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    Google My Business: Diese Änderungen erwarten die Nutzer 2022

    08. Februar 2022
    7 min
    Fiona Luttermann
    Teamleiterin für Reputationsmanagement und PR

    Local SEO hat auch 2022 weiterhin eine große Bedeutung. Doch nicht alle Unternehmen haben die Relevanz erkannt – beziehungsweise die Anforderungen umgesetzt. Google kommt ihnen jetzt entgegen und hat die Funktionalität von Google My Business (GMB) angepasst. Dabei wird ein neuer Name ins Spiel gebracht und für die Vereinfachung der Profilpflege gesorgt. Damit sollen noch mehr Unternehmen dazu angehalten werden, das Tool zu nutzen, um für Suchende eine bessere Trefferqualität im unmittelbaren geografischen Umfeld zu bieten. Auch die Abschaffung der App ist für viele Nutzer ungewohnt.

    Wir klären auf, welche Neuerungen für Google My Business folgen sollen und wie sie sich auf die Profilpflege auswirken.  

    Google My Business 2022:

    GMB - Das ist 2022 neuDie Nachricht kam mit einem Rums. Ein neuer Name soll folgen, neue Funktionen werden implementiert. Die Google My Business App wird schon in wenigen Monaten komplett eingestellt. Hatte Google nicht erst besonderen Wert auf die Brancheneinträge gelegt? Mussten nicht alle Unternehmen, die bei lokalen Suchanfragen gefunden werden wollen, konsistente Einträge gestalten? Sollten nicht erst kürzlich Dopplungen in den Daten bereinigt werden?

    Für viele Unternehmen stellt sich jetzt die Frage nach der Verwaltung der relevanten Informationen und welche Auswirkungen das auf die Auffindbarkeit in der organischen Suche und den Kartenausschnitten hat.

    Neuer Name

    Googles Branchenverzeichnis bekommt einen neuen Namen – und das nicht zum ersten Mal. Namensänderungen hat Google My Business in der Vergangenheit schon mehrfach erfahren: Google Places, Google+ Local und im Verlauf von 2022 wird der Dienst nun Google Business Profile Manager heißen. Bereits vor einigen Monaten kündigte sich diese Änderung klammheimlich an, denn Hilfedokumente enthielten bereits den Namenszusatz „Profil“. Zu welchem Termin Google die Änderung umsetzt, war noch nicht zu ermitteln.

    Granulare Datenpflege des Profils wird vereinfacht

    Google My Business wird unabhängig von der Unternehmensgröße genutzt. Der Suchmaschinenriese hat allerdings in letzter Zeit vor allem kleinere Unternehmen immer wieder dazu ermutigt, ihre Daten verstärkt über das eigene Dashboard in der Google-Suche oder Google Maps zu pflegen – offensichtlich um die Veränderung des Dienstes sukzessive herbeizuführen. Wenn Administratoren oder Inhaber ihr Unternehmensprofil bei Google finden möchten, können sie in der Suche den genauen Namen ihres Unternehmens oder auch die Suchanfrage „mein Unternehmen“ eingeben. Für größere Unternehmen mit mehreren Standorten hingegen bleibt für eine bessere Übersicht der neue Business Profile Manager noch immer die erste Wahl als Schnittstelle und damit direkter Nachfolger des aktuellen Dienstes. Aktuell kann das Unternehmensprofil über das eigene Dashboard in Google My Business verwaltet werden. Dafür wird aber die gesamte Weboberfläche neu ausgerichtet.

    Abschaffung der App

    Die Profilpflege ist zukünftig über mobile Endgeräte und stationäre PCs direkt in der Weboberfläche möglich. Die ergänzenden Optionen über das Google-Profil machen die App überflüssig. Deshalb hat sich Google dazu entschlossen, die Google My Business-App abzuschaffen. Aktuell ist nicht bekannt, ob es für den neuen Business Profile Manager wieder eine App geben wird. Bisher gab es die Chatfunktion mit den Unternehmen in der Anwendung, jetzt wird sie verbessert und in die Desktopversion ausgelagert.

