Der HTML-Kurs

Inhalt

Der Kurs richtet sich vor allem an HTML-Anfänger, die aber zumindestens wissen sollten, wie Dateien abgespeichert werden und wo diese wiederzufinden sind. Darüberhinaus werden sicher auch fortgeschrittene HTML-User auf die eine oder andere interssante Information stoßen.

Dieses Projekt behandelt nicht alle HTML-Befehle und schon gar nicht sämtliche Attribute zu den einzelnen Befehlen. Es werden vor allem die Möglichkeiten der Version 3.2 und 4 vorgestellt, die z.B. auch noch weitgehend von Netscape 3 und vom Internet Explorer 3 verstanden werden. Damit können aber trotzdem ganz exzellente Homepages programmiert werden. Und das Tolle: Praktisch jede heute gebräuchliche Browser-Version kommt damit klar und sogar noch ein paar ältere.

Insgesamt ist alles wesentlich umfangreicher geworden als ursprünglich beabsichtigt. Aber irgendwo mußten dann doch (erst einmal) Grenzen gezogen werden. Von daher auch kaum mal ein Wort zu CSS, Java, CGI, Perl, XML, DHTML, Flash und was es sonst noch zum Webdesign-Bereich gibt. Warum auch das Rad neu erfinden, wenn das schon andere getan haben? Es gibt mittlerweile jede Menge Programmier-Anleitungen dazu. Ich würde mir allerdings mehr Download-Angebote in diesem Bereich wünschen.

HinweisFür Ungeduldige und Blitzmerker empfehle ich meinen HTML-Minikurs im Themenbereich „Extras“. Mit nur 10 Befehlen eine komplette Homepage bauen. Wie das geht, habe ich dort auf 6 Seiten beschrieben.

 

Dieses Projekt wird wohl nie ganz abgeschlossen sein. Was ich allerdings nicht mehr leisten werde, ist eine Vervollständigung der Beschreibung der HTML-Befehle und ihrer Attribute. Da empfehle ich dann doch lieber die Anschaffung eines umfangreicheren gedruckten Werkes, welches dann den ganzen Themenbereich einschließlich Webdesign und Einsatz zusätzlicher Scriptsprachen abdecken sollte. Und welches vor allen Dingen die unterschiedlichen Möglichkeiten (oder negativ ausgedrückt: Beschränkungen) der einzelnen Browserversionen nicht verschweigt.

Der letzte Satz zielt nicht allein auf Flash u.ä.(bei zu langen Ladezeiten kann man ja immer noch auf den Abbrechen-Button drücken), sondern vielmehr darauf, daß man einige Informationsangebote schlicht deshalb nicht wahrnehmen kann, weil man nun gerade nicht mit dem Browser „SehNixUndVerstehNix“ in der Version 4Punkt7Komma2Hoch5 mit dem Plugin „HabIchNichtUndWillIchAuchNicht“ durch das Web pflügt.

Eventuell notwendiger Hinweis: Hier soll nicht die Arroganz eines Webmasters, sondern der ganz normale Ärger eines Internetnutzers zum Ausdruck kommen. Schließlich ist das WWW mal geschaffen worden, Informationsaustausch und -zugang möglichst einfach und unangreifbar zu sichern. Aber Hauptsache die Werbebanner sind immer zu sehen. Dabei klickt man eh nur aus Versehen drauf, weil man bei dem ganzen Geflacker einen nervösen Finger kriegt oder weil der eigentliche Inhalt der Website von der Werbung nicht mehr zu unterscheiden ist.

Ich schweife ab. Und außerdem behandle ich dieses Thema auch noch an anderer Stelle dieses HTML-Projekts. Eigentlich wollte ich Ihnen als angehenden Gestalter einer eigenen Homepage Mut machen. Auch mit einfachen Mitteln kann man nämlich wirklich gute Webseiten zaubern. Und oft sind die wesentlich beeindruckender als die meisten Flicker-Flacker-Konstruktionen. Was natürlich überhaupt nicht schaden kann, ist der Einsatz von Phantasie und eine gewisse Experimentierfreude.

