Goodbye Windows XP: Microsoft stellt den Support ein

21.03.2014

Für eines der erfolgreichsten Betriebssysteme von Windows läuft die Schonfrist ab. Zum 8. April 2014 will Microsoft das fast 13 Jahre alte Betriebssystem nicht mehr mit Updates unterstützen. Dabei hatte Windows XP laut Netmarketshare weltweit im Februar 2014 unter allen Betriebssystemen (inkl. Linux und Max OS X) immerhin noch 29 % Marktanteil.

Windows XP-Nutzer leben gefährlich

Microsoft macht ernst. Am 8 . April beendet der Softwareriese den Support für das beliebte und immer noch weit verbreitete Betriebssystem Windows XP. Bereits jetzt gilt XP als veraltet und für Angriffe mit Viren und Trojanern besonders gefährdet.

Ab dem Stichtag wird Microsoft keine Updates und Patches gegen Sicherheitslücken mehr zur Verfügung stellen. Nur die Viren-Signaturen für Security Essentials und andere Programme zum Virenschutz will Microsoft laut einem Blogeintrag noch ein paar Wochen länger aktuell halten. Am 14. Juli 2014 ist jedoch auch damit Schluss. Damit steigt die Gefahr, den Rechner mit Malware zu infizieren, deutlich an.

Verbreitung der verschiedenen Windows Betriebssysteme

Unter allen Microsoft Betriebssystemen hatte Windows XP im Februar 2014 einen Marktanteil von 33%. Quelle Netmarketshare

Experten empfehlen Umstieg auf moderneres Betriebssystem

Das Support-Ende für Windows-XP ist sicher auch ein Versuch, das bislang eher ungeliebte Windows 8 bzw. Windows 8.1, die aktuell zusammen nur einen Marktanteil von 10,7 Prozent besitzen, im Business-Bereich stärker zu etablieren. Dennoch sollten Unternehmen die Risiken nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Laut Microsofts Sicherheitsreport vom Juni 2013 wird Windows XP bereits jetzt sechsmal so häufig von Malware infiziert wie Windows 8. Selbst Windows Vista und Windows7 werden nur halb so häufig infiziert wie Windows XP. Bezog auf das Supportende weist Microsoft auf seiner Website explizit auf zusätzliche Sicherheitsrisiken und die stärkere Anfälligkeit für gefährliche Viren, Spyware und Malware hin. Diese könnten dazu führen das Geschäftsdaten gestohlen oder geschädigt würden. Antiviren-Software böte nur einen begrenzten Schutz, wenn XP selbst ohne Support bliebe.

Without critical Windows XP security updates, your PC may become vulnerable to harmful viruses, spyware, and other malicious software which can steal or damage your business data and information. Anti-virus software will also not be able to fully protect you once Windows XP itself is unsupported.

Fehlender Support auch für Fremdsoftware und Hardware

Microsoft warnt noch vor weiteren Problemen. Viele Software-Anbieter würden wegen des fehlenden Supports keine Versionen mehr entwickeln, die auch auf XP liefen. Das gelte auch für die Entwickler von Hardware. Die Hersteller würden XP auf existierender oder neuer Hardware nicht mehr unterstützen. Das bedeute, dass es keine Treiber mehr gäbe, die es erlauben, die Geräte und Windows XP zu betreiben.

Most PC hardware manufacturers will stop supporting Windows XP on existing and new hardware. This will also mean that drivers required to run Windows XP on new hardware may not be available.

Windows XP war am 25.10.2001 erschienen. User, die auf die ungeliebten Versionen Windows 2000 und Windows ME verzichtet hatten, stiegen damals in Scharen von Windows 98 auf das neue Windows XP um. Es galt bei aller Kritik an Microsoft als vergleichsweise sicher und stabil. Microsoft veröffentlichte für XP insgesamt drei Servicepacks.

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