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Carsten Schurig

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    Einen eigenen Blog erstellen

    Stand: 20.09.2022

    Einen Blog zu erstellen ist heutzutage einfach erledigt. Und dennoch stehen Anfänger vor vielen Fragen, die sich um verschiedenste Themen drehen: Inhalt, Technik, Visuelles, Ökonomie und Finanzen. Wie viel Zeit und Geld fließen in das Betreiben eines Blogs? Wie kann ich ihn technisch und vor allem selbst umsetzen? Auf diese und mehr Fragen gehen wir im folgenden Beitrag ein, um euch darauf vorzubereiten, einen eigenen Blog zu starten.

    Worum handelt es sich bei einem Blog eigentlich?

    Ein Blog ist ein echtes Multitalent: Er dient gleichzeitig der Kommunikation, der Wissensverteilung und Veröffentlichungsmedium. Der Begriff ist eine Kurzform für Weblog, der sich wiederum aus „Web“ und „Log“ als Kurzform für Logbuch zusammensetzt. Sie gelten als meistgenutzter Social-Media-Dienst und sind prototypisch für Social-Software. Die kleinste Form davon sind die sogenannten Microblogs, die maximal 250 Zeichen haben.

    Technisch betrachtet handelt es sich bei einem eigenen Blog um eine dynamische Website. Die erhält in einem festen Rhythmus immer neue Beiträge, die öffentlich einsehbar sind. Die Struktur sieht dabei vor, dass der aktuellste Post oben steht. In den meisten Fällen schreibt nur eine Person die Texte, wodurch sie eindeutig einem Autor zugeordnet werden können. Manchmal kommt es aber auch vor, dass sich eine Gruppe dem Erstellen des Blogs annimmt. Die Besucher der Website können mit diesen Beiträgen auf mehrere Arten interagieren: Sie lesen, kommentieren, darauf verlinken und sie weiterleiten. Dank spezieller Tags ist es zudem möglich, auf externe Quellen zu verweisen und so eine Vernetzung erzeugen.

    Blogs erstellen: Welche sind möglich?

    Ein Blog ist nie wie ein anderer – wenn die Betreiber es ernst meinen. Es gibt viele Kategorien oder Arten, in die sie eingeteilt werden können. Doch auch, wenn zwei in dieselbe Sparte fallen, ähneln sie sich höchstens thematisch. Die Inhalte und die Art der Präsentation hängen von der Person ab, die sie schreibt. Typische Blog-Typen sind: Wissen, Kampagnen, Themen, Produkte beziehungsweise Marken, Kollaborationen oder Projekte, Dienstleistungen, Customer-Relationship, Krisen und Corporate.

    Das Besondere an Corporate-Blogs ist, dass sie Unternehmen führen und als Marketing- und Kommunikationsmedium nutzen. Er dient dazu, über die Dienstleistungen und Produkte zu informieren und neue Käufer anzuwerben. Um zu sehen, welche dieser Blogs am besten im SEO-Bereich abschneiden, hat Sistrix eine Studie durchgeführt und veröffentlicht. Doch nicht nur dadurch eignet sich das Medium, um Geld zu verdienen: Das geht auch durch die Inhalte selbst, beispielsweise über Affiliate-Marketing, digitale Produkte oder Sponsoring.

    Wie viel Verdienst ist mit dem Erstellen eines Blogs möglich?

    Die genauen Zahlen, die mit einem Blog an Umsatz erreicht werden können, ist unterschiedlich. Betrachten wir zunächst einmal reine Themen-Blogs, bei denen nur das Darbieten von Informationen im Vordergrund steht. Corporate-Blogs lassen wir an der Stelle einmal außen vor. Statistiken zeigen, dass die meisten Blogger in Deutschland nicht genug einnehmen, um den Lebensunterhalt zu finanzieren. Bei vielen bringt er im Monat lediglich wenige 100 Euro ein, also insgesamt weniger als 1000 Euro.

    Es zeigt sich also, dass die wenigsten sich mit dem erstellten Blog eine goldene Nase verdienen. Um davon leben zu können, ist es erforderlich, viel Zeit und Arbeit zu investieren: Themen müssen gut durchdacht, recherchiert und aufbereitet sein. Die Reichweite muss erhöht werden, was am besten gelingt, wenn man sich mit anderen Bloggern vernetzt, die dann wiederum den eigenen Content weiterempfehlen. Und selbst dann ist der Erfolg nicht garantiert.

