Pinterest<br> <span>Ausdrucksstarke Bilder einsetzen</span>
// Kapitel 04

Pinterest
Ausdrucksstarke Bilder einsetzen

Facebook Ads sprechen Menschen an, die noch gar nicht wissen, dass es Ihr Unternehmen gibt und Google Ads richten sich an ein ganz bestimmtes Suchinteresse.

Pinterest hingegen liegt irgendwo dazwischen.

Über 200 Millionen Nutzer lassen sich täglich von Pinterest inspirieren, viele von ihnen sind sogar sehr kaufbereit. Sie suchen nach neuen Ideen, vielleicht nach Rezepten, kreativen Möglichkeiten der Inneneinrichtung oder lustige DIYs für den nächsten Kindergeburtstag. Pinterest ist bunt und voller Möglichkeiten für Ihre Marketing-Strategie. Über 100 Milliarden Pins wurden bisher schon kreiert.

Pinterest: Interessantes auf Pinnwänden sammeln

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Das Wort Pinterest setzt sich aus den Wörter Pinboard und Interest zusammen und erklärt damit schon, worum es auf der Plattform geht. Pinterest ist ein Social-Bookmarking-Dienst, der aus Pinnwänden besteht, auf denen sich die Nutzer Inhalte merken können.

Haben Sie viele visuelle Inhalte? Ist Ihre Zielgruppe hauptsächlich weiblich, unter 30 und auf dem Smartphone mobil unterwegs? Dann sollten Sie definitiv über den Einsatz von Pinterest nachdenken, da genau diese Anforderungen und Nutzerstrukturen auf Pinterest zutreffen. Thematisch sind kaum Grenzen gesetzt, wichtiger ist die Visualität. Oft wird Pinterest auch als visuelle Suchmaschine betitelt. Themen, die besonders gut auf Pinterest funktionieren, sind DIY/Basteln, Food, Home, Design, Mode und visual Statements (Text auf Bild).

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Basis Ihrer Marketing-Aktivitäten auf Pinterest ist Ihr Profil, dem die Nutzer folgen können. Von dort aus pinnen Sie Ihre eigenen Inhalte und liken oder repinnen Inhalte anderer Nutzer. Hier ergeben sich spannende Einsatzmöglichkeiten für Ihr Unternehmen. Teilen Sie Ihre eigenen Inhalte, so sind ausdrucksstarke Bilder das A&O. Anders als auf anderen Plattformen sollten Sie hier auf das Hochformat setzen. Auch ein wenig Text kann nicht schaden, um deutlich zu machen, welchem Thema sich der Pin widmet. Achten Sie auf Qualität!

Integrieren Sie den Pin-Button auch auf Ihrer Website, so können Ihre Bilder und Inhalte direkt auf Pinterest gepinnt werden. Klickt ein anderer Nutzer innerhalb der Pinterest-App auf den Link im Pin, landet er wiederum auf Ihrer Website.

Bessere Conversion-Rate als bei Facebook

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Laut einer Umfrage von BloomReach sind Nutzer, die von Pinterest kommen, einem Kauf gegenüber aufgeschlossener, als Nutzer, die von Facebook auf Ihre Seite geleitet werden. Lassen Sie sich dieses Traffic-Potenzial also nicht entgehen und holen Sie die Nutzer früh im Kaufprozess ab. Beachten Sie außerdem, dass Pins langlebiger sind, als beispielsweise Posts auf Facebook und Instagram. Pins können noch nach Monaten für Traffic sorgen, wenn sie auf den richtigen Pinboards zu finden sind.

Neben der Nutzung als Katalog für Ihre Produkte, sollten Sie Pinterest auch als eine Art Kundenmagazin zum Markenaufbau verwenden. Pinnen Sie Inhalte, die in das Produktumfeld passen und Ihre Kunden inspirieren. Diese Themen können Sie in verschiedene Pinboards unterteilen, um ein stimmiges Gesamtbild zu erstellen. Bestenfalls werden Sie durch Ihre Pinboards und das aktive Teilhaben an der Community wiederum von neuen Nutzern gefunden, die dadurch auf Ihre Produkte aufmerksam werden.

Pinterest-Maggi

Erfolgsbeispiel Maggi Kochstudio

Hochzeits-Pinboard des Online-Shops Westwing mit eigenen und fremden Pins

Hochzeits-Pinboard des Online-Shops Westwing mit eigenen und fremden Pins

Wichtig: Nutzen Sie unbedingt einen Pinterest Business Account. Nur so können Sie Pinterest Analytics nutzen, das kostenlose Analyse Tool der Plattform. Werbemöglichkeiten gibt es in Deutschland zum aktuellen Stand (Juli 2018) noch nicht.

Quellen:

  • https://business.pinterest.com/de
  • Buch: Der Social Media Manager, Vivian Pein