Provider und Webhoster

HTML: Provider und Webhoster

registrierte Domains

Planen Sie also später mal einen größeren Webauftritt, sollten Sie sich von Anfang an eine Wunschadresse sichern, die Ihnen auch gehört und die Sie praktisch von Webhoster zu Webhoster mitnehmen können. Sie können übrigens selbst feststellen, ob die (deutsche) Adresse http://www.ihr-wunschname.de noch frei ist. Es gibt nämlich eine zentrale Organisation, die dafür zuständig ist. Diese nennt sich Deutsche Network Information, abgekürzt DENIC. Auf deren Homepage http://www.denic.de geben Sie ganz einfach den gewünschten Namen ein. Entweder kommt als Antwort, daß der Domainname noch frei ist oder Sie erhalten Auskunft über den aktuellen Domaininhaber und noch einige zusätzliche Daten.

HinweisBitte beachten Sie die Namensrechte anderer. So kann es durchaus sein, daß z.B. eine Firma oder ein Prominenter ihren Domainnamen noch nicht gesichert haben, die Adresse also eigentlich noch unbesetzt ist. Versuchen Sie es trotzdem nicht. Sie werden mit ziemlicher Sicherheit bald Post von einem Rechtsanwalt bekommen.

Ein Ausflug auf die DENIC-Seiten lohnt sich auch deshalb, weil dort einige rechtliche Aspekte behandelt werden. Wichtig sind die Hinweise auf gültige Domainnamen. So darf ein Name nur aus Zahlen, Buchstaben und dem Bindestrich bestehen, wobei er mindestens einen Buchstaben enthalten muß. Es wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Umlaute sind nicht möglich. Die Mindestlänge des Domainnamens beträgt 3, die Höchstlänge 63 Zeichen.

Außerdem werden auf den DENIC-Seiten kleine Statistiken zur Anzahl der Domains geführt. Als ich die Homepage besuchte, bewegte sich die Zahl der Neuregistrierungen gerade auf 6.000 zu. Und das an einem Tag. Insgesamt waren es weit über 4,3 Millionen. Eine Menge Konkurrenz, oder?

Es ist zwar möglich, eine Domain direkt bei der DENIC zu registrieren. Da dies aber ziemlich teuer ist, empfiehlt die Organisation selbst, einen Vertrag mit einem Internet Service Provider abzuschließen. Diese sind weitaus günstiger und erledigen alle administrativen und technischen Schritte für Ihren Webauftritt. In einschlägigen Zeitschriften findet man Vergleichtests verschiedener Anbieter.

Für kleine Webauftritte eignet sich die sogenannte "Visitenkarte". Damit sichert man sich eine eigene Domainadresse. Das kostet dann höchstens ein paar Cent im Monat – exklusive der Registrierungsgebühr. Viel darf man dafür natürlich nicht erwarten. Bei Bedarf kann aber auf eine bessere Präsenz umgestiegen werden. Das kostet dann allerdings noch einige Cent mehr.

Es soll auch nicht verschwiegen werden, daß manche Visitenkarte vom Webmaster lediglich als Anlaufadresse eingerichtet wurde, um den Surfer zur eigentlichen Homepage bei einem Freehoster weiterzuleiten. Dadurch erreicht man sehr preisgünstig einen relativ professionellen Internet-Auftritt mit eigener Domainadresse.

Nach oben sind die Preise meistens gestaffelt. Dafür werden dann Pakete mit unterschiedlichen Leistungen des Webservers angeboten. Häufig ist schon teure Software mit drin. Und auch Zähler, Gästebücher und andere vorgefertigte CGI-Scripte. Mit dem Preis steigt die Anzahl der zur Verfügung stehenden E-Mail-Adressen, der Webspace, der Serviceumfang wie z.B. Statistiken der Besuche. Letztlich können sogar eigene CGI-Scripte programmiert und auf dem Server abgelegt werden.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß es natürlich auch Anbieter gibt, die Ihnen für ein paar Euro mehr (es werden wohl eher größere Scheine sein), alle Arbeit abnehmen: Technik, Administration, Seitengestaltung, Grafikerstellung, Pflege usw. Ich meine, das wäre ein bißchen viel Aufwand, wenn Sie lediglich Ihre letzte Wanderung durch die Lüneburger Heide und Ihre Lieblings-Links dokumentieren möchten.

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