Internet Glossar F - M

F
FAQ – Frequently Asked Questions
Auflistung von häufig gestellten Fragen zu einem bestimmten Thema und deren Antworten.
Favicon.ico
Das ist eine Datei, in der eine Grafik abgespeichert ist. Diese wird im Dateienverzeichnis einer Webpräsenz abgelegt und einzelne Browser greifen darauf zu. Wenn nämlich ein Besucher ein Bookmark bzw. Lesezeichen setzen möchte, versucht der Browser, ein dazu passendes Icon-Symbol mit aufzunehmen und anzuzeigen. Mißlingt dies, weil die Datei vom Webmaster nicht erstellt wurde, melden die Logfiles an dieser Stelle einen fehlerhaften Zugriff.
Favoriten
siehe Bookmarks
Feedback
Rückmeldung zu einem bestimmten Angebot im Internet durch Meinungsäußerung per Formular, Voting (Abstimmung), Gästebuch oder auch direkter E-Mail.
File Not Found
Dies ist wohl die bekannteste Fehlermeldung im Internet und dokumentiert den fehlgeschlagenen Aufruf einer (HTML)-Datei. Der normierte Rückgabecode für diese Meldung trägt die Nummer 404 und wird vom Webserver an den Browser geliefert. Die Ursache ist meistens eine fehlerhafte Verlinkung durch den Webmaster, ein veralteter Suchmaschineneintrag oder eine falsche Adresseneingabe durch den User.
Firewall
Sicherheitsvorkehrung, um Computersysteme vor unberechtigten Zugriffen aus dem Internet abzuschirmen.
Flash
Ein von der Firma Macromedia konzipiertes Grafikformat von hoher Bildschirm-Qualität und mit variablen Gestaltungsmöglichkeiten. Es sind z.B. Trickfilme möglich und synchron dazu kann Sound in verschiedenen Formaten wiedergegeben werden. Zur Erstellung von Flash-Grafiken ist ein spezielles Programm erforderlich. Dies nennt sich ebenfalls Flash und liegt mittlerweile in verschiedenen Versionen vor. Flash-Dateien benötigen zur Darstellung ein entsprechendes Plug-In des Browsers.
Flatrate
Pauschaltarif, mit dem sämtliche Kosten, also alle Telefon- und Verbindungsentgelte, abgegolten sind. Man kann sozusagen Tag und Nacht online sein, ohne sich über zusätzliche Kosten Gedanken machen zu müssen. Das lohnt sich aber nur für User mit überdurchschnittlich langen Nutzungszeiten.
Followup
Antwort auf eine Nachricht oder Frage in Newsgroups.
Forum
Öffentliche und nichtöffentliche Diskussionsgruppe im WWW und in Online-Diensten. Zum Schreiben von eigenen Beiträgen wird immer öfter eine Anmeldung im entsprechenden Forum verlangt. Ein Forum auf der eigenen Homepage ist übrigens ziemlich einfach einzubauen. Es gibt mittlerweile unzählige Anbieter, die das kostenlos bzw. gegen Werbeeinblendungen realisieren.
Frames
Mindestens 2 unabhängig voneinander darstellbare Bereiche einer Webseite. Die Frame-Technik soll die Übersichtlichkeit und vor allem die Navigation einer Internet-Präsentation erhöhen. Früher sehr umstritten, gehören Frames mittlerweile zum HTML-Standard.
Freeware
Im Gegensatz zur Shareware ein absolut kostenloses Programm, dessen Nutzung allenfalls in einzelnen Funktionen eingeschränkt ist. Freeware ist urheberrechtlich geschützt und unterscheidet sich dadurch von Public-Domain-Software.
Frontpage
HTML-Editor und Webverwaltungsprogramm von Microsoft mit umfangreichen Funktionen und Vorlagen. Die Software ähnelt im Aussehen und in der Handhabung dem Textverarbeitungsprogramm Word.
Frontpage Express
Kostenloses Zusatzprogramm des Internet Explorers zum Erstellen von Web-Seiten. Dieser HTML-Editor ist sozusagen der kleine Bruder von Frontpage mit beschränktem Funktionsumfang. Die Software soll inzwischen nicht mehr im Angebot von Microsoft sein.