    Aber selbst für die, die diesen Aufwand nicht betreiben möchten, lohnt sich ein Blog.

    Gründe, einen eigenen Blog zu erstellen

    Wenn der Verdienst eher gering ist – wieso betreiben dann doch so viele Menschen einen eigenen Blog? Die Argumente, die dafürsprechen, sind vielfältig und unterscheiden sich von Person zu Person. Die häufigsten jedoch sind:

    • Verbreiten des Hobbys: Viele schreiben über ihre Lieblingsthemen und wecken so auch bei anderen das Interesse.
    • Vernetzung: Wer Blogs schreibt, lernt automatisch andere Fans des Themas kennen und vernetzt sich.
    • Freizeitbeschäftigung: Für viele ist das Erstellen eines Blogs mehr Spaß als Arbeit, besonders wenn sie Geschichten erfinden.
    • Schriftsteller: Ein Blog kann für alle, die Autor werden wollen, ein guter Einstieg sein. Später bietet er sich zum Marketing an.
    • Ortsunabhängig arbeiten: Mit einem Blog lässt sich online Geld verdienen. Dadurch können Sie von überall aus arbeiten, nicht nur von Zuhause.
    • Marketing: Gerade im Fall eines Corporate-Blogs eignet er sich, um neue Kunden zu akquirieren und sein Angebot zu bewerben. Besonders für Selbstständige lohnt sich die Überlegung, einen Blog zu erstellen.
    • Kursangebot aufbauen: Wer Wissen in einem spezifischen Bereich besitzt, kann das auch verkaufen. Kurse und Schulungen eignen sich, um sich in einer Nische zu etablieren.
    • Anderen Helfen: Viele Menschen schreiben Blogs, um etwas für andere zu tun. Sie stellen Tutorials zur Verfügung, zeigen Lösungsstrategien für Probleme oder machen auf Missstände aufmerksam.
    • Neues Lernen: Wer einen Blog erstellt, muss sich mit verschiedenen Themen auseinandersetzen. Das Betreiben erfordert Kenntnisse eines Redakteurs, Fotografs, Grafikers, Programmierers, Produktmanagers und Marketers. Damit wird jeder zum echten Multitalent.

    Den besten Blog-Anbieter wählen

    Es gibt viele Anbieter, bei denen Sie einen eigenen Blog erstellen können. Einige davon sind sogar kostenlos und eignen sich für den Anfang, oder wenn Sie das Ganze erst einmal austesten wollen. Gängige Namen sind:

    • WordPress
    • Blogger
    • Tumblr
    • Wix
    • Jimbo

    Doch deren Angebote haben einen Nachteil: Sie stellen der Domain des Blogs eine Signatur voran, die eindeutig kennzeichnet, welcher Anbieter verwendet wird. Die URL sieht dann also beispielsweise so aus: www.jimbo.beispiel.com. Wenn Sie ernsthaft mit dem Gedanken spielen, mit dem Blog auch Geld zu verdienen, ist es daher ratsam, auf einen kostenpflichtigen Anbieter zu setzen. Das gilt insbesondere dann, wenn der Blog auf einer Unternehmensseite eingebunden wird.

    Wer einen Blog erstellt, muss eine Website einrichten. Anbieter wie Wix und Jimbo bieten hierfür Baukastensysteme an. Flexibler und damit individueller sind Content-Management-Systeme (CMS), wie es bei WordPress oder TYPO3 der Fall ist. Beide sind weit verbreitet in Deutschland, den meisten Nutzern ist jedoch WordPress eher ein Begriff. Monatlich belaufen sich hier die Kosten auf 2,50 bis 7 Euro und das System ist in wenigen Minuten installiert und einsatzbereit.

    WordPress erklärt

    Vorweg eine Warnung: Es gibt sowohl die Domain WordPress.com als auch WordPress.org. Bei letzterem handelt es sich um ein Angebot, bei dem Sie den Provider selbst wählen können. Sie laden die Software herunter und nehmen alles weitere selbst in die Hand. Dafür haben Sie mehr Freiheiten und volle Kontrolle über Ihre Website. Bei WordPress.com hingegen erhalten Sie vollen Support und Ihre Website wird gehostet. Im Angebot ist das Management von Domain, Webspace und Installation enthalten. Dafür ist es hinsichtlich Plugins und Designs weniger flexibel.

     

     

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