Google Pinguin: wie Spam-Filter arbeiten

04.12.2012

Qualitätstester und Spam-Fighter sind auf der Suche nach eindeutigen Erkennungsmerkmalen von künstlich erstellten Webseiten. Die Ergebnisse der manuellen Suche werden in den Google Algorithmus intergiert und helfen dabei, mehrere Milliarden von Webseiten zu analysieren und zu bewerten.

Typische Merkmale künstlicher Webseiten

Nicht nur der massenhafte Aufbau von Links ist ein deutliches Zeichen für künstliche Webseiten. Es gibt weitere Merkmale, die von Google erkannt werden können. Doch nicht überall lässt sich der Suchmaschinengigant in die Karten schauen, so dass höchsten noch die Fachliteratur weitere Hinweise geben kann, anhand welcher Informationen Google eine Webseite als künstlich einstuft.

URLs und Fingerprint

Wie festgestellt wurde, ist die Länge einer URL ein gutes Indiz für Spam-Seiten, wie sie überwiegend in der Erotik- und Finanzbranche erzeugt werden. Über 80% aller Seiten, die eine auffällig lange URL verwenden, sind dieser Art von Spam zuzuordnen. Ein weiteres Indiz für eine künstliche Webseitenerzeugung ist der sogenannte Fingerprint, der aus dem Quellcode einer Seite gewonnen werden kann. Löscht man alle flexiblen und manuell erstellten Daten, dann bleibt am Ende der Fingerprint übrig, anhand dessen Struktur künstliche und echte Webseiten unterschieden werden können.

Pinguin-Update – gut aber nicht perfekt

Kein Spam-Filter kann wirklich perfekt funktionieren, denn obwohl Google für seine Analyse auf alle weltweit existierenden Webseiten zurückgreifen kann, so sind die Unterschiede zwischen „echt“ und „künstlich“ oftmals zu fein, um mit Sicherheit sagen zu können, ob eine Webseite in die Kategorie „A“ wie gut oder „B“ wie schlecht gehört. Das Pinguin-Update kann Spam-Pages nicht verhindern, es kann den Fälschern und Linkfarmen das Leben lediglich etwas schwerer machen und die Zahl der künstlichen Seiten begrenzen.

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