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Carsten Schurig

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    Ablauf der idealen Webseitenkonzeption

    13. September 2022
    11 min
    Jan-Hendrik Rauh
    Geschäftsführer
    Digital Solutions

    Eine Website ist die Visitenkarte eines Unternehmens. Sie präsentiert sich als erster Kontakt und Anlaufpunkt für Interessenten, Partner, Kunden oder Stakeholder in der virtuellen Welt. Somit hängt die Messlatte dafür sehr hoch. Bereits bei der Entwicklung eines neuen Internetauftritts müssen einige Kriterien umfassend erfüllt werden. Soll eine eingestaubte Website neuen Charme erhalten, kann ein Relaunch zu neuem Erfolg verhelfen.

    So einfach es im ersten Moment klingt, eine durchdachte Webseitenkonzeption muss verschiedene Aspekte bedenken. Es gehört zu unserer täglichen Arbeit, ansprechende und konvertierende Internetauftritte zu erstellen. Welche Gedankengänge und Arbeitsschritte zu berücksichtigen sind, haben wir an dieser Stelle kompakt zusammengefasst.

    Ausgangsituationen für eine neue Website

    Unternehmen, die eine neue Website aufsetzen möchten, stehen grundsätzlich vor zwei unterschiedlichen Ausgangslagen.

    Wird ein Unternehmen neu gegründet, benötigt es eine Website, die potenziellen Kunden und Interessenten sowie in vielen Fällen auch Bewerbern das Portfolio vorstellt. Bei der Webseitenkonzeption können die aktuellen Anforderungen von Beginn an berücksichtigt und die Customer Journey kann optimal integriert werden. Zudem lassen sich die neuesten Entwicklungen hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung einbinden, sodass die Website gute Startbedingungen erhält und schnell gefunden werden kann.

    Ein Relaunch ist die zweite Ausgangslage, die nach einem strikten Maßnahmenplan verlangt. Doch auch hier gilt es, zwei Szenarien zu unterscheiden.

    Die Website erreicht bereits den erwarteten Erfolg und erfüllt alle Vorgaben hinsichtlich SEO, Technik und Design und soll lediglich in ein neues Gewand gesteckt werden. Dieser Fall ist recht simpel und es wird nur ein gutes Team aus Designern und Entwicklern benötigt, die ein neues und zeitgemäßes Äußeres entwerfen und programmieren.

    Die zweite Ausgangslage ist nicht so trivial. Sie umfasst das Szenario, dass der erwartete oder gewünschte Erfolg nicht vorhanden ist. Hier liegen die Probleme meist tiefgründiger als nur in einem veralteten Design. Unsere Erfahrung ist, dass ein Kunde dies nicht artikulieren kann und dem Dienstleister vermittelt: „Ich brauche eine neue Homepage“. Richtigerweise müsste er aber anmerken: „Ich habe gar keine Webseiten-Strategie. Ich kenne die Voraussetzungen für erfolgreiche Webseiten nicht, weswegen meine Website mir nicht den erwarteten Erfolg für meinen Mitteleinsatz bringt.“ Das ist natürlich eine viel anspruchsvollere Selbsterkenntnis, die für die Problemlösung Spezialisten erfordert. Das können die wenigsten Webseitenbetreiber allein leisten.

    Ansätze für die richtige Webseitenkonzeption

    Ausgehend davon, dass der Erfolg der Website ausbleibt, befassen wir uns im Folgenden mit dem zweiten Typ – also dem Relaunch von bisher nicht erfolgreichen Webseiten.

    Hier ist ein hohes Maß an Konzeption erforderlich, damit der zukünftige Erfolg sichergestellt werden kann. Neben der Systemauswahl müssen der grundsätzliche Aufbau der Website sowie alle gewünschten Funktionen durchdacht werden. Dafür müssen Ziele festgelegt werden, an denen sich orientiert wird.

    Ist all dies geschehen und konzipiert, kommt erst das, womit leider viele fälschlicherweise anfangen: das Webdesign. Denn das Design verbindet in einem zeitgemäßen und harmonisch ansprechenden Äußeren die Informationsarchitektur, die Anforderungen der Kunden, der SEO und die gewünschten Funktionen. Es ist also der rote Faden des Webseitenerfolgs.

