Websites verlieren nach Pinguin 2 Update im Ranking

30.05.2013

In der Nacht zum 23. Mai hat Google die zweite Generation seines Pinguin Updates gestartet. Dabei handelt es sich um eine Veränderung im Suchalgorithmus. „Im Speziellen geht es darum, dass Backlinks - also Links, die auf die eigene Seite führen - mit schlechter Qualität herabgesetzt werden“, sagt Senior-Suchmaschinenoptimierer Patrick Kowalski. „In der Folge des Updates haben offenbar einzelne Websites deutlich an Sichtbarkeit verloren.“

Google will bessere Suchergebnisse

Mit den Updates zielt Google darauf ab, die Qualität der Suche zu verbessern. User sollen möglichst die relevantesten Ergebnisse angezeigt bekommen. Auch die Suchmaschinen-optimierung (SEO) von Websites leistet einen Beitrag dazu. In seiner „Einführung in Suchmaschinenoptimierung“ gibt Google sogar Tipps, wie Websites für die Suchroboter optimiert werden können.

Gleichzeitig möchte Google vermei-den, dass mittels Manipulation eher unrelevante Inhalte künstlich im Ranking nach oben gebracht werden. Daher nutzt Google eine Vielzahl von Faktoren, um die Relevanz von Websites einzuschätzen. „Ein wichtiger Qualitätsfaktor sind die auf die Seite führenden Links“, sagt Kowalski. „Dabei geht es nicht nur um die Zahl der Links, sondern vor allem um die Qualität der Seiten, von denen die Links stammen.“

Bei Links gilt: Klasse besser als Masse

Der SEO-Profi nennt ein Beispiel: Auf eine Website wird von zwei Portalen aus verlinkt. Das eine ist Spiegel Online, das andere ein kleines Portal, das vor allem von Verlinkungen lebt. Für Google hatte ein Link von Spiegel Online aufgrund des Renommees der Zeitschrift schon immer eine größere Bedeutung als ein Link von dem anderen Portal.

„Genau hier hat offenbar das aktuelle Update von Google angesetzt“, meint Kowalski. „Solche primär auf Verlinkung ausgerichtete Portale wurden im Stellenwert noch weiter herabgesetzt, wodurch Websites mit vielen Backlinks aus solchen Quellen jetzt im Ranking verloren haben.“

Updates nicht auf die leichte Schulter nehmen

„Das Problem ist, dass die Auswirkung solcher Updates erst nach dem Ausrollen tatsächlich einzuschätzen ist“, meint Kowalski. „Vorbeugen ist nur bedingt möglich.“ Obwohl nach Brancheneinschätzung nur etwa jede 50. Website betroffen war, empfiehlt Kowalski Website Betreibern, solche Google Updates ernst zu nehmen. „Kontaktieren Sie einen Experten, der Ihre individuelle Situation analysiert. Er kann dann Lösun-gen vorschlagen und umsetzen, mit denen Ihre Website im Ranking wieder steigt.“ Denn eines steht schon heute fest – das nächste Google Update kommt gewiss.

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