SEPA: Umstellungen und Auswirkungen im Zahlungsverkehr

11.01.2013

Bereits im Februar 2014 wird das SEPA-Verfahren die bisherigen nationalen Standards ablösen. Statt unterschiedlicher Lastschriftverfahren, Zahlverfahren und Kontonummern wird es mit SEPA einen einheitlichen EU-Zahlungsverkehr geben. Für Online-Händler ergeben sich verschiedene Vorteile. Mit SEPA können nun auch ausländische Kunden im Lastschriftverfahren zahlen, außerdem wird der steigende Wettbewerb im Zahlungsverkehr zu sinkenden Kosten des Geldverkehrs führen.

SEPA – schrittweise Umstellung mit festen Terminen

Für alle Länder, die den Euro als Landeswährung verwenden, gilt als fester Umstellungstermin der 01. Februar 2014. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen sich Unternehmen und Banken gleichermaßen auf das neue SEPA-Verfahren vorbereitet haben, um einen reibungslosen Übergang zu garantieren. Besonders für größere Unternehmen kann dies einigen Aufwand bedeuten, die Einführung neuen Zahlungssysteme sollte überdacht werden. Für Mitgliedsländer der EU, die den Euro nicht verwenden, gilt der 31. Oktober 2016 als Stichtag für die verpflichtende Einführung von SEPA. In der Schweiz und Monaco wird das SEPA-Verfahren nicht eingeführt.

SEPA – wie funktioniert es?

Das SEPA-Verfahren basiert auf der Verwendung von einheitlichen Datenformaten und einheitlichen Kontonummern. Die bereits bekannte IBAN, die Internationale Bank Account Number, wird zur weltweit eindeutigen Identifizierung von Geldinstitut und Kontoinhaber verwendet. In einer zweijährigen Übergangszeit ist im SEPA-Verfahren zusätzlich die Angabe des BIC, des Buisness Identifier Codes, vorgesehen. Mit dem SEPA-Lastschriftverfahren können zukünftig auch Beträge von ausländischen Euro-Konten eingezogen werden. Hierfür stehen für den Privat- und Geschäftskundenbereich zwei unterschiedliche Lastschriftverfahren zur Verfügung. Größer Unterschied zum deutschen Lastschriftverfahren ist die Einführung fester Zahlungstermine, für die allerdings Vorlauffristen zu beachten sind.

Bei allen Fragen zum Thema SEPA hilft in Deutschland der SEPA-Rat, eine Initiative der Deutschen Bundesbank und des Finanzministeriums.

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