    Informationsarchitektur beschreibt hierbei zum einen, welche Elemente sich letztendlich in der zukünftigen Navigationsstruktur wiederfinden sollen und wie tief die unterschiedlichen Ebenen gegliedert sind. Zum anderen muss jede einzelne Seite im Aufbau von oben nach unten durchdacht werden. Wenn die Informationen hierfür nicht klar sind, dann kann auch kein Design-Briefing erfolgen. Wie bei einem Hausbau durch die Bauzeichnung müssen alle notwendigen Eckpunkte in der Webseitenkonzeption verdeutlicht werden. Grundlage dafür ist, die User Experience in den Mittelpunkt zu stellen.

    Kurz angerissen: Auf eine Startseite gehören neben klaren und kurzen Botschaften auch Informationen zu den Alleinstellungsmerkmalen. Kann man diese nicht nennen, so liegt das Problem nicht an der Website, sondern in der Auseinandersetzung mit dem kompletten Geschäftsmodell.

    Es ist also nicht leicht, eine Website zu konzipieren, wenn man diese als erstes Tool für die unternehmerische Darstellung und das Sammeln von Anfragen und Bewerbungen benutzen möchte. Die einzelnen Unterseiten müssen kategorisch aufgebaut sein und erfordern eine geringe Klicktiefe, um zum Ausgangspunkt zurückzugelangen.

    Sechs Konzeptionsschritte für den idealen Webseitenaufbau

    Eine detaillierte Planung ist die Grundlage für jede neue Website. Es ist ein Trugschluss, erst das Design abzuwarten, ehe die Inhalte geplant werden. Schlimmstenfalls müssen Platzhalter integriert werden, die leer und inhaltslos sind. Das kann einen Absprung von Interessenten zur Folge haben. Die ideale Webseitenkonzeption geht ineinander über, damit die Ergebnisse erfolgversprechend sind.

    Briefing

    Die Tatsache, dass ein Unternehmen eine neue Website benötigt, die den Erfolg zurückbringt, lässt noch keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Arbeit und die Kosten zu. Viele Unternehmer haben keine oder nur geringe Vorstellungen davon, was nun passiert. Das oftmals einzige Anliegen ist, dass die Website gut aussehen muss und auf allen mobilen Geräten ausgespielt werden kann. Dafür ist es empfehlenswert, sich einen Anforderungskatalog zu erarbeiten, der die Wünsche und Erwartungen an die neue Website festlegt. So erhalten die Dienstleister, die dann tatsächlich das Projekt erstellen, alle notwendigen Informationen.

    Analyse

    Ganz gleich, ob die Planung von einer Agentur oder intern übernommen wird, der Blick über den Tellerrand ist wichtig. In dieser Phase wird nicht nur das eigene Unternehmen genauer unter die Lupe genommen, der Blick zur Konkurrenz ist meist hilfreich, wenn es um die Anpassung und Optimierung geht. Die eigenen Daten und definierten KPI können über das Webtracking Google Analytics entnommen werden, Verkaufszahlen oder Bestseller-Produkte spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Aus diesen Informationen lässt sich ableiten, welche Fehler in der Vergangenheit gemacht wurden und warum der gewünschte Erfolg ausblieb.

    Zielgruppenbestimmung

    Hier entsteht oft eine weitere Fehlerquelle. Unternehmen beurteilen zu subjektiv, wie eine Website auszusehen hat. Doch streng genommen sind die Entscheider nicht die ersten Ansprechpartner. Eine Webseitenkonzeption wird für Interessenten, potenzielle Kunden, Partner oder Stakeholder erstellt und muss diesen gefallen.

    Somit ist es von großer Bedeutung, im Vorfeld die eigene Zielgruppe so genau wie möglich zu bestimmen. Dabei ist es wichtig, sich auch von der Konkurrenz abzuheben. Demografische, ökologische soziodemografische sowie psychografische Merkmale sind dafür relevant. Ebenfalls sollten Unternehmen die Wünsche und Bedürfnisse der gewünschten Zielgruppe in der Bestimmung verankern.