    Produktverfügbarkeit wird relevant

    Diese Neuerung ist besonders verbraucherfreundlich. Bei der Produktsuche war es bisher notwendig, einen Blick auf die jeweilige Webseite zu werfen und die Verfügbarkeit eines Artikels in den gesuchten Filialen abzufragen. Das ändert sich nun grundlegend, bereits über die Suche wird der Vorrat in den lokalen Geschäften angezeigt. Für Webseitenbetreiber bedeutet das eine sorgsamere Profilpflege

    Interaktion beginnt früher

    Die direkte Kommunikation mit dem Kunden erfolgte durch Unternehmen bisher in der App. Durch die Eliminierung findet sie nun so wie die Beantwortung von Fragen und Rezensionen ebenfalls in der Weboberfläche statt. Damit wird Neukundengewinnung und Kundenbindung bereits beim Erstkontakt verstärkt betrieben. Die optimierte Chatfunktion weist Unternehmen auf neue Nachrichten hin und zeigt dem Verbraucher an, ob sie gelesen wurden. Investieren Unternehmen dafür ausreichend Zeit – ob durch Mitarbeiter oder Chatbots – kann die Beratung bereits an diesem Punkt der Customer Journey erfolgen.

    Performance Planung für Google Ads

    Bisher konnten nur Onlineshops hier ihre Kampagnen planen, dies geht nun auch für Ladenverkäufe. Dabei lassen sich Budgetplanungen erstellen sowie die wichtigen KPI verwalten. Anhand der Evaluationen können Anpassungen der Anzeigenschaltung vorgenommen werden. Neue Angebote und Produkte lassen sich zielgruppenrelevant bewerben.

    Neuer Name, neue Funktionen: Auswirkungen auf das eigene Profil

    Durch die Einführung der neuen Features soll die Profilpflege noch einfacher gestaltet werden. Vor allem für die lokale Auffindbarkeit sind detaillierte Informationen über das Unternehmen oder die Produktverfügbarkeit unerlässlich. Kundenanfragen wird auch 2022 eine hohe Relevanz beigemessen. Bei zuverlässiger Beantwortung entsteht ein großer Wettbewerbsvorteil.

    Aktuell wird die Weboberfläche angepasst, sodass davon auszugehen ist, dass sich die Änderungen erst in den kommenden Monaten auswirken werden. Sukzessive werden dann die Google-Suche und Google Maps relevanter für die Unternehmensdarstellung.

    Warum wir dafür brennen

    Das Kaufverhalten von Kunden hat sich in den letzten beiden Jahren im Zuge der Corona-Pandemie enorm gewandelt. Kunden informieren sich noch genauer, bevor sie lokale Geschäfte aufsuchen. Dabei begegnen sie Unternehmensprofilen bei Google als erste Anlaufstelle. Dort suchen sie etwa nach Öffnungszeiten, Hygienevorschriften, Warenverfügbarkeit und weiterem. Finden sie nicht die gewünschten Informationen, ist der Klick zur Konkurrenz, die diese bietet, nicht weit. Google geht mit den Änderungen den Weg mit und passt die Präsentation von Unternehmensdaten an die neuen Herausforderungen an. Daraus ergeben sich neue Strategien, um in stark umkämpften Märkten zu bestehen.

    Unternehmen jeder Größenordnung sind nun in der Pflicht, sich dem Status quo anzupassen, um nicht im lokalen Wettbewerb mit anderen Unternehmen unterzugehen. Mit den Veränderungen des Business Profile Managers können neue Zielgruppen erschlossen werden und Produktangebote auf neuen Wegen beworben werden. Das gesamte Online-Marketing eines Unternehmens ist letztendlich davon betroffen – wir unterstützen Sie als ganzheitliche Online-Marketing-Agentur in diesem Vorhaben.

    Über den Autor

    Fiona Luttermann

    Fiona Luttermann ist Teamleiterin für Reputationsmanagement und PR bei der reputativ GmbH. Mit Wurzeln im Tourismus sind ihr Kundenkommunikation und Empfehlungsmarketing enorm wichtig und sie brennt dafür, Projektpartner dahingehend strategisch zu beraten.

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