 

Nutzen

Hier einige Gründe, warum sich die Beschäftigung mit dem Quelltext und den HTML-Befehlen auf jeden Fall lohnt:

  1. Fast alle HTML-Editoren -auch die nicht quelltextorientierten – bieten die Möglichkeit, den Quellcode direkt zu editieren.
  2. Alle HTML-Editoren müssen letztlich originalen Quellcode in die HTML-Dateien schreiben, da die Browser nur diesen verstehen können.
  3. Manche Software-Programme schreiben oft unnützen Code und blähen dadurch die HTML-Dateien sinnlos auf. Das können Sie korrigieren.
  4. Oft geht es schneller und ist weitaus einfacher, den Quellcode direkt zu ändern, als ein volumnöses Programm mit zig (undurchsichtigen) Funktionen aufzurufen.
  5. Die Einbindung von Quellcode für Zugriffe auf Fremdanbieter von Countern, Gästebüchern u.ä. ist kein Problem mehr.
  6. Nur das, was man wirklich versteht, kann man auch effektiv nutzen.
  7. Wenn Sie von anderen lernen möchten, müssen Sie deren Quelltexte „lesen“ können.
  8. HTML-Dokumente müssen nicht zwangsläufig nur für das WWW geschrieben werden. Später werde ich Ihnen im Rahmen dieses Kurses einigeAlternativen vorschlagen.
  9. Selbst beim Surfen im Internet kann Ihnen der Informationsvorsprung nützlich sein, weil Ihnen die Zusammenhänge klarer werden und weil Sie Seiten für Ihre Zwecke optimieren können.

Zum letzten Punkt ein paar Beispiele:

  • Der Autor einer Seite möchte den Usern mit einer JavaScript-Routine den Blick auf seinen Quellcode verwehren. Wenn Sie sich mit HTML und dem Dateienhandling auskennen, ist es für Sie kein Problem mehr, diesen Schutz zu entfernen. Umgekehrt können Sie ihre eigenen Projekte selbst besser schützen.
  • Sie haben interessante Seiten auf Ihrer Festplatte gespeichert und können diese aus irgendeinem Grunde nicht mehr offline betrachten. Ein Blick in den Quellcode reicht und es geht wieder. Naja, ein Blick reicht natürlich nicht. Sie müssen schon etwas Hand anlegen.
  • Oder Sie möchten eine Seite aus dem Internet ausdrucken. Das Layout ist dafür aber total unvorteilhaft. Mit HTML-Kenntnissen sind Sie in der Lage, den Code Ihren Wünschen anzupassen.

 

Vorgehensweise

Das komplette HTML-Projekt kann als ZIP-Datei heruntergeladen werden. Sie können sich dann alles in Ruhe offline und ohne weitere Verbindungskosten durchlesen. Da ich alle Inhalte und Downloads regelmäßig aktualisiere, empfiehlt es sich, wenn Sie öfter mal auf meiner Homepage vorbeikommen. Dazu steht an anderen Stellen mehr.

Natürlich können die einzelnen Dokumente auch ausgedruckt werden. Dazu ein paar Tips:

  1. Wenn in der Ansicht des Browsers eine kleinere Schriftart gewählt wird, passt mehr auf die einzelnen Seiten – auch beim Ausdruck.
  2. Falls Hintergrundgrafik oder -farbe mitgedruckt wird, lässt sich dieses in den Optionen des Browsers abstellen.
  3. Animationen können naturgemäß nicht ausgedruckt werden. Der Platz bleibt entsprechend leer.
  4. Auch bei der Umsetzung einzelner Befehle kann es durchaus passieren, daß das Druckergbnis sich vom Monitorbild unterscheidet und in seltenen Fällen nichts Entsprechendes ausgedruckt werden kann.
  5. Textlastige Seiten müssen nicht in allerbester Qualität gedruckt werden. Dieses kann in den „Eigenschaften“ des benutzten Druckers eingestellt werden. Das spart Farbe.

