Internet Glossar N - S

N
Navigation
Ansteuerung verschiedener Seiten eines HTML-Projekts mittels textlicher oder grafischer Links. Beschränkt ist dies auch möglich mit dem Vor- und Zurück-Button des Browsers.
Netiquette
Verhaltensregeln für Netzteilnehmer, insbesondere für Newsgroups. Aber auch beim E-Mailing und Chatten, sowie in Foren und Gästebüchern. Dadurch soll ein gewisses Maß an Höflichkeit und Achtung im Umgang mit anderen eingefordert werden. In der Realität bleibt das leider oft genug ein unerfüllter Wunsch.
Netscape Navigator/Communicator
Marc Andreessen, der den Browser Mosaic erfogreich entwickelte, gründete 1994 die Firma Netscape. Die erste Version 1.0 des Netscape Navigators wurde noch im gleichen Jahr herausgegeben. Der Navigator avancierte in den nächsten Jahren zum qualitativ und quantitativ bedeutendsten Browser und trug entscheidend zur Weiterentwicklung von HTML bei. Als großer Konkurrent erschien bald der Internet Explorer von Microsoft auf der Bildfläche, der inzwischen allerdings eindeutig die Nase vorn hat. Mittlerweile ist Netscape bei der Version 6 angekommen. Der Navigator besteht lediglich aus dem Browser, der Communicator beinhaltet den Browser und weitere Programmbestandteile wie E-Mailing, Newsreader, HTML-Editor usw.
Netz
Die deutsche Kurzbezeichnung für das Internet.
Netzwerk
Ein System von miteinander verbundenen Rechnern. Der Datenaustausch wird mittels Protokollen realisiert. Es gibt Netzwerke mit einheitlichen Betriebssystemen (häufig in Firmen) und Netzwerke mit ganz unterschiedlichen Computer- und Betriebssystemen, wie z.B. das Internet.
Newbie
Mit diesem Ausdruck wird ein Internet-Anfänger bezeichnet. Ist manchmal auch abwertend im Sinne von Tollpatsch gemeint.
Newsgroup
Das sind Nachrichtengruppen oder Diskussionsforen, die sich jeweils mit einem bestimmten Thema beschäftigen. Es gibt unzählige Themenbereiche und jeder kann sich daran beteiligen oder auch eine eigene Newsgroup gründen. Eine Eigenart der Nachrichten ist ihr öffentlicher Charakter. Einem Schwarzen Brett ähnlich sind praktisch alle Beiträge sichtbar. Man kann sogar mit Suchbegriffen gezielt auf entsprechende Nachrichten zugreifen. Die vorrangige Plattform für die Newsgroups ist das Usenet, welches über ein Newsreader-Programm oder mit den modernen Browsern erreicht werden kann.
Newsletter
Automatisch per E-Mail zugeschickte aktuelle Meldungen oder Hinweise. Eine besondere – passive – Form der Mailingliste. In diesem Fall ist es nämlich eine reine Verteilerliste, die einem herkömmlichen Rundschreiben entspricht. Die Adressaten haben lediglich die Möglichkeit, eine private E-Mail an den Absender zu schicken. Newsletter können natürlich auch wieder abbestellt werden.
Newsreader
Programm zum Lesen, Schreiben und Speichern von Beiträgen aus Newsgroups.
Nickname
Anonymer Spitzname, der üblicherweise in Chatrooms verwendet wird.
Noise
Flapsiger Ausdruck (Lärm, Störgeräusch) für unnötigen Datenverkehr.
Notepad
Nicht sehr komfortables, kleines Textverarbeitungsprogramm aus dem Windows-Zubehör, welches ASCII-Texte auch als HTM-Dateien abspeichern kann.
O
Offline
Das Arbeiten am Rechner ohne telefonische Verbindung zum Internet. Das Erstellen und Testen von HTML-Dateien z.B. geschieht praktisch immer offline. Die Datenübertragung ins Internet wird dann online durchgeführt.
Offline-Browser
Das ist eine Software, die es ermöglicht, komplette Internet-Projekte mit allen zugehörigen Dateien, z.B. auch Grafiken, auf die lokale Festplatte zu kopieren. Alles kann dann offline in Ruhe und ohne weitere Kosten angesehen werden.
