Die 10 SEO-Basics

11.05.2017

Suchmaschinen sind heute ein elementarer Bestandteil des Internets – kaum ein Nutzer kommt ohne sie aus und für viele User werden sie gar als Synonym für das Netz gesehen. Der Platzhirsch unter den Suchmaschinen – mit einer Verbreitung von über 95 Prozent – ist Google. Damit die Nutzer von Google nur die besten und relevantesten Websites finden, untersuchen eine Reihe von Algorithmen ununterbrochen Billionen von Seiten im Internet und deren Inhalte. Google arbeitet zudem auch an einer fortlaufenden Entwicklung und Verbesserung der Algorithmen, so dass die Ergebnisse für die Nutzer immer besser werden.

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SEO ist aus diesem Grund keine einmal erledigte Sache, sondern muss eine kontinuierliche Konstante für Sie sein. Denn was heute noch als ideale Suchmaschinenoptimierung angesehen wird, kann morgen schon keine Auswirkungen mehr auf Ihre Platzierung in den Ergebnislisten haben. Und der Platz in den organischen Ergebnissen ist für Sie elementar: Nur die ersten 10 Plätze werden in der Regel von Nutzern geklickt – der Anteil der User, die Seite zwei oder drei besuchen, ist verschwindend gering. Ihr Ziel sollte also einer der obersten Plätze sein, damit Ihre potenziellen Kunden Sie auch finden – nur so können Sie gezielte Erfolge erreichen.

1. Den Kunden im Fokus haben:

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Auch wenn der erste Punkt auf dem ersten Blick nicht zwingend sofort eine Assoziation zu SEO hervorruft: An erste Stelle stehen nicht die Bedürfnisse und Ansprüche der Suchmaschine, sondern die der potenziellen Kunden. Agieren Sie deshalb immer so, dass der Kunde als wichtigstes Element Ihrer Idee bestehen bleibt. Mit einem auf die Zielgruppe ausgerichteten Internetauftritt, der ansprechende und leicht leserliche Texte, eine Visualisierung durch spannende Infografiken, Bilder und Videos sowie eine sympathische Präsentation der Dienstleistungen oder Produkte anbietet, sind Sie stets auf der sicheren Seite. Denn Google erkennt einzigartige Inhalte sofort und honoriert sie mit einem guten Ranking.

2. Keyword-Recherche:

Suchmaschinenoptimierung basiert auf der Vorhersage und dem Wissen über die Suchintention der Nutzer. Dafür muss recherchiert werden, welche Keywords am häufigsten in Zusammenhang mit Produkten verwendet werden und wie die Zusammenstellung von Mehrwort-Kombinationen ist. Eine detaillierte Keyword-Recherche ist somit das A und O einer fundierten SEO-Strategie. Mit dem eigens von Google bereitgestellten Keyword-Planer können Sie eine ausführliche Keyword-Recherche anstoßen und so Ihre Website gezielt optimieren. Zusätzlich finden sich im Internet viel kostenlose Dienste, mit denen die relevanten Suchbegriffe ebenfalls herausgefunden werden können. Ein weiterer Tipp: Behalten Sie „Google Trends“ im Blick, hier lassen sich ebenfalls interessante und nützliche Ideen zu Keywords finden.

3. Meta-Descriptions

In den Suchergebnislisten von Google werden Ihnen nicht nur die URL, sondern auch zusätzliche Informationen zum Inhalt der Seite angezeigt. Der Beschreibungstext wird zwar auch automatisch von Google generiert, ist dann jedoch nicht so ausführlich wie Ihre eigene Zusammenfassung. Um den Text zu individualisieren, können sogenannte Meta-Descriptions im HTML-Dokument einer Website festgelegt werden. Im Head-Bereich können Sie so eine Call-to-Action für potenzielle Kunden hinterlegen oder einfach den Inhalt Ihrer Website umschreiben. Neben der Meta-Description gibt es noch den Meta-Title, in dem der Titel der Website festgelegt wird.

4. Rich Snippets

Mit den Rich Snippets können Webseitenbetreiber der Suchmaschine exakt mitteilen, um welche Art von Website es sich bei Ihrer Unternehmenspräsenz handelt. Viele Elemente sind als Bestandteil der Snippets möglich: Texte, Bilder, Termine, Shop-Produkte und sogar Rezepte als Inhalt sind definierbar. Zusätzlich können Sie den Autoren eines Textes, das Datum des Verfassens und Bewertungen in den Suchmaschinenergebnissen anzeigen lassen. Das Ganze ist einfach und ohne Programmierkenntnisse in den Webmaster Tools von Google realisierbar. Mithilfe des Data-Highlighters markieren Sie Ihre Seite und bestimmen die einzelnen Elemente. So erhält Google einen detaillierten Einblick in Ihren Webseiteninhalt und kann ihn korrekt bewerten.