Am besten alles mal mit einer Beispiel-Seite ausprobieren.

Da jedes HTML-Projekt und sogar jede HTML-Seite in ein eigenes Fenster des Browsers geladen werden darf, können Sie sich das zunutze machen und meinen Kurs parallel zu Ihren eigenen Programmier-Ergebnissen geöffnet halten.

Sie können direkt von der Oberfläche der Seiten des HTML-Kurses Text kopieren (vorzugsweise Befehlsfolgen) und in Ihren eigenen Programmiercode einfügen. Markieren Sie dazu am besten bei gedrückter linken Maustaste den gewünschten Textabschnitt, indem Sie die Maus darüber ziehen.

Text markieren

Kopieren geht am schnellsten mit der Tastenkombination Strg und C, bzw. Ctrl und C auf englischen Tastaturen. Wechseln Sie danach in das Programm mit Ihrem Quelltext und fügen Sie mit Strg und V (Ctrl und V) den Text an der gewünschten Stelle ein.

Manche Links (insbesondere zu Seiten außerhalb dieses Projekts) funktionieren nur, wenn Sie per Telefon und Modem mit dem Internet verbunden sind.

Wenn Sie einzelne meiner Webseiten durchsuchen möchten, beachten Sie bitte, daß ich die neuen Schreibregeln der deutschen Sprache nicht benutze.

 

Anfängerfehler

Bevor Sie Ihre erste Webseite programmieren, möchte ich Ihnen einige Ratschläge mit auf den Weg geben, die teils auf eigene Erfahrungen beruhen und teils das Ergebnis von E-Mail-Kontakten mit HTML-Einsteigern sind.

HinweisIm Themenbereich „Extras“ (steht ebenfalls als Download zur Verfügung) meiner Homepage gehe ich sehr ausführlich auf andere Fehler ein und gebe Tips, was Sie im Interesse Ihrer Besucher vermeiden sollten.

An dieser Stelle beschränke ich mich auf folgende Hinweise:

  • Bescheiden Sie sich in Ihren Ansprüchen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das gilt auch für Webmaster. Verständnis und Erfahrung stellen sich nach und nach von selbst ein.
  • Öffnen Sie möglichst nicht zu viele Quelltextdateien gleichzeitig und vor allen Dingen nicht doppelt. Da kann man schnell den Überblick verlieren und nicht mehr nachzuvollziehende Fehler begehen.
  • Versuchen Sie nicht, auf Teufel komm raus Ihre Ideen durchzusetzen. Es spricht nichts gegen eine gewisse Hartnäckigkeit bei der Bewältigung von Problemen. Aber wenn es darauf hinausläuft, daß man sich eine bestimmte Browserversion installiert, damit man seine Seiten endlich „richtig“ sieht, dann setzen Sie voraus, daß Ihre Besucher die gleiche Version benutzen. Dies ist aber eher die Ausnahme als die Regel.
  • Es gibt fast immer alternative Lösungen. Setzen Sie Ihre Phantasie ein und probieren Sie andere Ansätze.
  • Beschränken Sie sich zunächst auf die Texte. Das ist wesentlich einfacher und Erfolgserlebnisse stellen sich schneller ein. Das ist gerade am Anfang für die eigene Motivation wichtig.
  • Wenn Sie dann schon einige Seiten erstellt haben, machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über das Layout und die Navigation Ihres Projekts. Es kann eine Menge Arbeit machen, wenn Sie später alle Dateien angleichen müssen.
  • Besonders Anfänger neigen dazu, das Erlernte im Übermaß einzusetzen: Massenhaft Grafiken und Animationen, die darüberhinaus überhaupt keinen thematischen Bezug zur Seite haben; Farben in allen möglichen und unmöglichen Kombinationen; Hintergründe, die den darüberliegenden Text praktisch unlesbar machen; leinwandgroße Schriften u.ä. Merke: Weniger ist oft mehr! Der Besucher soll verführt und nicht vergewaltigt werden.
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