FTP – File Transfer Protocol
Das Protokoll dient der Übertragung von Dateien. Nach Anmeldung bei speziellen FTP-Servern kann auf die dort abgelegten Dateien zugegriffen werden. Per Download werden die Dateien auf den lokalen PC geladen. Dies ist auch mit den modernen Browsern möglich. Ein spezielles FTP-Programm wird aber normalerweise für die Datenübertragung zum Server gebraucht, wenn Webseiten hochgeladen werden sollen.
G
Gateway
Die Verbindungsstelle zwischen zwei Netzwerken.
GB – GByte – Gigabyte
Ein Gigabyte entspricht 1.024 Megabyte.
GIF – Graphics Interchange Format
GIF-Dateien (Dateiendung: GIF) können bis zu 256 Farben speichern. Die Größe der Datei wird dabei von der Anzahl der Farben bestimmt. Ohne Qualitätsverlust können Grafiken komprimiert und dekomprimiert werden. Sehr wichtig ist die Möglichkeit, die GIF-Grafik mit einem transparenten (unsichtbaren) Hintergrund darstellen zu können. So kann sie problemlos ohne unschöne Umrandung in andere Hintergründe eingefügt werden. Mit dem GIF-Format können außerdem Animationen realisiert werden, weil mehrere Bilder in einer Datei abgespeichert werden können.
H
Hacker
Hacker versuchen zwar genau wie Cracker, in fremde Computersysteme einzudringen. Das Motiv ist jedoch ein anderes. Es sollen vor allem bestehende Sicherheitslücken aufgezeigt werden, ohne wirklich Schaden zuzufügen.
Header
Kopfteil einer einzelnen Webseite. Das sind normalerweise Informationen, die weniger im Browser selbst, sondern eher im Quelltext zu sehen sind. Also alles vor dem BODY-Bereich. Bei E-Mails wird ähnlich unterschieden. Im Header stehen zusätzliche Informationen z.B. über den Verschickungsweg. Meistens können diese Kopfinfos ein- oder ausgeblendet werden.
Hexadezimales Zahlensystem
Dieses speziell für Computer entwickelte Zahlensystem hat nicht 10, sondern 16 Grundziffern. Dies sind 1 bis 9 und die Buchstaben A bis F. Dabei stehen die Buchstaben für die zweistelligen Zahlen 10, 11, 12, 13, 14 und 15. Mit diesem System ist es möglich, jede Zahl von 0 bis 255 mit nur zwei Bytes zu beschreiben. Die Hex-Zahl 00 enspricht der dezimalen 0 und FF entspricht 255.
Hit
Jeder Zugriff auf eine Datei (gleich eine Logfile-Zeile) ist ein Hit. Besteht eine Seite z.B. aus einer HTML-Seite und 3 Grafiken, so werden 4 Hits gezählt. Wird die Seite vom User erneut aufgerufen, kommen weitere 4 Hits dazu. Die Größe der Datei ist vollkommen unerheblich. Eine winzige Pixelgrafik zählt genauso viel wie eine megabyteschwere ZIP-Datei. Auch fehlgeschlagene Zugriffe werden mitgezählt. Einzelne Counter arbeiten übrigens nach diesem Hit-Prinzip. Das erklärt und relativiert auch so manchen abenteuerlich großen Zählerstand auf diversen Homepages.
Hoax
In der Regel eine böswillige Warnung vor einem überhaupt nicht vorhandenen Virus. Oft verbunden mit der Aufforderung, die Virenwarnung weiterzugeben oder – besonders perfide – bestimmte Dateien zu löschen. Letzteres kann fatale Konsequenzen nach sich ziehen, wenn es sich um wichtige Systemdateien handelt.
Home
Allgemein üblicher Verweis in Text- oder Grafikform, der auf die Eingangsseite eines Internetprojekts führt.
Homepage
Eigentlich nur die Startseite einer Internet-Präsenz. Häufig wird der Begriff aber für das ganze Projekt benutzt. Von der Startseite gelangt man dann über Links zu den weiteren Inhalten.