Online
Nach dem Aufbau einer telefonischen Verbindung zum Internet befindet man sich im Online-Modus. Nur dann können Daten auch empfangen und verschickt werden. Aus Kostengründen werden Arbeiten häufig schon im Offline-Modus vorbereitet (z.B. Erstellen von E-Mails).
Online-Dienst
Stellt gegen eine monatliche Gebühr den Teilnehmern ein redaktionell bearbeitetes Informationsangebot in einem eigenen Netz zur Verfügung und bietet außerdem Zugang zum Internet, eine E-Mail-Adresse, Telebanking und begrenzten Webspace. Bekannte Online-Dienste sind AOL und T-Online.
Opera
Seit 1996 ist dieser grafische Browseralternative aus Norwegen auf dem Markt. Die Programmierer achten auf die Einhaltung der HTML-Standards. Von daher ist dieser Browser auch bei weitem nicht so fehlertolerant wie z.B. der Internet Explorer. Da das Programm auch kostenlos (mit Werbebanner) und mit deutscher Bedienoberfläche erhältlich ist (aktuell ist die Version 5), ist gerade zum Testen von HTML-Dokumenten die Installation anzuraten. Außerdem ist die Programmgröße im Vergleich zur übermächtigen Konkurrenz erfreulich klein.
P
PageImpression bzw. PageView
Vollständiger Aufruf einer einzelnen Seite einschließlich der dazugehörenden Texte, Grafiken, Bilder, Sounds u.ä. durch einen einzelnen Besucher. Ein View kann mehrere Hits beinhalten.
Paßwort bzw. Password
Eine geheime Zeichenfolge, die vom Benutzer erstellt wird, und die zur Identifikation bei der Anmeldung zu einem Netzwerk bzw. im Internet erforderlich ist.
PDF – Portable Document Format
Dateiformat, das von der Firma Adobe für die Darstellung von Dokumenten auf unterschiedlichen Plattformen entwickelt wurde. Zum Lesen und Drucken einer PDF-Datei ist der kostenlos erhältliche Acrobat-Reader erforderlich.
Perl – Practical Extraction And Report Language
Sprache zur Programmierung von CGI-Scripten.
Pfad
Kennzeichnet den Weg zu einer Datei auf einem Speichermedium. Die Pfadangabe setzt sich aus der Laufwerksbezeichnung und der Angabe aller Ordner, Unterordner und dem eigentlichen Namen der Datei mit zugehöriger Dateierweiterung zusammen. In Windows ist es üblich, Verzeichnisse als Ordner anzusprechen.
PGP – Pretty Good Privacy
Ein spezielles Programm, um Daten (insbesondere E-Mails) zu verschlüsseln, damit diese nicht von Unbefugten gelesen werden können.
PHP – Professional Home Page Hypertext Preprocessor
Dateiendung und Scriptsprache zur Erzeugung von interaktiven Seiten. In HTML-Dokumenten wird PHP-Quellcode eingebaut, der auf dem Server durch ein PHP-Programm interpretiert und ausgeführt wird. So könnte z.B. das Ergebnis einer Datenbankabfrage zurückgegeben werden. Es gibt verschiedene PHP-Versionen.
Ping
Ein kleines Utility, um Verbindungen zu Internet-Rechnern zu überprüfen. Dabei werden einem Server kleine Datenpakete zugeschickt. Gleichzeitig wird prokolliert, ob die Daten korrekt zurückkommen und wie lange das jeweils dauert.
Pixel
Englisches Kunstwort, das aus „Pictures“ und „Elements“ zusammengesetzt ist und einen Bildpunkt bezeichnet.
Plug-In
Hilfsprogramm, das Browser um weitere Funktionen erweitert. Plug-Ins öffnen kein neues Fenster, sondern laufen im Ausgabebereich des Browsers selbst ab.
PNG – Portable Network Graphics
Grafikformat, welches Bilder komprimiert und die Vorteile von GIF- und JPG-Dateien vereinen soll. Offensichtlich muß es auch nicht unerhebliche Nachteile geben, da das Format bisher kaum verbreitet ist.
POP – Post Office Protocol
Das Protokoll wird zur Übertragung vom Mail-Server zum lokalen Rechner benutzt. Der Benutzer meldet sich mit Benutzername und Paßwort am POP-Zugang an und lädt dann alle dort für ihn abgelegten E-Mails vom Server herunter. POP3 wird gegenwärtig am häufigsten als Übertragungsprotokoll verwendet.
