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Carsten Schurig

Geschäftsführer
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    WHOIS

    Stand: 01.07.2022

    Der Begriff WHOIS, im Englischen „Wer ist?“, meint Angaben zu Domains und deren aktuellem Status. Jedermann kann über den Host eine Anfrage stellen und erfährt, ob die Domain frei oder vergeben ist und welche Daten zu den Inhabern hinterlegt sind.

    Sinn einer Anfrage

    Im Normalfall entnehmen User alle relevanten Informationen zu einem Seitenbetreiber dem Impressum. Sollte das aus irgendwelchen Gründen nicht möglich sein, kommt das WHOIS-Protokoll ins Spiel, welche einen Kontakt zum Admin-C, dem sogenannten Administrative Contact, herstellt. Auf diesem Wege ist es immer möglich, den Kontakt zum Seitenbetreiber ausfindig zu machen.

    Etliche Registrierungsstellen für diverse Webpräsenzen leisten heute das, wofür es anfangs nur die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) gab. Diese Stelle und alle heutigen haben die Aufgabe, eine Auswahl der Daten zu treffen, damit nicht alle registrierten Daten über die WHOIS abgerufen werden. Das hat den Hintergrund, Missbrauch und Spamming zu verhindern.

    Warum wird eine Anfrage gestellt?

    • Rechtsbrüche, kritische Inhalte auf einer Domain, Verletzung von Persönlichkeitsrechten
    • Technik-Probleme
    • Kaufinteresse an einer bestimmten Domain

    Diese Daten gelten als WHOIS

    Abhängig von der Registrierungsstelle und dem Status und Zweck einer Webseite unterscheiden sich die Daten, die herausgegeben werden. Viele Angaben sind jene, die normalerweise öffentlich über das Impressum einsehbar sind. Die Stellen unterscheiden gewerbliche Seiten und private Betreiber.

    • Name
    • Webhoster
    • Ort, Lokalisation
    • Kontaktdaten wie Mail-Adressen
    • technische Ansprechpartner
    • Zeitpunkt der Registrierung

    Wie läuft eine Anfrage ab?

    Stellen wie die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) verfügen über eigene Server und Datenbanken. Die Auskünfte werden direkt bei diesen Registrierungsstellen angefragt und bei berechtigtem Interesse ausgehändigt.

    Mittlerweile existieren im Netz allerdings weitere Dienste, über die die WHOIS unmittelbar bei den Webhostern abgefragt werden können.

    Datenschutz von WHOIS

    Die Abfragen sind für alle obigen Fälle und Angelegenheiten gedacht. Neben technischen Fragen sind ferner Kooperationsanfragen ein legitimer Beweggrund für die WHOIS. Wer Daten ergattert, um diese in großem Stil und massenhaft für Werbemails nutzt – also kommerziell, handelt illegal.

    Der Datenmissbrauch von WHOIS ist dank vieler Regularien gut unter Kontrolle. Der Datenschutz greift in diesem Bereich. Vorsichtsmaßnahmen der Webhoster, Captcha-Eingaben und Verschlüsselungen persönlicher Daten tragen ihren Teil zu dieser Sicherheit bei.

     

    Änderungen der eigenen WHOIS-Daten erledigen die Betreiben simpel über die Provider beziehungsweise dessen Kundenbereich. Deutsche Seiten (.de) müssen Änderungen der eigenen Daten verpflichtend mitteilen und aktuell halten.

    WHOIS und SEO

    Es ist in der Tat so, dass WHOIS für das Online-Marketing und insbesondere Geschäftsbeziehungen spannend sein können. Die gewonnenen Daten geben Aufschluss über Seriosität des Seitenbetreibers und machen eine Kontaktaufnahme überhaupt erst möglich. Ziele für eine Abfrage könnten sein:

    • Kooperationen
    • Linkmarketing, Backlinks
    • Linktausch
    • Domain Trust

    Zudem erkennen SEOs, ob mehrere Seiten zusammengehören oder es um wertvolle Unikate geht, mit denen eine Zusammenarbeit sich lohnt. Zusätzlich erfährt der Interessierte, wie alt eine Domain ist und ob diese Optimierungspotenzial besitzt. Manchmal werden Domains mit bestimmten Namen/Themen gesucht und über eine Abfrage lässt sich klären, welche Domains zum Verkauf stehen, ob eine Domain frei ist und wann bestimmte Domains erneut verfügbar sind.

    Wer IP-Adressen einsehen will, kann das ebenso tun und damit erfahren, welche Unternehmen sich für eigene Produkte und Services begeistern. Übrigens ist die Anzahl der Webseiten eines Betreibers auch für Google interessant. Das Unternehmen hat ebenfalls Zugriff auf die WHOIS und erkennt, wenn über eigene Netzwerke an Verlinkungen manipuliert wurde. Erkennt Google solche Versuche, werden betreffende Domains grundsätzlich im Ranking abgestraft. Auf Unregelmäßigkeiten bei den WHOIS reagiert Google ebenfalls negativ, da Vertrauen für eine positive Bewertung enorm wichtig ist.

    Über den Autor
    Arne Chananewitz
    Arne Chananewitz ist Head of SEO der Löwenstark Online-Marketing GmbH. Als gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung schlägt sein Herz für Blogs, SEO, Games und Hardware.

     

     

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