Internet Glossar T - Z

Glossar

 

Internet Glossar T – Z

T
Tag
Bezeichnung für einen HTML-Befehl. Dieser steht immer zwischen zwei spitzen Klammern. Meistens gibt es einen Anfangstag und einen Endetag, welcher durch einen vorangestellten Schrägstrich notiert wird. In den Informationsquellen wird der Artikel unterschiedlich benutzt. So heißt es der oder das Tag.
TCP – Transmission Control Protocol
Das Protokoll wurde entwickelt, um die Übertragung der Daten im Internet zu gewährleisten. Im Zusammenspiel mit dem IP werden dann die Daten auf verschiedenen Wegen zum Zielrechner transportiert und dort wieder in der richtigen Reihenfolge zusammengesetzt. Das TCP kontrolliert die Vollständigkeit der einzelnen Datenpakete und fordert verlorengegangene Daten gegebenenfalls erneut an.
Texturen
Grafiken, die als Hintergrundmuster verwendet werden können. Je nach Größe der Grafik und des Bildschirms werden die Muster „gekachelt“, d.h. das Muster wird so oft nahtlos hintereinander wiederholt, bis der Bildschirm vollständig damit gefüllt ist.
Thread
Das englische Wort „thread“ bedeutet eigentlich Faden. In Newsgroups und Foren wird es verwendet, um eine zusammengehörende Gruppe von Nachrichten zu kennzeichnen, also eine Frage oder Nachricht und die darauf aufbauenden Nachrichten oder Antworten.
Thumbnail
Kleine Voransicht eines digitalen Bildes. In Webdokumenten sind solche Mini-Grafiken häufig anklickbare Verweisflächen, um die dann wesentlich größeren Bilder nachzuladen.
Tool
Hilfswerkzeug innerhalb eines Programms oder eigenständiges, kleines Hilfsprogramm für spezielle Aufgaben.
TLD – Top-Level-Domain
Aus zwei oder mehr Buchstaben bestehende Kennung von Domains.

Länderspezifische Kennzeichnungen sind z.B.:Rechner in den USA haben meist keine Landeskennung. Deshalb gibt es noch Kennungen für Organisationen und deren Bereiche:Relativ neu sind:
TLDLand
atÖsterreich
chSchweiz
deDeutschland
frFrankreich
jpJapan
ukGroßbritannien
usUSA
zaSüdafrika
TLDOrganisation
comkommerzielle Unternehmen
eduBildungseinrichtungen
govRegierungsbehörden
milMilitäreinrichtungen
netNetzwerkorganisationen
orgOrganisationen und Vereine
TLDBereich
aeroLuftfahrt
bizkommerzielle Unternehmen
coopGenossenschaften
infoInformationsangebote
museumMuseen
namePrivatpersonen
proFreiberufler
Traffic
Das Verkehrsaufkommen, also das Hin- und Herschicken von Daten, im Internet.
Transfervolumen
Jeder Zugriff auf eine Seite einer Domain erzeugt einen mehr oder weniger großen Datenverkehr, je nach KB-Größe der dargestellten Text- und Grafikdateien. Die Gesamtheit aller aufgerufenen Dateien in einem bestimmten Zeitraum ergibt das Transfervolumen einer Domain. Dieses wird u.U. durch den Provider begrenzt oder muß extra bezahlt werden.
transparente Grafik
Bei GIF-Grafiken ist es möglich, eine Farbe als transparent, also durchscheinend, zu deklarieren. Diese nimmt dann wie ein Chamäleon jeweils die darunter liegende Hintergrundfarbe an.
Trojaner
So wird ein bestimmter Virustyp genannt.
U
Under Construction
Text- oder Grafikhinweis auf einer Webseite, der den Besucher darauf hinweist, daß die aufgerufene Seite noch nicht fertig ist.
Unix – Uniplexed Information and Computing System
Ein Betriebssystem für mittlere und große Computer, welches auch sehr häufig im Internet anzutreffen ist. Mittlerweile gibt es UNIX aber auch für PCs, wobei besonders die Linux-Variante verbreitet ist. Ein UNIX-Rechner kann von mehreren Personen gleichzeitig benutzt werden. UNIX unterscheidet im Gegensatz zu Windows die Groß- und Kleinschreibung bei Dateinamen.
Update bzw. updaten
Die Aktualisierung von Dateien, Software und Webseiten.
Upload
Das Speichern von Daten des lokalen Rechners auf einem Server.
URL – Uniform Resource Locator
Eindeutige Adressenangabe für eine Datei im Internet. Besteht aus dem Übertragungsprotokoll (z.B. http, ftp), der Server-Domain und dem Dateinamen (eventuell mit Pfadangabe). Das unten angegebene Beispiel ist schon relativ umfangreich. Eine URL kann aber auch die Form „http://www.google.de/“ haben. Hierbei fehlt die aufzurufende Datei. Der Server weiß in diesem Fall, welche Startdatei anzuzeigen ist.