Pop-Up-Fenster
Im WWW eine Form der Werbung, bei der Werbeinformationen automatisch in einem neuen Fenster geöffnet werden. Es gibt inzwischen Tools, die das unterdrücken können.
Portal
Startseite mit einem Verzeichnis anderer Webpräsenzen, z.B. die Seiten von Online-Diensten oder Suchmaschinen. Sie dienen vielen Surfern als Einstiegsseite und sind daher für die Werbewirtschaft interessant. Allerdings wird der Begriff immer häufiger für alle möglichen Startseiten (Homepages) von Internetpräsenzen mißbraucht.
posten bzw. Posting
Eine Nachricht in Newsgroups oder auch Foren veröffentlichen. Dadurch ist sie praktisch für alle einsehbar im Gegensatz zu Mailinglisten und dem Informationsaustausch zwischen E-Mail-Nutzern.
Protokoll
Für das Internet wurden verschiedene Protokolle entwickelt, welche die Kommunikation der miteinander verbundenen Computer regeln. FTP und HTTP sind z.B. solche Protokolle.
Provider
Betreiber eines eigenen Netzbereichs im Internet, der kostenlos oder gegen Entgelt Webspace anbietet. Häufig werden auch Online-Dienste als Provider bezeichnet. Freenet, Compuserve, AOL, T-Online sind Provider.
Proxy Server
Zwischenspeicher für oft aufgerufene Webseiten auf dem Server des Providers. Die User können schneller auf die gespeicherten Seiten zugreifen, weil nicht erst das Internet durchsucht werden muß. Ein weiterer Vorteil besteht in der Reduzierung des Datenverkehrsvolumens. Der Nachteil ist, daß einem u.U. eine inzwischen veraltete Seite zur Verfügung gestellt wird.
Public-Domain-Software
Eine besondere Form der Freeware, die im Gegensatz zu dieser nicht urheberrechtlich geschützt ist und daher nach Belieben verändert werden darf.
Q
Quellcode
In einer Programmiersprache geschriebener Quelltext, der z.B. bei HTML und JavaScript mit einem Editor eingegeben wird. Der in den HTML-Dokumenten enthaltene Quellcode ist im Menüpunkt „Ansicht“ der Browser oder auch über das Kontextmenü der rechten Maustaste sichtbar zu machen.
R
Ranking
Der englische Begriff für Rangliste. Die Ergebnisse von Suchmaschinen werden meistens nach einem bestimmtem Ranking gelistet.
Real Name
Im Gegensatz zum Nickname, dem Phantasienamen, der richtige – also reale – Name.
RealPlayer
Ein von Real Networks eingeführtes Verfahren nach dem Streaming-Prinzip ermöglicht das Hören von Radioübertragungen und das Betrachten von Fernsehsendundungen im Internet. Auf User-Seite ist ein spezieller Player erforderlich, der kostenlos heruntergeladen werden kann.
Referrer
Das englische Verb „to refer“ bedeutet „zuschreiben, verweisen“. Ein Referrer bezeichnet eine Seite mit einem Verweis und wird vor allem bei der Auswertung der Logfiles verwendet. Man unterscheidet interne und externe Referrer. Bei den Logfiles sind vor allem die externen Referrer von Interesse. An ihnen kann man nämlich die externen Links auf die eigene Homepage z.B. in Suchkatalogen und Linkverzeichnissen erkennen. Der Referrer beantwortet also in der Regel die Frage: Woher kommt ein Besucher? Außerdem kann damit der (interne) Weg eines Besuchers durch die eigenen Seiten verfolgt werden.
Relaunch
Umfangreiche Überarbeitung einer Internetpräsenz.
Reply
Die Antwort auf eine E-Mail.
Request
Die Anfrage eines Client an den Server. So sendet z.B. der Browser eines Users einen Request an den Server, wenn er einen Link anklickt. Der Server sieht daraufhin in seinem Datenbestand nach, ob die angeforderte Datei vorhanden ist. Wenn dies der Fall ist, schickt er eine Kopie der Datei als Response zurück an den Browser. Ansonsten wird ein Fehlercode geliefert, der eine entsprechende Fehlermeldung des Browsers initiiert.
Response
Die Antwort des Servers an den Client zu einer Anfrage (Request).
