SEO-Basics: Das sollten Webmaster zur Suchmaschinenoptimierung wissen

16.10.2014

Die Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung wachsen und sie verändern sich - nicht zuletzt wegen der regelmäßigen Google Updates. Dennoch ist es wichtig, sich immer wieder die Grundregeln bei der SEO in Erinnerung zu rufen. Je schneller eine Website wächst, desto eher geraten die SEO-Basics in Vergessenheit. Wir listen noch einmal die wichtigsten Tipps auf.

Die Meta Angaben für jede Seite anlegen und pflegen

Korrekte und individuell angelegte Title und Meta Description sind für jede Unterseite immer noch ein Muss. Sie beschreiben nicht nur für Google, Bing & Co den Inhalt der jeweiligen Unterseite. Als SERP (Search Engine Results Page - sprich Suchergebnis-Vorschau) liefern sie dem User wichtige Hinweise zur Relevanz der eigenen Website. Die Meta Angaben müssen die wichtigsten Infos zur jeweiligen Unterseite enthalten und sollten zugleich lesefreundlich formuliert sein. Eine Aneinanderreihung von Keywords wird kaum einen User hinter dem Ofen hervorlocken. Wichtig ist dabei, auf die Länge zu achten. Der Title Tag sollte höchstens 55 und die Meta Description maximal 150 Zeichen umfassen.

Kurze Seitenladezeiten sicherstellen

Die Seitenladezeit ist doppelt wichtig. Kurze Ladezeiten verhindern, dass Besucher genervt abgspringen. Was länger als drei Sekunden dauert, ist bereits kritisch. Zudem ist die Ladezeit ein wichtiges Kriterium für Google. Die Ladezeit wird unter anderem durch zu große Bilder, zu viele im Hintergrund landende Plug-Ins oder Flash Animationen verlangsamt. Abhilfe schafft beispielsweise eine vernünftige Komprimierung der Daten. Das kann auch serverseitig mittels der sogenannten gzip-Compression erfolgen.

Den bestmöglichen Content bereitstellen

Die Anzahl, Größe und Qualität der Texte wird als Rankingfaktor in der SEO immer wichtiger. Guter Content ist einzigartig und umfangreich - mindestens 300, besser 500 Wörter. Guter Content richtet sich an den User, nicht an Google. Die Keyword-Optimierung sollte zwar nicht vergessen werden, aber reine SEO-Texte verlieren für Google immer mehr an Gewicht. Gute Texte erkennt man unter anderem daran, dass diese geteilt werden oder auf diese Texte verlinkt wird. Nicht vergessen sollte man dabei die sorgfältige Beschriftung aller Grafiken und Bilder - das beginnt beim Dateinamen und endet bei aussagekäftigen ALT-Attributen.

Duplicate Content ausschließen

Unterschiedliche Seiten mit dem gleichen Inhalt zu versehen - sprich Duplicate Content anbieten, das mag Google überhaupt nicht. Das führt in der Regel zu einer Abstufung im Ranking. Gerade Shopbetreiber, die gleiche Produkte unter mehreren Shops und URLs verkaufen, stehen häufig vor diesem Problem, wenn sie nicht für jedes Produkt zwei oder mehr Beschreibungstexte anlegen wollen. Hier empfiehlt sich das sogenannte Canonical Tag. Damit können Webmaster die Originalquelle des Textes angeben. So lassen sich Herabstufungen jeder einzelnen Website verhindern.

Google Webmaster-Tools für die SEO einsetzen

Die Google Webmaster-Tools sind ein wichtiges Tool für die Suchmaschinen-Optimierung

Klare Textstrukturen schaffen

Was im normalen Text selbstverständlich ist, gilt auch für Webtexte. Klare Strukturen gliedern Texte und helfen dem Leser dabei, sich rasch zurechtzufinden bzw. relevante Infos von weniger relevanten Informationen zu trennen. Das honoriert auch Google. Nutzen Sie die HTML-Tags für Überschriften (H1 bis H6), um einzelne Abschnitte sauber zu gliedern.

Website für mobiles Surfen optimieren

Smartphone und Tablet werden für die Internetnutzung immer wichtiger. Deswegen sollten Websites auch für die mobile Nutzung ausgelegt sein. Entweder es gibt eine spezielle mobile Version oder die Website wird mittels „Responsive Webdesign“ gestaltet, wodurch sie sich automatisch dem verwendeten Endgerät anpasst. Auf solche mobile Optimierung legt nicht nur Google wert - insbesondere Kunden sind sehr dankbar dafür.

robots.txt und sitemap.xml richtig einsetzen

Die robots.txt und sitemap.xml sind nachwievor wichtige Tools, um die Suchbots von Google durch die Website zu lotsen. In der robots.txt findet der Crawler Anweisungen dazu, was indexiert und was nicht indexiert werden darf. Gerade die auszuschließenden Inhalte sind sehr wichtig, das können beispielsweise Testseiten sein, von denen man nicht will, dass sie bei Google gefunden werden. Parallel dazu enthält die Sitemap.xml Informationen zum Aufbau der Website und ermöglicht so einen Quereinstieg in die Seiten.

Permanente 301 Weiterleitungen einbauen

Webseiten ändern sich. Zum Beispiel kann sich der Name einer Unterseite ändern oder Unterseiten werden permanent gelöscht. Dafür sind unbedingt Weiterleitungen einzurichten – im Idealfall eine „Redirect Permanent“ (301), d. h. eine dauerhafte serverseitige Weiterleitung. Sonst kommt es zum hässlichen 404 Error „Page not found“. Weiterleitungen haben zudem den Vorteil, dass sie den PageRank übertragen – so bleiben die Platzierungen bei Google bestehen.

Interne Verlinkungen sparsam einsetzen

Jeder Link - sei es als Navigationsleiste, Textlink oder Sitemap - gibt einen Teil der Kraft ("Juice") der Hauptseite an eine Unterseite weiter. Ein gutes Ranking der Hauptseite kann somit Unterseiten stärken. Der Nachteil: je mehr Unterseiten verlinkt werden, desto weniger ist der Juice, der dort ankommt. Löwenstark-Empfehlung: Die Zahl der internen Links speziell von der Startseite sollte möglichst unter 100 liegen.

Google Webmaster-Tools verwenden

Wer die Google Webmaster-Tools für seine Website noch nicht eingerichtet hat, sollte das schnellstens nachholen. Das Webmaster Tool liefert hilfreiche Informationen zum Beispiel zum Thema Crawling oder Links und dient außerdem zur Kommunikation mit Google. Wenn manuelle Abstrafungen durch Google vorgenommen wurden oder die Seite sogar vorübergehend aus dem Index ausgeschlossen wurde, ist es die einzige Möglichkeit, Google zu kontaktieren und nach Abschluss der Nachbesserungen ein Aufheben der Sanktionen zu erbitten.

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