HTM bzw. HTML
Dateierweiterung für Dateien im HTML-Format. Für die Darstellung der datei ist es eigentlich egal, welche Dateierweiterung man benutzt. Die alten MS-DOS-Erweiterungen jedoch erkennen höchstens drei Zeichen als Zusatz. In der Praxis ist es auch nicht ohne Bedeutung, ob eine Datei als xyz.htm- oder xyz.html-Datei adressiert wird, da dies zwei unterschiedliche Dateien sein können.
HTML – Hyper Text Markup Language
Eine Art Textbeschreibungssprache zur Darstellung von Seiten im World Wide Web. Die Anweisungen stehen in spitzen Klammern und werden durch einen Browser interpretiert und auf dem Bildschirm entsprechend dargestellt. Spezifisches Merkmal von HTML-Seiten ist die Verknüpfung mit praktisch allen Informationsinhalten des Internets durch Hypertext.
HTML-Editor
Programm, das die Erstellung von HTML-Dateien vereinfacht. Von daher ist ein einfacher Texteditor wie Notepad kein HTML-Editor, sondern lediglich ein Textverarbeitungsprogramm, in das HTML-Code eingegeben und dann als HTM-Datei abgespeichert werden kann. Es gibt eine Fülle von HTML-Editoren, die auf zwei verschiedene Arten arbeiten. Einmal werden die HTML-Befehle durch einfaches Anklicken in den Quellcode übernommen und der Quellcode wird durch unterschiedliche Farbgebung übersichtlicher. Zum anderen gibt es komfortable Editoren, bei denen man eher auf der Oberfläche der zu erstellenden Webseite arbeitet und die dann den Code selbständig erstellen. Es sind dazu im Prinzip keine Kenntnisse der Befehle notwendig. Einige HTML-Editoren bieten auch beide Verfahren an. Darüberhinaus können HTML-Editoren eine Fülle von Zusatzfunktionen bieten, die das Erstellen eines HTML-Projekts erleichtern.
HTTP – Hypertext Transfer Protocol
Dieses Protokoll wird zur Übertragung von Web-Seiten auf den lokalen Rechner benutzt. Zur Darstellung der Inhalte ist ein Browser nötig.
HTTPS – Hypertext Transfer Protocol Secure
Dieses Protokoll dient (statt HTTP) zur sicheren Übertragung von sensiblen Daten im WWW. Dazu wird eine besondere Verschlüsselungstechnik benutzt.
Hyperlink
siehe Link
Hypertext
Text, der anklickbare Verweise (Links) zu Informationen im gleichen oder einem anderen Dokument enthält. Das macht es möglich, daß der gesamte Text eines Projektes nicht linear mit einem Anfang und einem Ende dargestellt wird, sondern eher wie ein Lexikon. Und entsprechend ist auch die Nutzung.
I
Icon
Symbol, welches angeklickt werden kann, um eine Funktion oder ein Programm zu aktivieren.
Image Map
Ein Foto oder eine Grafik mit mindestens 2 verschiedenen verweissensitiven Flächen. Beim Anklicken eines Bereichs wird ein weiterer Dokumentinhalt oder eine andere Datei aufgerufen.
Internet
Ein weltweites Netzwerk mit einer Unzahl angeschlossener Computer und Netzwerke („das Netz der Netze“). Das Internet steht nicht unter der Kontrolle einer einheitlichen Organisation, sondern jedes Netzwerk ist nur für seinen Bereich verantwortlich. Der Datenaustausch von E-Mails, Nachrichten, Webseiten und FTP-Dateien wird über Telefonleitungen und Funkstrecken realisiert. Zur Darstellung von WWW-Inhalten sind spezielle Programme erforderlich, die Browser genannt werden. Das Internet-System ist revolutionär, weil man nicht auf die Rolle eines Konsumenten wie ein Radiohörer, Fernsehzuschauer, Zeitungsleser u.ä. beschränkt ist, sondern man kann als aktiver Produzent in Erscheinung treten – und das weltweit. Ein weit verbreiteter Irrtum ist die Gleichsetzung von Internet und World Wide Web. Das WWW ist jedoch nur ein (wichtiger) Teil des Internet.