RGB-Farbschema
Ein additives Farbschema, das sich aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammensetzt. Jeder Farbanteil kann die hexadezimalen Werte zwischen 00 (dezimal=0) und FF (dezimal=255) annehmen. Wenn die Werte gleichmäßig verteilt sind, ergibt das einen Grauton zwischen dem niedrigsten Wert 000000 (entspricht Schwarz) und dem höchsten FFFFFF (entspricht Weiß). Bei ungleichmäßiger Verteilung erhält man gemischte Farben. Den HTML-Befehlen, die Farbwerte interpretieren, kann jede beliebige hexadezimale Zahl zugeordnet werden. Das sind 256 mal 256 mal 256 gleich 16.777.216 verschiedene Werte. Nicht jeder Farbwert ist aber letztlich auf dem Monitor darstellbar. Eine beschränkte Zahl von Werten hat eigene Farbnamen, die viel leichter zu merken und in einem HTML-Dokument zu verarbeiten sind.
Robots
siehe Suchroboter
Robots.txt
Eine einfache Textdatei im ASII-Format, die im Stammverzeichnis einer Webpräsenz abgelegt wird und Anweisungen für Suchroboter enthält, insbesondere Indexierungsverbote namentlich angegebener Verzeichnisse.
Rookie
Verächtlicher Ausdruck für einen absoluten Neuling.
Rückgabecode
Der Datenverkehr zwischen Client und Server sieht ungefähr so aus: Der User betrachtet auf dem Monitor seines Computers (Client) eine Webseite. Dann klickt er z.B. auf einen Link. Mittels Browser und der eingebauten Übertragungsprotokolle wird die Anfrage (Request) zum fremden Webserver geschickt. Dort wird nachgesehen, ob die angeforderte Datei vorhanden ist. Wenn dies der Fall ist, wird die Datei zusammen mit einem Rückgabecode beim Client abgeliefert. Der Browser zeigt bei korrektem Rückgabecode die Datei an. Ansonsten gibt er eine entsprechende Fehlermeldung aus. Alternativ werden auch die Begriffe „Status-Code“ und unzutreffend „Fehler-Code“ benutzt.
S
Saugen
Bezeichnung für das Herunterladen von größeren Datenmengen aus dem Internet.
Scanner
An einen Computer angeschlossenes Gerät, das so ähnlich wie ein Kopierer funktioniert. Von der Vorlage wird Bildpunkt für Bildpunkt eingelesen und an den Rechner geschickt. Mit geeigneter Software erfolgt die Weiterverarbeitung. Entweder als Grafik oder als Text. Die Texte können nämlich ausgelesen und in anderen Programmen weiter verarbeitet werden.
Screenshot
Abbild des aktuellen Bildschirminhalts. Die Taste „Druck“ befördert das sichtbare Monitorbild in die Zwischenablage. Von da kann es zur Weiterverarbeitung in ein Grafikprogramm eingefügt werden. Etwas komfortabler funktioniert das Erstellen von Screenshots natürlich mit spezieller Software.
Server
Computer, die in einem Netzwerk oder im Internet ihre Dienste zur Verfügung stellen. Im Internet gibt es z.B. Web-, FTP- und Mail-Server.
Session
Englische Bezeichnung für eine (Internet-)Sitzung. Gebräuchlicher ist Visit.
Shareware
Software, die für einen bestimmten Zeitraum kostenlos getestet werden kann. Erst danach wird der Kaufpreis fällig, falls das Programm weiter genutzt wird.
Shockwave
Wie Flash ein von der Firma Macromedia entwickeltes Programm, um dynamische und interaktive Webseiten zu gestalten. Um in den Genuß derartiger Präsentationen zu kommen, muß beim Anwender ein entsprechendes Plug-In installiert sein.
Sitemap
Eine spezielle Übersichtsseite zum gesamten Inhalt eines Webprojektes. Die einzelnen Einträge können durch den Besucher angeklickt und der Inhalt aufgerufen werden.
Slash
Englische Bezeichnung für den Schrägstrich /. Das Zeichen findet z.B. innerhalb von Internetadressen Verwendung.
Smiley
Bezeichnung für eine Zeichenfolge, die einen bestimmten Gemütszustand ausdrücken soll, z.B. 🙂 für Freude.
SMS – Short Message Service
Eine immer häufiger genutzte Möglichkeit, kurze Textnachrichten zwischen Mobiltelefonen oder vom Internet zum Handy zu verschicken.
