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Robert Jagemann

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    Cookieless Future: serverseitiges Tracking

    30. Januar 2024
    9,5 Min.
    Nicole Krahl
    Head of Data

    Künftig auf Cookies verzichten – dieser Neujahrsvorsatz wird im Bereich der Data Analytics ernst genommen. Mit dem Server Side Tracking hält eine Alternative zum klassischen Client Side Tracking Einzug. Die Technologie gilt als zukunftsweisend, vor allem hinsichtlich der DSGVO-Konformität, Ad- und Cookie-Blocker und ITP. Den Schutz sensibler User-Daten finden wir richtig und wichtig. Das serverseitige Tracking ist eine gute Möglichkeit, datenschutzgerecht Informationen zu erfassen – denn ohne Auswertung des Besucherverhaltens ist das Betreiben von Websites ein Blindflug.

    In diesem Löwenstark-News-Beitrag klären wir Sie über das serverseitige Tracking auf. Welche technologischen Voraussetzungen sind notwendig? Welche Daten werden erhoben? Mit welchen Kosten ist die neue Technologie verbunden?

    Ohne Tracking keine Analyse

    Website-Tracking hilft Unternehmen dabei, das Verhalten von Besuchern auf ihren Websites nachzuvollziehen. Durch das Sammeln von Daten über die Aktivitäten der Nutzer können sie ihre Online-Präsenz optimieren und die Benutzererfahrung verbessern.

    Das Tracking erfasst verschiedene Metriken wie Seitenaufrufe, Verweildauer, Klickpfade und Interaktionen. Mit Tracking-Tools wie Google Analytics identifizieren Unternehmen oder Marketer Trends, verstehen ihre Zielgruppen besser und erstellen personalisierte Inhalte. So kann zum Beispiel die Wirksamkeit von Inhalten und Kampagnen bewertet werden.

    Cookie- und Ad-Blocker und ITP schränkten schon vor einigen Jahren das clientseitige Tracking ein, also das Senden der Nutzerinteraktionen direkt aus dem Browser an die Analysetools. Das führte zu einer schlechteren Datenqualität und hat zur Folge, dass die Website-Nutzer schlechter wiedererkennbar sind, die Customer Journey sich nicht mehr so genau abbilden lässt, Conversions nicht mehr dem entsprechenden Kanal zugeordnet werden und Kampagnen sich nicht richtig optimieren lassen – kurz gesagt, sinnvolle Webanalysen lassen sich immer schwieriger durchführen.

    Die Zukunft trackt serverseitig

    Blocker erschweren das Tracken der Nutzer auf den eigenen Webseiten oder in den Apps und Strafen auf Basis der DSGVO fordern neue Wege für die Webanalyse. Server Side Tracking ist eine Möglichkeit, den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

    Aus dem serverseitigen Tracking ergeben sich die folgenden Vorteile:

    • gute Datenkontrolle

    Beim serverseitigen Tracking können datenschutzsensible Informationen direkt entfernt oder anonymisiert werden. Der Datenschutz wird so berücksichtigt und notwendige Informationen werden trotzdem erhoben.

     

    • bessere Datenqualität

    Ad- und Cookie-Blocker oder ITPs blockieren das Server Side Tracking nicht, denn es umgeht die Trackingpräventionen und erhöht so die Datenqualität. Die Nutzer werden anhand ihrer Daten besser wiedererkannt und anhand längerer Conversion-Pfade lässt sich besser analysieren, wie viele Touchpoints und Kanäle die User bis zur Konversion benötigen.

     

    • höhere Websitegeschwindigkeit

    Das serverseitige Tracking arbeitet mit einer geringeren Datenmenge. Diese Ersparnis trägt zu einer höheren Geschwindigkeit der Webanalysen bei.

    Was erfordert serverseitiges Tracking?

    Serverseitiges Tracking bietet Vorteile für den Datenschutz und die Datenqualität, es ist allerdings sowohl mit finanziellen als auch mit technischen Aufwänden verbunden:

    Technisches Setup

     

    • Entwicklung und Implementierung

    Die Umstellung auf serverseitiges Tracking erfordert einige Anpassungen auf der Serverseite. Es müssen spezielle Endpunkte eingerichtet und Tracking-Logik in den Servercode integriert werden. Außerdem steigt mit der Implementierung eines Server Side Trackings auch die Komplexität der gesamten Tracking-Implementierung. Hierzu sind technisches Fachwissen und Expertise zum Aufsetzen eines Tracking Servers und zum Umgang mit dem Server Side Tag Manager notwendig.

     

    • Wartung und Aktualisierung

    Die neuen Funktionen müssen regelmäßig gewartet und aktualisiert werden, um sicherzustellen, dass sie weiterhin mit den neuesten Technologien und Sicherheitsstandards kompatibel sind. Wird das Server-Side-Tracking-Setup sauber aufgesetzt, entspricht der Aufwand der laufenden Instandhaltung der eines bestehenden Client-Side-Tracking-Setups.

    Kosten

     

    • Serverkosten

    Im Gegensatz zum kostenlosen Client Side Tracking mit dem Google Tag Manager entstehen beim Server Side Tracking Kosten für den Server, auf dem der GTM Container läuft. Google empfiehlt mindestens drei Server. Die Anzahl steigt, je häufiger die Seiten besucht werden. Ein einfaches Setup bietet derzeit die Google Cloud.

     

    • Nutzungskosten für die App oder Website

    Auch beim Zugriff auf die Website oder App entstehen Kosten. Sie ergeben sich aus der Intensität der Nutzung und Auslastung der Server.

    Warum wir dafür brennen

    Server Side Tracking ist eine zukunftsfähige Technologie, denn die positiven Aspekte, insbesondere im Rahmen des Datenschutzes und der Datenqualität, wiegen ihre Komplexität und Kosten auf. Mit messbaren Erfolgen steigern wir bei Löwenstark die Reichweite und die Anzahl der Conversions Ihrer Websites, Apps und Online-Marketing-Kampagnen. Wir passen die Tracking-Methoden auf die spezifischen Ziele unserer Kunden an und entwickeln smarte Strategien, schaffen ein individuelles Setup und erhalten optimale Ergebnisse – das ist unser Neujahrsvorsatz.

     

     

    Über den Autor

    Nicole Krahl

    Nicole ist Expertin für Data Analytics und in der Welt von Webtracking, DSGVO und Datenanalysen zu Hause.

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