Deutsche shoppen immer öfter mit ihren mobilen Endgeräten

11.02.2014

Einkaufen per Handy oder Tablet? Für viele Deutsche ist das keine Zukunftsmusik, sondern längst Realität. Das besagt eine neue Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Interessanterweise profitieren von dem veränderten Nutzungsverhalten nicht nur Onlineshops, sondern auch stationäre Geschäfte.

Jeder vierte Deutsche nutzt bereits mobile Shopping via Smartphone und Tablet

Während 2013 bereits jeder Vierte mindestens einmal im Monat von Smartphone oder Tablet aus online bestellt, tat dies 2011 noch nicht einmal jeder neunte Befragte. Für die Studie hatte PwC im Sommer 2013 rund 1.000 Konsumenten befragt. „Anstatt Online-Bestellungen abends vom heimischen PC aus zu verschicken, lässt sich dies dank Shopping-Apps und optimierter Webseiten zeitsparend von unterwegs erledigen", kommentiert Gerd Bovensiepen, Leiter des Geschäftsbereichs Handel und Konsumgüter bei PwC, die Studie.

Noch wichtiger sind die Mobilgeräte laut Studie gegenwärtig aber für die Recherche. 74 Prozent der Befragten haben demnach über Smartphone oder Tablet nach Produkteigenschaften recherchiert. 65 Prozent nutzten Mobilgeräte für Preisvergleiche.

Immer mehr User nutzen Smartphone und Tablet für Recherchen und zum Shopping

Abb.: Immer mehr Deutsche nutzen Smartphones zum Shopping und für Produkt- sowie Preisrecherchen

Smartphone-Nutzung auch für stationären Handel relevant

Die Studie ergab außerdem, dass die Mobilgeräte mittlerweile auch im stationären Einzelhandel intensiv genutzt werden. 44 Prozent der Befragten nutzen ihr Smartphone, um direkt im Laden Vergleichspreise aus Webshops einzuholen. 33 Prozent holten sich über das Internet zusätzliche Informationen zu den sie interessierenden Produkten ein. 39 Prozent scannten QR-Codes direkt im Geschäft. Und etwa jeder vierte fragte im Laden zur Sicherheit noch einmal rasch den Kontostand ab.

Für den stationären Handel bietet dieser Trend aus Sicht von PwC Herausforderungen und Chancen. „Einerseits bringen die Mobilgeräte maximale Preistransparenz, von der tendenziell günstigere Anbieter profitieren. Andererseits können die stationären Händler das Einkaufserlebnis durch intelligente Verknüpfung mit den Möglichkeiten des Mobile-Web deutlich aufwerten“, sagt Bovensiepen. Sein Vorschlag: „Beispielsweise lassen sich über QR-Codes technische Daten, Anwendungshinweise oder Videos zum Produkt im Regal direkt auf das Smartphone schicken.“

29 Prozent der Befragten fänden es gut, wenn sie mit dem Smartphone oder Tablet im Geschäft den Warenbestand in anderen Filialen oder auch im Internet-Shop des Händlers abrufen könnten. Jeder fünfte Befragte wünscht sich zudem ein leicht zugängliches WLAN im Ladengeschäft.

Mobiles Payment noch nicht etabliert

Mit dem Smartphone bezahlen laut Studie aktuell nur wenige Konsumenten: 65 Prozent der Befragten haben noch nie eine Rechnung mit ihrem Handy beglichen. Auch das Interesse ist noch gering. Selbst wenn sie sich das Anstehen an der Kasse ersparen könnten, würden nur 11 Prozent der befragten Konsumenten mit einer Smartphone-App des Händler im Laden bezahlen wollen. 37 Prozent der Befragten benutzen ihr Smartphone zudem gegenwärtig noch nicht für den Einkauf, weil sie Sicherheitsbedenken haben.

Weitere Informationen:

PwC: Pressemitteilung

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