Internet-by-Call
Ähnlich wie beim Telefonieren kann man sich auch für das Surfen den günstigsten Zugangsanbieter aussuchen. Es gibt Anbieter mit und ohne Anmeldung. Besonders Angebote ohne Anmeldung können relativ einfach eingerichtet werden. Da die Preise sich ständig verändern, sollten entsprechende Preisvergleiche im Internet recherchiert werden. So kann zur jeweiligen Tageszeit immer der günstigste Anbieter angewählt werden. Die Abrechnung erfolgt bei Angeboten ohne Anmeldung über die normale Telefonrechnung.
Internet Explorer
Relativ spät erkannte Bill Gates die Bedeutung des Internet. 1996 griff dann Microsoft mit der 3er-Version des Internet Explorers die bis dahin unangefochtene Stellung von Netscape an. Durch die Kopplung an das Betriebssystem Windows konnten schließlich entscheidende Marktanteile gewonnen werden. Heute ist der Internet Explorer mit seinen verschiedenen Versionen der am meisten genutzte Browser überhaupt. Besonders bemerkenswert ist seine Fehlertoleranz.
Internet Service Provider
Dienstleister, der kostenlos oder gegen Entgelt den technischen Zugang zum Internet bereitstellt. Darüberhinaus können weitere Dienste wie Webhosting und E-Mail-Postfächer angeboten werden.
Intranet
Lokales Netzwerk innerhalb einer Firma oder Institution.
IP – Internet Protocol
Das Protokoll teilt die zu übertragenen Daten in einzelne Pakete auf. Jedes Paket sucht sich selbständig einen Weg durch die Netzwerkverbindungen zur Zieladresse. Die Pakete haben eine Art Zähler eingebaut. Bei Erreichen des wertes Null wird das Datenpaket zerstört, damit unzustellbare Pakete nicht ewig im Internet unterwegs sind. Stattdessen wird dann das Paket erneut angefordert. Im Zusammenspiel mit dem TCP werden die Daten am Zielort wieder in der richtigen Reihenfolge zusammengesetzt.
IP-Adresse
Um die Datenkommunikation im Internet zwischen den Rechnern zu gewährleisten, müssen diese über eine weltweit eindeutige und einmalige Adresse identifizierbar sein. Dies geht am besten mit Zahlen. Von daher besteht jede Adresse aus einer Folge von vier Zahlen zwischen 0 bis 255, die durch Punkte voneinander getrennt sind (z.B.: 123.211.89.32). Damit können Adressen von 0.0.0.0. bis 255.255.255.255 festgelegt werden. Es stehen also 2554 Adressen zur Verfügung. Das sind ca. 4,23 Milliarden. Dieses numerische Adressierungs-System ist für Menschen nicht sehr gut zu handhaben. Von daher werden naturgemäß Domain-Namen in der Form von z.B. „google.de“ bevorzugt. Damit Computer damit etwas anfangen können, werden die Klarnamen von speziellen DNS-Servern in Zahlencode übersetzt. Einzelrechner, die nur vorübergehend ans Internet angeschlossen sind, benötigen keine feste IP-Adresse. Sie erhalten aus dem reservierten Adressfundus ihres Providers bei jeder Einwahl eine neue „dynamische“ Adresse.
ISDN – Integrated Services Digital Network
Eine im Vergleich zum analogen Verfahren wesentlich schnellere digitale Datenübertragungstechnik, welche außerdem den Vorteil von zwei Leitungen und mehreren Rufnummern bietet.
J
Java
Plattformunabhängige Programmiersprache, die im Browser durch Aufruf externer Java-Applets weitere Möglichkeiten der grafischen Seitengestaltung bietet. Die Java-Funktion kann im Browser deaktiviert werden.
JavaScript
Scriptsprache, die das statische HTML ergänzen soll. Sie ist einfacher als Java und komplizierter als HTML. Sie wird meistens im Quellcode von HTML-Dateien plaziert, kann aber auch in einer eigenen Datei (Endung: JS) abgelegt und innerhalb einer HTML-Datei aufgerufen werden. Es gibt mittlerweile verschiedene Versionen. Die erste wurde mit dem Netscape Navigator 2 veröffentlicht. Im WWW kann man sich viele vorgefertigte Scripte herunterladen. Die JavaScript-Funktion kann im Browser deaktiviert werden.