Fiktives Beispiel: http://www.zdf.msnbc.de/news/na_1.html
http://www.zdf.msnbc.de/news/na_1.html
Übertragungs- protokollDienstUnterdomainSecond Level DomainTop Level KennungUnterverzeichnisDateinameDateiformat

Der bestimmte Artikel wird in den Quellen unterschiedlich benutzt: So findet man „die URL“ und „der URL“. Die URL-Adresse wird vorübergehend in der Statusleiste des Browsers angezeigt, wenn versucht wird, diese aufzurufen.

User
Der englische Ausdruck für die deutschen Begriffe „Nutzer“ und „Anwender“.
Usenet
Das Usenet ist die Plattform für die sogenannten Newsgroups, ein Netz von unzähligen Diskussionsforen in der ganzen Welt. Um das Usenet zu erreichen, ist ein Newsreader-Programm notwendig. Mit den modernen Browsern funktioniert es aber auch sehr gut.
Utility
Kleines Hilfsprogramm für spezielle Aufgaben.
V
Validator-Programm
Eine Software, welches den Quellcode einer HTML-Datei auf Gültigkeit überprüft. Es können einzelne Seiten oder auch ganze Projekte kontrolliert werden. Das Programm kennzeichnet fehlerhaften Code und gibt einen entsprechenden Erläuterungstext aus.
VBScript
Programmiersprache, die wie JavaScript in HTML-Dokumente eingebunden wird und sich stark an Visual Basic orientiert. Sie wird nur von Microsoft unterstützt und ist nicht sehr verbreitet. Da mit VBScript Zugriffe auf das System eines Teilnehmers realisiert werden können, ist der Einsatz mit einem entsprechenden Sicherheitsrisiko verbunden.
Virus
Ein Script oder Programm, welches mehr oder weniger großen Schaden auf fremden Computern anrichtet. Es existieren verschiedene Typen mit unterschiedlichen Funktionsweisen. Durch den Einsatz von Antiviren-Programmen wird versucht, im Vorfeld Viren zu erkennen oder im Nachhinein Viren in infizierten Dateien unschädlich zu machen.
Visit
Als Visit wird der zusammenhängende Besuch eines Users auf den Seiten einer Webpräsenz vom ersten Zugriff bis zum Verlassen der Website gewertet. Der Besucher wird durch seine IP-Adresse identifiziert, d.h. alle Zugriffe einer IP gelten als ein Besuch. Ein Visit setzt sich im Regelfall aus mehreren PageImpressions bzw. PageViews zusammen. Nach den Richtlinien der deutschen Werbewirtschaft gilt ein Visit als beendet, wenn 30 Minuten lang kein Element mehr aufgerufen wurde. Dann kann ein neuer Visit von dieser IP-Adresse gezählt werden.
Voting
Einfaches Abstimm- und Bewertungsverfahren durch Betätigen einer Schaltfläche.
VRML – Virtual Reality Modelling Language
Beschreibungssprache zur Erstellung dreidimensionaler Grafiken, die aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden können. VRML-Dateien lassen sich im Browser nur mit einem speziellen Plug-In darstellen.
W
Wallpaper
Die deutsche Bezeichnung lautet „Tapete“. Damit wird der grafische Hintergrund von Webseiten bezeichnet.
WAP – Wireless Application Protocol
Das Protokoll, um Webseiten in WAP-fähigen Mobiltelefonen anzeigen zu lassen.
Warez
Bezeichnung für Programme, deren Kopierschutz illegal entfernt wurde und die als Raubkopien im Internet heruntergeladen werden können.
WAV – Windows Audio Video
Dateiformat, in dem unter Windows normalerweise Audiodateien abgespeichert werden. WAV-Dateien sind relativ groß, da nicht sehr wirkungsvolle Kompressionsverfahren benutzt werden.
W3C – World Wide Web Consortium
Gremium, das für die Standardisierung von HTML und die damit verbundenen Bereiche verantwortlich zeichnet.
Web
Die Kurzform für World Wide Web.
Webdesign
Das Erscheinungsbild eines Webprojektes, sozusagen das Layout, bestehend aus: Seitenaufteilung, Schriftbild, Farben, Grafiken, Multimedia-Effekte, Navigation u.ä.
Webdesigner
Programmierer und Gestalter einer Internet-Präsentation. Oft auch zuständig für die verwaltungstechnischen Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung und Pflege einer Website.
Webhoster