5. Unique Content

Wenn es um die redaktionellen Inhalte Ihrer Website geht, müssen bestimmte Faktoren eingehalten werden, damit Sie von einem guten Ranking bei Google profitieren. Denn nicht nur technisches SEO ist für eine Top-Platzierung entscheidend, sondern auch der vorhandene Content auf einer Seite. Mit qualitativ hochwertigen Texten, Bildern und Videos können Sie bei Ihren Nutzern und potenziellen Kunden sowie bei Google Eindruck schinden. Das Credo des Suchmaschinengiganten lautet nämlich: Nur exzellente und somit relevante Inhalte sind für den User sinnvoll. Neben der möglichst korrekten Verwendung von Grammatik und Orthographie zählt auch die Individualität Ihrer Texte. Nur der sogenannte „unique content“ – also der einzigartige Inhalt – wird als relevant für den Nutzer angesehen. Produktbeschreibungen oder andere Texte einfach von schon vorhandenen Seiten zu kopieren ist demnach keine gute Idee: Die Algorithmen von Google erkennen Duplikate sofort und strafen Sie mit einem Rankingverlust ab.

6. Responsive Design

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Das Design einer Website ist das erste, was der User konkret von ihr wahrnimmt. Neben einer guten Usability muss auch die Ansicht auf unterschiedlichen Endgeräten als Faktor berücksichtigt werden. Die Anzahl der Smartphones und Tablet-PCs in der Bevölkerung steigt seit Jahren kontinuierlich und auch die mobile Internetnutzung ist dank UMTS und LTE inzwischen eine konstante Größe. Damit eine Website nicht jedes Mal individuell auf die Vielzahl unterschiedlichen Bildschirmgrößen der Geräte angepasst werden muss, hat Google ein Paradigma ins Leben gerufen, das automatisch das verwendete Endgerät erkennt und das Design entsprechend anpasst. Mithilfe der neuesten Webstandards HTML5 und CSS3 können so suchmaschinenkonforme Seiten erstellt werden, die den Standards von Google entsprechen. Das belohnt die Suchmaschine mit einer höheren Wertung und einem besseren Ranking.

7. Server- und Ladezeiten optimieren

Eine wichtige Größe in der Suchmaschinenoptimierung ist die sogenannte Verweildauer eines Users auf einer Internetseite. Je länger ein Nutzer mit einer Website interagiert, desto wertvoller scheint sie für ihn zu sein. Der Nutzer findet sie interessant und die gesuchten Informationen oder Produkte scheinen dort ansprechend präsentiert zu sein. Im Umkehrschluss sorgt eine kurze Verweildauer für eine Abwertung. Zusätzlich beeinflussen Ladezeiten einer Seite die Absprungrate – also das Verlassen des Users. Je länger eine Seite braucht, um zu laden, desto schneller verlässt der Nutzer sie wieder. Laut einer Studie von Akamai warten 57 Prozent der Suchenden nur drei Sekunden oder weniger, bevor sie die Seite wieder verlassen. Schnelle Ladezeiten – oder auch der Pagespeed – sind also wichtig, um Kunden auf der Internetpräsenz zu halten.

8. Interne Verlinkungen aufbauen

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Interne Links sind diejenigen, die auf andere Inhalte innerhalb Ihrer Website hinweisen. Mit einer gut aufgebauten Linkstruktur helfen Sie nicht nur Ihren Usern, sich besser auf der Seite zurechtzufinden, sondern bieten zugleich den Algorithmen von Google einen Weg in die Tiefen der eigenen Internetpräsenz. Dadurch kann der Inhalt und auch der Aufbau von der Suchmaschine bestens bewertet werden. Nicht vernachlässigen sollten Sie zudem die sogenannten Ankertexte. Sie sind die meist unterstrichenen und farbig markierten Wörter in einem Text, die auf den Inhalt der weiterführenden Seite verweisen. Gestalten Sie den Ankertext möglichst aussagekräftig, so wissen Nutzer und Suchmaschine sofort, was sie auf den Seiten erwartet. Zugleich können Sie so effektiv mit den zielgruppenrelevanten Keywords agieren.

9. Backlinks

Nicht nur die internen Links sind wichtig für eine gute Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen – auch Links, die auf externen Seiten platziert werden, sorgen für eine Aufwertung der eigenen Webpräsenz. Mit Backlinks stärken Sie nicht nur Ihre Authentizität, sondern zugleich Ihre Reichweite im Netz. Allerdings sollten Sie darauf achten, stets nur qualitativ hochwertige Backlinks zu verwenden und es mit dem Setzen auch nicht zu übertreiben. Einen Link auf einer bekannten Seite, die zudem mit einer guten Sichtbarkeit überzeugt, vermittelt den Algorithmen von Google einen hohen „Trust“ und eine starke Relevanz Ihrer Seite für die Nutzer. So profitieren Sie also wiederum von einer besseren Platzierung in den organischen Suchmaschinenergebnissen.

10. Kontinuierliche Anpassungen

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SEO ist Fleißarbeit. Ein regelmäßiges Überprüfen der relevanten Kennzahlen sowie eine kontinuierliche Optimierung der Seite nach den Vielfachen Rankingfaktoren ist für jeden Webseitenbetreiber Pflicht. Neben den schon erwähnten Tipps und Tricks wertet Google nämlich auch die Aktualität einer Website. Das Veröffentlichen von Beiträgen, Produktbeschreibungen, Bildern und Co. ist also nicht nur im Interesse der Kunden, sondern auch in Ihrem, wenn Sie dauerhaft erfolgreich im Internet agieren möchten.

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