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Robert Jagemann

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    KI-News: AI im Marketing – längst unverzichtbar?

    28. Mai 2024
    9,5 Min.
    Leon Schmidt

    KI mischt die Marketing-Welt auf: Vieles ist jetzt in kürzerer Zeit möglich und leicht skalierbar – ein echter Game Changer also. Besonders im Kreativbereich bergen die neuen Technologien enormes Potenzial. Bestimmte Anwendungen haben sich bereits etabliert, neue Entwicklungen werden gerade interessant. Erweist sich KI im Marketing inzwischen als unverzichtbar, um im Wettbewerbsdruck mitzuhalten? Wir gehen der Frage nach!

    Tried and tested: ChatGPT für die Texterstellung

    ChatGPT ist ein KI-Chatbot, der menschliche Sprache verstehen und darauf antworten kann. Einer der herausragendsten Vorteile von ChatGPT: die Zeitersparnis. Anstatt stundenlang an Texten zu feilen, erhalten Nutzer innerhalb weniger Minuten brauchbare Entwürfe. Die KI kann eine Vielzahl von Content-Arten erzeugen, also Blogbeiträge, Social-Media-Posts, Newsletter, Produktbeschreibungen und mehr. Darüber hinaus kann die KI auch beim Ideenfinden und Strukturieren von Inhalten helfen.

    Dabei steht ChatGPT rund um die Uhr zur Verfügung. Das ist besonders für internationale Teams und für die Situationen nützlich, in denen schnelle Reaktionen gefordert sind. Es erleichtert die Mehrsprachigkeit und eröffnet neue Märkte, während es gleichzeitig die Notwendigkeit für manuelle Datenarbeit reduziert. Chatbots werden immer responsiver. So können sie umso besser in unterschiedliche Marketing-Applikationen eingebaut werden.

    Die KI kann menschliche Kreativität und strategisches Denken nicht ersetzen. ChatGPT fordert vielmehr die traditionelle Kreativarbeit heraus. Ein in wenigen Minuten erstellter Textbeitrag bringt uns unserem definierten Kommunikationsziel kaum näher. Wenn Nutzer von beliebigem Content überschwemmt werden, ist Qualität und das Einbinden in eine professionelle Strategie gefragt.

    Neu auf dem Markt: Generieren von Text in Bildern

    Was bisher für eher befremdliche Resultate gesorgt hat, ist jetzt mit der Einführung von GPT-4o, das neue KI-Modell von OpenAI, möglich: das Erkennen und Generieren von Text in Bildern. Mit der neuen Funktion kann GPT-4o nicht nur lesbare und sprachlich korrekte Schriften, sondern auch inhaltlich kohärente Texte innerhalb von Bildern darstellen.

    Source: https://openai.com/index/hello-gpt-4o/

    Die KI kann also Text direkt in visuelle Inhalte integrieren. Das ist besonders für Anwendungen wie Werbung, Bildung und Design nützlich. Durch fortschrittliche Bild- und Texterkennungsalgorithmen kann GPT-4o den Kontext eines Bildes verstehen und passende, stilistisch und grammatikalisch korrekte Texte einfügen. Das kann die Bilder ästhetisch positiv beeinflussen und spart auch erheblich Zeit und Aufwand, die sonst in die manuelle Bearbeitung fließen würden. Zudem kann die KI Text in verschiedenen Sprachen und Schriftarten generieren. Die Demos von GPT-4o zeigen, wie gut es bereits funktioniert:

    Es gibt immer mehr unterschiedliche Inhalte und Content-Formate – von Dokumenten, über Bilder, bis hin zu Videos. An KI führt auch im Grafikbereich kein Weg vorbei.

    Der neue Standard? Videos aus Texten

    Sora von OpenAI kann Videos aus Text-Vorgaben erzeugen. Das KI-Modell wird gerade noch getestet. Die Entwicklung von KI-Technologie, die aus Text-Vorgaben bewegte Bilder generiert, könnte in Zukunft die Videoproduktion verändern. Allerdings besteht die Sorge, dass mit dieser Technologie in großem Stil Fake-Videos erzeugt werden können, die von echten Aufnahmen kaum zu unterscheiden wären.

    Experten untersuchen derzeit Sicherheitsrisiken, die mit der breiten Nutzung der Anwendung einhergehen könnten. Die Entwickler der Technologie arbeiten deshalb an Wegen, in die Videos eindeutige Erkennungsmerkmale wie Wasserzeichen einzubauen.

    Das KI-Gesetz der EU: nun endgültig beschlossen

    Der Europäische Rat hat am 21. Mai den Kompromiss zum weltweit ersten KI-Gesetz, dem AI Act, formell gebilligt. Damit sollen Demokratie, Grundrechte, Rechtsstaatlichkeit und ökologische Nachhaltigkeit vor den Risiken durch KI geschützt werden. Bestimmte KI-Anwendungen wie zum Beispiel biometrische Kategorisierungssysteme sind verboten. Zugleich gehören Innovationsförderung und die Etablierung Europas als führend in diesem Bereich zu den Zielen.

    Generative KI wird nicht als risikoreich eingestuft, muss aber die Transparenzanforderungen und das EU-Urheberrecht erfüllen. Einige der Verpflichtungen sind die Offenlegung, dass der Inhalt durch KI generiert wurde, und die Veröffentlichung von Zusammenfassungen der für das Training verwendeten urheberrechtlich geschützten Daten.

    Laut Digitalverband Bitkom stünden wesentliche Fragen noch immer offen. Von der detaillierten Umsetzung der Regelungen in Deutschland hängt dann ab, wie sich die Regulierung hierzulande auswirkt. Wir dürfen also gespannt bleiben.

    Warum wir dafür brennen

    Als nützliches Werkzeug nimmt uns KI zeitintensive Arbeiten ab, damit wir uns auf kreative und strategisch wichtige Aufgaben konzentrieren können. KI schafft also neue Kompetenzfelder und Spezialisierungen in der Marketingbranche. Bilden wir uns mit KI-Tools weiter und setzen diese effektiv ein, etablieren wir uns umso besser in der Branche. Noch spannender wird es, sobald zum Beispiel Google selbst KI-generierte Antworten in den Suchmaschinenergebnissen anzeigt – denn das könnte ganz neue Content-Strategien einfordern.

    Über den Autor

    Leon Schmidt

    In seiner Tätigkeit als Senior Social-Media-Manager fokussiert sich Leon Schmidt nicht nur auf die Umsatzsteigerung und Kampagnenoptimierung für seine Kunden, sondern bringt auch eine besondere Begeisterung und einen Innovationsreichtum für den KI-Bereich mit.

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