SMTP – Simple Mail Transfer Protocol
Protokoll zur Übertragung von E-Mails zum Mail-Server.
Spam bzw. Spamming
Bezeichnung für unerwünschte E-Mails (meistens Werbung), sowie vielfach versandte Artikel in Newsgroups und Foren mit gleichlautendem Inhalt.
Spamdexing
Das (versteckte) Wiederholen von Schlüsselwörtern auf einer Web-Seite zur Überlistung von Suchrobotern, um eine höhere Position in den Ergebnislisten zu erreichen. Manche Roboter können allerdings Spamdexing erkennen und nehmen dann entsprechende Seiten erst gar nicht auf.
Spider
siehe Suchroboter
Status-Code
siehe Rückgabecode
Streaming
Üblicherweise können Dateien erst genutzt werden, wenn sie vollständig zur Verfügung stehen. Um im WWW das Abspielen von Multimediadateien, die ja enorm groß werden können, zu erleichtern, gibt es das Streaming-Verfahren. Dieses wird von einigen Programmen (RealAudio, Shockwave) benutzt, die der User kostenlos erhalten kann. Dabei werden die Dateien in einzelne kleine Datenpakete aufgeteilt, die schon aktiviert werden, obwohl die Datei noch nicht komplett übertragen ist. Dadurch ist es z.B. möglich, über das Internet Radio zu hören.
Suchdienste
Es existiert eine Unmenge von Suchdiensten, die meistens nach dem Roboter- oder Katalogprinzip arbeiten. Es gibt auch gemischte Formen. Unterschiedlich sind außerdem die Quellen: Es wird das ganze Web durchsucht, bestimmte Themenbereiche, einzelne Regionen u.v.m. Mit Operatoren können ziemlich komplexe Suchanfragen formuliert werden. Die Ergebnisse werden ebenfalls unterschiedlich bewertet und aufbereitet. Sogenannte Metasuchmaschinen leiten Suchanfragen an andere Suchdienste weiter und zeigen die Ergebnisse mit der entsprechenden Quelle an. MetaGer und MetaSpinner z.B. arbeiten nach diesem Prinzip. Natürlich müssen Sie keinen Suchdienst bemühen, um bestimmte Seiten anzeigen zu können. Wenn Sie die Adresse aus anderer Quelle erfahren, können Sie diese auch direkt eingeben. Es sollte auch zu denken geben, daß die Gesamtheit aller Suchmaschinen nur einen Teil der im Internet vorhandenen Seiten verfügbar machen kann.
Suchkataloge
Ein Suchdienst, der von Redakteuren betreut wird. Die HTML-Projekte werden gesichtet und dann mit einem kurzen Text in einen Themen-Katalog aufgenommen, welches einem Inhaltsverzeichnis ähnelt. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß man als Nutzer den Wert der dargebotenen Links besser einschätzen kann. Wenn Sie das Inhaltsverzeichnis eines Buches anschauen, können Sie sich ja auch einen besseren Überblick verschaffen. Dagegen leidet etwas die Aktualität und der Umfang des Angebotes unter einem solchen Verfahren. Als Homepagebastler ist es auf jeden Fall Pflicht, sich bei einem Katalog eintragen zu lassen. Viele Besucher kommen nämlich über Kataloge. Die Suchdienste Yahoo, Web.de, Infoseek, Allesklar und Dino-Online arbeiten z.B. nach diesem Prinzip.
Suchroboter
Ein Suchdienst, der Robots, Spider, Crawler einsetzt. Das sind Computer, die – mit entsprechender Software gefüttert – durch das Netz jagen und die gefundenen Texte nach bestimmten Kriterien filtern und in riesigen Datenbanken ablegen. Der Nutzer eines solchen Dienstes gibt seine Suchbegriffe ein und bekommt sämtliche Links dazu aufgelistet. Je nach benutztem Suchbegriff können das Unmengen von Webseiten sein. Auch wenn die Angebote oft in einer bestimmten Rangfolge aufgelistet werden, sind die Ergebnisse nicht immer vorhersehbar. Die Suchdienste Fireball, Google, Acoon, Speedfind und AltaVista arbeiten z.B. nach diesem Prinzip.
Surfen
Umgangssprachlicher Ausdruck für das Navigieren und Herumstöbern im Internet.
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