Betreiber eines eigenen Netzbereichs im Internet, der kostenlos oder gegen Entgelt Webspace anbietet. Strato und Puretec sind solche Anbieter.
Webmaster
Eigentlich eine Person, die für die technische Organisation eines Webservers verantwortlich ist. Sehr häufig wird der Begriff aber für den Programmierer und Verantwortlichen eines HTML-Projekts (Webdesigner) benutzt.
Webpage
Der englische Ausdruck für die einzelne Seite einer Internet-Präsentation.
Webseite
Der deutsche Ausdruck für die einzelne Seite einer Internet-Präsentation.
Webserver
Bezeichnung für Server im WWW, die Webinhalte anbieten.
Website
Die Gesamtheit der Seiten einer Internet-Präsentation. Das englische Wort „Site“ bedeutet nicht „Seite“ (engl. „page“), sondern vielmehr „Lage“ oder „Platz“. Eine Website besteht also aus Webpages oder Webseiten.
Webspace
Der von einem Dienstleister kostenlos oder gegen monatliches Entgelt zur Verfügung gestellte Platz zur Präsentation von Webinhalten.
Webworker
Programmierer und Verantwortlicher eines HTML-Projekts. Wird hin und wieder statt Webmaster oder Webdesigner benutzt.
Werbebanner
siehe Banner
Weiterleitung
Funktion, die Sie beim Aufruf einer Internetadresse automatisch an eine andere (meistens neue) Adresse weiterleitet. Außerdem eine Funktion, die bei E-Mail-Diensten eingerichtet werden kann, um ankommende E-Mails vorübergehend oder auf Dauer automatisch an eine andere E-Mail-Adresse zu schicken.
WinZip
Das wohl bekannteste Programm zur Komprimierung und Dekomprimierung von Dateien im ZIP-Format. Es ist zwar kostenlos im Internet downloadbar, aber trotzdem keine Freeware, sondern Shareware.
Wizard
Als Programmbestandteil führt eine Art Assistent Schritt für Schritt durch komplexe Arbeitsabläufe, damit ein bestimmtes Ziel erreicht wird. So gibt es z.B. Wizards zur Erstellung von Animationen und zur Installation von Programmen.
WML – Wireless Markup Language
Sprache ähnlich HTML, um Webseiten zu entwickeln, die dann in WAP-fähigen Mobiltelefonen angezeigt werden können.
Word
Textverarbeitungsprogramm von Microsoft mit riesigem Funktionsumfang. Bietet u.a. die Möglichkeit, Tabellen zu erstellen und Textdateien in HTML-Dokumente zu konvertieren.
Wordpad
Textverarbeitungsprogramm aus dem Windows-Zubehör mit ganz ordentlichen Funktionen. Es bietet sich als Alternative zu Notepad an, um HTML-Dokumente zu editieren. Es können allerdings keine Tabellen damit erstellt werden.
WWW – World Wide Web
Das WWW ist eigentlich nur ein Bestandteil des Internets, wenn auch heute oftmals WWW und Internet gleichgesetzt werden. Auf den Servern werden HTML-Dokumente zur Verfügung gestellt, die mit Hilfe von Browsern auch multimedial aufbereitet werden können. Früher waren dagegen lediglich Textdarstellungen möglich. Ganz entscheidend für die Beliebtheit des WWW ist die Hypertext-Funktion, die das einfache Hin- und Herspringen zwischen verschiedenen Dokumenten erlaubt.
WYSIWYG – What You See Is What You Get
Wie man etwas z.B. bei der Arbeit mit einem Textverarbeitungsprogramm auf dem Bildschirm sieht, so wird es auch ausgedruckt. WYSIWYG-Editoren bieten die Möglichkeit, HTML-basierte Seiten auf der Oberfläche zu gestalten und im Hintergrund den passenden Quelltext zu codieren.
X
XHTML – Extended Hyper Text Markup Language
Verbindung von HTML mit XML
XML – Extended Markup Language
XML ermöglicht als erweiterte Auszeichnungssprache die Erstellung von Dokumenten mit eigenen Befehlen und Sprachen. Es ist dadurch wesentlich flexibler als HTML, welches auf bestimmte Programmieranweisungen festgelegt ist. Wie einzelne Elemente des XML-Dokuments dargestellt werden, muß in einer eigenen Formatvorlage bestimmt werden.
Y
Z
ZIP
Weitverbreitetes Format zur Komprimierung von Dateien. Wird mit einem Packprogramm erzeugt und mit einem solchen auch wieder entpackt. Umgangssprachlich werden dafür auch schon die Begriffe „verzippen“ und „entzippen“ benutzt.
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