JPEG – Joint Photograhic Experts Group
Grafikformat, als Dateiendung „JPG“ abgekürzt, das bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen kann und daher besonders gut für Fotomaterial geeignet ist. Die Abspeicherung erfolgt in verschiedenen Kompressionsstufen. Die Dateien bleiben relativ klein und sind daher vorzüglich für das Internet verwendbar. Ein (grafischer) Browser kann von sich aus JPG-Dateien anzeigen. Es ist also kein Grafikprogramm dafür erforderlich.
JS
Dateiformat für JavaScript-Dateien, das innerhalb einer HTML-Datei aufgerufen und ausgeführt werden können.
JScript
Eine Scriptsprache, die sich stark an JavaScript anlehnt, jedoch von Microsoft entwickelt wurde und nur vom Internet Explorer unterstützt wird.
K
KB – KByte – Kilobyte
Ein Kilobyte entspricht 1.024 Byte.
KK – Konnektivitäts-Koordinierung
Mit einem KK-Antrag wird sichergestellt, daß bei einem Providerwechsel Ihre Domain in Ihrem Besitz bleibt. Zwischen einer Ab- und Wieder-Anmeldung einer Domainadresse ist diese ansonsten zwischenzeitlich besitzlos und kann von anderen beansprucht werden.
Klammeraffe
Umgangssprachlicher Ausdruck für das „at“-Zeichen (gesprochen wie „ett“). Das Zeichen kann mit der AltGr- und Q-Taste eingegeben werden und ist immer Bestandteil einer E-Mail-Adresse.
L
Launch
Wenn ein Internetprojekt der Öffentlichkeit zum ersten Mal zugänglich gemacht wird, wird häufig dieser englische Ausdruck dafür benutzt.
Lesezeichen
siehe Bookmarks
Link (Kurzform für Hyperlink)
Links sind anklickbare Verweise, die Dokumente und Dateien miteinander verknüpfen. Text-Links werden durch eine andere Farbgebung und Unterstreichungen ausgewiesen. Die Farben können sich ändern. Noch nicht aktivierte Links sind im WWW häufig blau markiert, schon einmal angeklickte Verweise werden oft rot dargestellt. Neben den normalen Text-Links können auch komplette Grafiken oder Teilbereiche von Grafiken (Image Maps) verweissensitiv gestaltet werden. Die Browser zeigen übrigens das Verweisziel in ihrer Statusleiste an, wenn der Mauszeiger auf einem Link ruht.
Link-Checker
Bei umfangreichen Internet-Projekten mit vielen internen und externen Links ist es ziemlich mühsam, die korrekte Funktionsfähigkeit aller Links zu kontrollieren. Link-Checker sind kleine Hilfsprogramme, die diese Kontrolle komfortabel und schnell durchführen können.
Logfile
Datei, in der jeder Zugriff eines Nutzers auf eine Domain gespeichert wird. Auf die Logfiles haben nur die Administratoren eines Servers und der Domainbesitzer bzw. Webmaster Zugriff. Die Logfiles werden in einem eigenen paßwortgeschützten Verzeichnis abgelegt. Mit ihnen können umfangreiche Statistiken über die Anzahl der Besucher, Verweildauer, die benutzten Browser und Betriebssysteme, die beliebtesten Seiten, Suchanfragen u.a.m. erstellt werden. Wegen der Fülle des Materials werden dazu am besten spezielle Analyseprogramme benutzt. Häufig bietet der Webhoster eine aufbereitete Statistik als Service an.
M
Mailbombing
Ein Sabotageangriff durch das Bombardieren von bestimmten E-Mail-Adressen mit jeder Menge meist nutzloser Mails. Wird manchmal Netzteilnehmern angedroht, die sich nicht an bestimmte Gepflogenheiten halten. In großem Stil betrieben, kann das aber ganze Server lahmlegen und beträchtlichen wirtschaftlichen Schaden verursachen.
mailen
Eine Nachricht elektronisch an einen oder mehrere Adressaten schicken.
