Expertentipps für erfolgreiche AdWords-Kampagnen auf mobilen Endgeräten

16.07.2014

Das mobile Shopping liegt im Trend. Jeder dritte Deutsche hat laut Smartphone-Studie von Google/Ipsos (Mai 2013) bereits mit einem Smartphone online eingekauft. Wer hiervon profitieren will, muss die mobile Kommunikation in seine Marketing-Strategie einbeziehen. Was es dabei zu beachten gilt, erläutern die Experten der Löwenstark Online-Marketing Agentur GmbH.

Mobile Commerce entwickelt sich zum Online-Kanal der Zukunft. Immer mehr Menschen werden Einkäufe über Smartphones abwickeln. Um diese Menschen zu erreichen, bietet sich der Einsatz mobiler AdWords-Anzeigen an. Diese werden auf Mobilgeräten in Google-Suchergebnissen, auf Content-Websites und in Apps geschaltet. Was es zu beachten gilt, um das Potenzial von mobilen Adwords-Anzeigen optimal zu nutzen, erklären die folgenden fünf Tipps.

Fünf Praxistipps für mehr Erfolg bei mobilen AdWords Anzeigen

Fünf Expertentipps für mehr Erfolg bei mobilen Google AdWords Anzeigen

Mit responsive Design die Website für mobile Nutzung optimieren

Die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiche mobile Kampagnen ist, Online-Shops für die mobile Nutzung zu optimieren. „Unser Tipp: Verwenden Sie das sogenannte responsive Webdesign. Diese effiziente Webdesign-Technik folgt dem Nutzer und passt Funktion, Design und Inhalt von Websites der Bildschirmauflösung des verwendeten Endgerätes an“, erklärt Marian Wurm, Geschäftsführer der Löwenstark Online-Marketing GmbH. Wenn Webseiten falsch dargestellt werden, Formulare zu kleinteilig sind oder die Schrift im Smartphone unlesbar wird, besteht die Gefahr, dass der mit mobiler Werbung gewonnene Nutzer abspringt, ohne die gewünschte Aktion zu tätigen.

Call to Action Elemente auf den mobilen Nutzer ausrichten

Im Gegensatz zur klassischen Suche am Desktop-PC erfolgt die mobile Suche eher spontan - häufig von unterwegs oder schnell mal zwischendurch. Werbetreibende sollten das bei der Gestaltung von Anzeigen zu berücksichtigen. Mobile Anzeigen sollten kurz und prägnant sein, die wichtigsten Keywords enthalten und im Idealfall auf eine mobile Zielseite führen. „Empfehlenswert ist es, mobil optimierte Anzeigen für das Display-Netzwerk von Google sowie in mobilen Apps einzusetzen, die vom Smartphone aus einfach bedient werden können“, betont Wurm.

Hierbei sind Tests sehr wichtig. Mit AB-Tests lässt sich herausfinden, welche Variante höhere Konversionsraten aufweist. Um saubere Ergebnisse zu erhalten, empfiehlt der Experte, jeweils immer nur ein Element der Anzeige zu ändern – zum Beispiel die Farbe oder Größe des Call-to-Action-Buttons. Diese Tests sollten sowohl bei Textanzeigen als auch Bannern durchgeführt werden.

Bei der lokalen Suche den Standort des Users berücksichtigen

Einer der großen Vorteile der mobilen Geräte ist die Lokalisierung der Suche. Durch GPS und das verwendete Funknetz kann der Standort des Nutzers viel genauer bestimmt werden als beim stationären Internet. Dieser Vorteil sollte auch bei mobilen Anzeigen genutzt werden. „Mit lokal ausgerichteten AdWords-Kampagnen kann man vor allem wunderbar für Anbieter vor Ort werben und Nutzer erreichen, die gerade in der Umgebung unterwegs sind,“ betont der Experte Wurm. Er empfiehlt zudem, die Gebote bei Google stark anzuheben, wenn sie die Nutzer innerhalb eines bestimmten Radius' im Umkreis des Anbieters – zum Beispiel eines italienischen Restaurants – befinden und gerade mobil surfen.

Mobile AdWords-Anzeigen zur optimalen Tages- und Uhrzeit schalten

Bei Google können Gebote für unterschiedliche Tage und Tageszeiten festgelegt werden. Das sollten Werbetreibende nutzen. Zum Beispiel sollte ein Restaurantbesitzer, der einen besonders günstigen Mittagstisch anbietet, in der Zeit von 12 – 15 Uhr spezielle Anzeigeninhalte schalten und die AdWords-Gebote erhöhen. Außerhalb der Stoßzeiten kann er die Gebote hingegen senken. „Die Mühe lohnt sich: Nur Anzeigen, die bei der Google-Suche auf Platz 1 oder 2 landen, werden für die Nutzer sichtbar“, so der Löwenstark-Experte. „Daher mein Tipp an Online-Händler: Behalten Sie die Statistiken immer im Auge. Wann kommen die Nutzer zu meiner Seite? Wann konvertieren sie am meisten? Welche Anzeigen funktionieren am besten? Wer die Werbechancen von Google nutzen will, muss die Gebote taktisch richtig anpassen.“

Extras für Anzeigenerweiterungen nutzen

Anzeigenerweiterungen bieten sich auch für mobile AdWords Kampagnen an. Dabei handelt es sich um Zusatzinformationen, wie zum Beispiel die Telefonnummer oder die Webseite des beworbenen Unternehmens, die den Suchanzeigen hinzugefügt und prominent in der Anzeige hervorgehoben werden. „Insbesondere sogenannte ‚Sitelinks’ konvertieren sehr gut“, erklärt Wurm. „Diese können für mobile Endgeräte separat festgelegt werden. Sehr wichtig für die mobile Suche ist zudem der Einsatz der Telefon- und Standorterweiterung.”

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