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    Nachhaltigkeit im E-Commerce: große Verantwortung für Online-Unternehmen

    26. April 2022
    6 min
    Jan-Hendrik Rauh
    Geschäftsführer
    Digital Solutions

    In unserem Leben spielt Nachhaltigkeit mittlerweile eine große Rolle. Ob im privaten Bereich oder im elektronischen Handel – wir haben alle eine große Verantwortung, ökologisch zu handeln. Der Klimawandel schreitet fort und wird es in der nächsten Zeit weiterhin tun. Meeresverschmutzung, Luftveränderungen und ausbeuterische Methoden führen dazu, dass unsere Umwelt geschädigt wird. Und kurz- und langfristig wirken sich seine Folgen auf uns aus.

    Auch wenn E-Commerce im ersten Augenblick umweltschonend klingt, sind an dieser Stelle viele Veränderungen notwendig, um tatsächlich nachhaltig zu agieren. Sowohl Online-Marketing-Agenturen als auch Shops sind gleichermaßen in der Verantwortung, ihre Vorgehensweisen anzupassen und transparent zu machen. Doch wie kann das gelingen?

    Umweltfreundlicher Versand und klimaschonende Verpackungen

    Viele Endkunden kennen das Problem und sind deshalb oft genervt: Die gelieferte Bestellung wird in viel zu großen Kartons verschickt, enthält Unmengen an Füllmaterial, das anschließend entsorgt werden muss. Der Umgang mit Versandmaterial und Verpackungen bietet dem E-Commerce noch viel Raum für nachhaltiges Handeln – sowohl für einen klimafreundlichen Versand als auch für die Kaufentscheidungen an sich.

    Die Zusammenführung von mehreren Bestellungen spart Zustellkosten und Ressourcen. Die Abholung per Click & Collect vermeidet zudem Retourensendungen. Auch ist es durchaus sinnvoll, nachhaltig denkende Käufer mit Gutscheinen für den nächsten Einkauf zu belohnen. Für die Versanddienstleister ist es empfehlenswert, die Touren optimaler zu planen. Auch die Auslieferung per E-Mobilität sorgt für einen nachhaltigen E-Commerce.

    Zusätzlich lässt sich der Verpackungsmüll – laut dem Statistischen Bundesamt sind es 18 Tonnen jährlich – deutlich reduzieren, wenn die Händler ihre Lösungen umweltschonend anpassen.

    Nachhaltigkeit im E-CommerceDie Schaffung intelligenter Lösungen ist für den Klimaschutz unbedingt notwendig:

    • Verpackungsgröße an das Produkt angleichen
    • Nutzung von Versandtaschen verstärken
    • umweltfreundliches Verpackungs- und Füllmaterial nutzen
    • innovative Verschlusslösungen schaffen
    • unbeschädigte Versandkartons wiederverwenden
    • Mehrwegsysteme nutzen
    • Rechnungen und Retourenscheine digital versenden

    Klimafreundliche Retouren

    Der E-Commerce bietet beim Einkaufen viele Möglichkeiten. Von zu Hause aus sehen sich die Konsumenten bequem in einer Vielzahl von Onlineshops um und suchen sich in aller Ruhe ihr Lieblingsprodukt. Bei Büchern oder Musikprodukten gestaltet sich das Prozedere linear. Sehen, kaufen, per Post erhalten.

    Schwieriger wird es hingegen bei Kleidung, Möbeln oder auch Haushaltswaren. Die gewünschten Produkte müssen passen, gefallen oder die richtigen Maße aufweisen. Stimmen die Kriterien nicht, führt das zu Rücksendungen. Täglich werden etwa 800.000 Pakete zurückgeschickt, die einen CO₂-Ausstoß von 400 Tonnen verursachen.

    Diese lassen sich jedoch nachhaltig einsparen, indem Produktbeschreibungen bereits im Vorfeld so präzise wie möglich gestaltet und hochwertige Fotos und Videos integriert werden. Rundum-Ansichten sind verstärkt im Kommen und in der Lage, eine physische Beratung zu ersetzen. Auch Kundenbewertungen – positive und negative – erhalten eine größere Bedeutung, potenzielle Käufer können sich so ein praxisnahes Bild davon machen.

    Onlineshops können darüber hinaus weitere Maßnahmen ergreifen, um Retouren zu verringern und einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu gehen:

    • Online-Beratung
    • virtuelle Anprobe
    • sicherer und schneller Versand
    • Analyse von Rücksendegründen
    • zurückgeschickte Ware weiterverwenden

    Grünes Webhosting

    Professionelle und umweltfreundliche Hosting-Lösungen sind ebenfalls ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit im E-Commerce. Ohne Server funktioniert kein Onlineshop – sie sind die technologische Basis und bilden den Grundstein, auf dem ein Webshop aufgebaut ist. Für grünes Webhosting bieten Solar-, Wasser- oder Windenergie die Grundlage, die Leistungsfähigkeit bleibt davon unberührt. Der grüne Webspace wird von vielen Anbietern stark beworben, um einen Weg für den Klimaschutz zu finden.

    Die Angebotspalette für klimaneutrales Webhosting unterscheidet sich in der Regel kaum von den konventionellen Anbietern. Die großen Rechenzentren werden von erneuerbaren Energien betrieben und es sind keine Einbußen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit zu erwarten. Schnelles SSD-Hosting, Content-Delivery-Netzwerke sowie CMS-Hosting gehören ebenso zum Portfolio der Anbieter. Der marginale Vorteil besteht darin, dass keine fossilen Brennstoffe verwendet werden.  

    Warum wir dafür brennen

    Als junge Online-Marketing-Agentur mit motivierten Mitarbeitern liegt uns der Klima- und Umweltschutz besonders am Herzen. Wir arbeiten kundenorientiert mit unseren Auftraggebern zusammen und sprechen das Thema regelmäßig und gern an. Nachhaltigkeit an sich ist nicht teuer – im Gegenteil – umweltschonendes Handeln spart Kosten. Das versuchen wir unseren E-Commerce-Partnern an die Hand zu geben, um die gesamte Kaufabwicklung von Beginn an zu optimieren. Faire Herstellung und umweltverträgliche Materialien stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtungen.

    Nachhaltiges Marketing erfordert in Zukunft mehr Ehrlichkeit und Transparenz. Greenwashing ist unerwünscht, aufrichtiges Handeln dient dem Klimaschutz und damit auch einer Kundenbeziehung, die auf Vertrauen beruht. Dabei müssen sich die Unternehmen und Partner Ziele setzen, deren Umsetzung sie offen nach außen transportieren. In der Suchmaschinenwerbung lassen sich die Begriffe „ökologisch“ und „nachhaltig“ integrieren, wenn sie als Werbeaussage wirklich haltbar sind. Gleichzeitig wird damit ein neuer USP aufgebaut, der für eine Angebotserweiterung steht.

    Klimaneutrales Handeln geht uns alle an – ob beim Plastik- und Papierverzicht am Arbeitsplatz, Ökostrom oder umweltfreundliche Verpackungen – die Nachhaltigkeit im E-Commerce beginnt nicht erst, wenn die Ware das Versandcenter verlässt.

    Über den Autor

    Jan-Hendrik Rauh

    Jan-Hendrik Rauh’s DNA ist agil, kraftvoll und digital. Schon seit 2007 arbeitet Jan in den neuen Medien und hat sich seit dem auf Online-Marketing, den dazugehörigen Konzepten und der dazu notwendigen Technologie spezialisiert.

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