    Zieldefinition

    SMARTE Webseiten-Ziele sind hilfreich bei der Erfolgsmessung. Nur wenn Vorgaben und Ziele genau definiert sind, lassen sie sich auch granular auswerten.

    Soll ein höherer Traffic generiert werden, sollte die Verbesserung in Zahlen oder prozentual festgehalten werden. Gleiches gilt auch für die Erhöhung von Conversions, Abverkäufen oder auch Downloads. Wird das Ziel genau definiert, lassen sich die KPI dementsprechend beurteilen und die richtigen Rückschlüsse für eventuelle Optimierungen ziehen.

    Imagesteigerung und das Wachstum der Markenbekanntheit können ebenfalls ausführlich anvisiert und mithilfe der Marktforschung ausgewertet werden.

    Definition der Webseitenstruktur

    Dieser Punkt ist das Herzstück der gesamten Konzeption. Damit wird die komplette Infrastruktur bestimmt, die nun auch weitere Dienstleister ins Boot holen muss. SEO-Experten, Content-Manager oder Usability-Profis können gewinnbringend zusammenarbeiten und eine attraktive Seitenstruktur erstellen, um Suchmaschinenziele zu erreichen. Dabei müssen auch alle Funktionen und externe Drittsysteme festgelegt werden.

    Eine Sitemap zeigt zudem klar auf, welche Unterseiten benötigt werden und welche technischen Besonderheiten integriert werden müssen.

    Strategische Designentwicklung

    Damit alles bisher Aufgezeigte auch seinen Platz findet, müssen die einzelnen Punkte hübsch verpackt werden. Das Design ist somit das Sahnehäubchen und entscheidet zu einem großen Teil, ob der Nutzer auf der Website verweilt oder diese wieder verlässt. Zudem besteht eine der wichtigsten Anforderungen darin, dass die neue Website nach dem Mobile First-Ansatz konzipiert ist.

    Die Anforderungen der Zielgruppe und die Erwartungen des Unternehmens werden an diesem Punkt miteinander kombiniert.

    Analogie

    Zu guter Letzt noch eine Analogie, mit der die meisten viel mehr vertraut sind als mit einer Webseitenkonzeption: Erstellt man eine PowerPoint-Präsentation, so kommt es vor allem auf den roten Faden an. Beispielsweise bei einer Unternehmenspräsentation ist die Länge der Präsentation genauso entscheidend wie die Inhalte der jeweiligen Folien. Viele wissen aus der eigenen Erfahrung, wie schwierig es werden kann, die Präsentation richtig aufzubauen. Ist dies endlich geschafft, geht die Präsentation meist an jemanden mit einem geschickten Händchen für ansprechende Folien, der diese dann hübsch aufbereitet. Genau das Gleiche gilt für einen Webseiten-Relaunch. Das „Hübschmachen“ sollte an letzter Stelle stehen. Die richtige Story zur unternehmerischen Darstellung zu wählen, ist der zeitintensivere Part.

    Warum wir dafür brennen

    Die Eckpunkte einer Webseitenkonzeption sind für die meisten Projekte identisch. Individuell hingegen sind die Kosten und die Zeitplanung, die ad hoc nicht kalkuliert werden können, sondern sich erst nach einer umfassenden Analyse herausstellen. Hierfür ist es empfehlenswert, eine professionelle Marketing-Agentur zu beauftragen, die ein maßgeschneidertes Gesamtpaket schnüren kann.

    Wir von Löwenstark übernehmen den gesamten Erstellungsprozess von der ersten Analyse bis zur finalen Umsetzung. Dabei legen wir nicht nur Wert auf ein schönes Design und die responsive Darstellung, auch die Inhalte werden auf Ihre Stärken und Ziele abgestimmt. Für uns ist es wichtig, dass die Visitenkarte Website perfekt zum Unternehmen und seiner Zielgruppe passt.

    Über den Autor

    Jan-Hendrik Rauh

    Jan-Hendrik Rauh’s DNA ist agil, kraftvoll und digital. Schon seit 2007 arbeitet Jan in den neuen Medien und hat sich seit dem auf Online-Marketing, den dazugehörigen Konzepten und der dazu notwendigen Technologie spezialisiert.

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