Mailinglist
Eine Liste von E-Mail-Adressen, die unter einer einzigen Listenadresse zusammengefaßt werden. Eine an die Listenadresse verschickte E-Mail wird also automatisch an alle Mitglieder der Liste weitergeleitet. Mailinglisten befassen sich normalerweise immer mit einem bestimmten Thema. Die Nachrichten sind nur für die Teilnehmer einer Liste sichtbar. Das unterscheidet sie von den News der Newsgroups, die praktisch von jedermann einsehbar sind.
MB – MByte – Megabyte
Ein Megabyte entspricht 1.024 Kilobyte.
Meta-Tag
Eine oder mehrere Angaben im Kopf einer HTML-Datei, welche Informationen zum Dateiinhalt und Anweisungen für Suchmaschinen enthält. In Kombination mit HTTP-Befehlen kann außerdem der Browser zu bestimmten Aktionen veranlasst werden.
MID
Dateiformat für die Abspeicherung von MIDI-Sequenzen.
MIDI – Musical Instrument Digital Interface
Schnittstelle zum Übermitteln von digitalen Daten elektronischer Musikinstrumente. Sprache oder Gesang können nicht wiedergeben werden. Wird auch gerne als Dateiformat für einfache Klangfolgen auf Webseiten eingesetzt, da die Speichergröße relativ klein ist. MIDI-Dateien enthalten eigentlich keine Tonfolgen, sondern eher die Steueranweisungen für Geräte. Sie entsprechen ungefähr Notenblättern.
MIME – Multipurpose Internet Mail Extensions
Eine Erweiterung, um die Übertragung von binären Daten wie Grafiken, Sounds und Programmen als Anhang einer E-Mail zu gewährleisten. Ansonsten wäre nur die Versendung reiner Textnachrichten möglich.
Mirror
Bedeutet wörtlich „Spiegel“ und meint im Internet die Ablage von Datenbeständen als Abbild und Kopie auf anderen Serverstandorten. Dadurch wird zum einen der Server, auf dem das Original abrufbar ist, entlastet. Zum anderen bieten Mirror-Seiten dem User u.U. einen schnelleren Zugriff.
misc – miscellaneous
Heißt so viel wie „Vermischtes“ oder „Diverses“. Damit werden Kategorien bezeichnet, die nicht in ein bestimmtes Schema passen, z.B. Software, Links, Themenbereiche. Bei den Newsgroups gibt es ebenfalls einen (umfangreichen) misc-Bereich.
Modem – Modulator-Demodulator
Internes oder externes Anschlußgerät für den PC, um die Datenkommunikation über das Telefon zu ermöglichen.
Mosaic
1993 wurde Mosaic von Marc Andreessen als erster multimedialer Browser entwickelt. Informationen waren jetzt einfach auf Mausklick abrufbar und Spezialkenntnisse des Benutzers waren nicht mehr erforderlich. Damit begann praktisch die Erfolgsgeschichte des World Wide Web. Nach dem Weggang von Marc Andreessen zu Netscape und dem bald einsetzenden Siegeszug des Netscape Navigators wurde Mosaic nach ein paar Jahren eingestellt.
MPEG – Motion Picture Experts Group
Ein Verfahren, um Ton- und Videodateien ohne merkbaren Qualitätsverlust zu komprimieren. Es gibt verschiedene Verfahren und Versionen.
MP3
Datenformat von MPEG Audio Layer 3 zur Kompression von Audiosignalen, das vom deutschen Fraunhofer Institut entwickelt wurde. Das Verfahren beruht auf dem Prinzip, für das menschliche Ohr ohnehin nicht hörbare Signale auch nicht zu berücksichtigen. Dadurch halten sich Qualitätsverluste im Rahmen und die Dateien verkleinern sich um den 10- bis 12fachen Wert. Zum Abspielen von MP3-Dateien ist ein spezieller Player erforderlich.
Multimedia
Grafische, animierte, audiovisuelle und interaktive Elemente eines WWW-Angebotes.
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