ein Beispiel – zumindest in Deutschland).

Nicht alle Kanäle sind gleichermaßen geeignet

Doch Vorsicht: Nur weil Facebook, Twitter und Co. das Schalten von Werbeanzeigen anbieten, sollten nicht auch alle Kanäle genutzt werden. Vielmehr sollte sich vorher ein klares Bild der eigenen Kundschaft/Zielgruppe in Hinsicht auf die jeweiligen Kanäle gemacht werden. Hinzu kommt die Frage, ob die Medien, die für den jeweiligen Kanal notwendig sind (Bilder, Videos, Texte) vorhanden sind oder beschafft werden können. Ebenfalls nicht vergessen werden sollte, dass Social Media-Kanäle nicht primär für den direkten Verkauf von Produkten ausgelegt sind. Bedenken Sie: Niemand geht auf Facebook, Instagram oder Twitter, weil er dort nach einem Produkt sucht. Ist der für die Zielgruppe passende Kanal gefunden, kann man sich dem Thema “Markenbekanntheit” allerdings in fast allen Fällen mit großem Erfolg widmen. Warum? Nun, man spricht die Menschen (wie der Name schon sagt) in ihrem sozialen Umfeld an und vermittelt seine Botschaft im besten Falle “von hinten durch die Brust ins Auge” und nicht mit der Dampframme “in your face!”