Seine Majestät, der Kunde! <br> <span>Wie Sie Ihre Zielgruppe richtig ansprechen</span>
// Kapitel 01

Seine Majestät, der Kunde!
Wie Sie Ihre Zielgruppe richtig ansprechen

Schnell und punktgenau mit Google-Anzeigen werben! Oder präferieren Sie die Taktik packender Blog-Beiträge und Newsletter? Bei Social-Media entscheidet oft eher der richtige Zeitpunkt als die richtige Platzierung. Schon mal an Influencer gedacht? Egal wie Sie die Aufmerksamkeit an sich reißen wollen – es bleibt dabei – selbst mit dem Vorsatz Online bietet das Feld Marketing vor allem eins:

Online Marketing bietet
unendlich viele Möglichkeiten!

Und dabei diktiert jeder Kanal neue Gegebenheiten, deren Maßnahmen Ihre eigenen Platzhalter stellen. Das Endergebnis ist dabei skrupellos, denn was nicht bewusst entschieden wird, entscheidet sich selbst und wirkt sich im besten Falle positiv, im schlechtesten Falle negativ auf Ihre Marke aus.

Welche Bildsprache triggert welches Gefühl? Fläzt die Zielgruppe gerade auf der Couch? Schlägt sie sich in der U-Bahn oder beim Zahnarzt gerade die Zeit tot? Oder heult sie am Straßenrand, weil der Motor ausgefallen ist? Welcher Schritt im Angriff ist das? Welches Gefühl ruft eine Überschrift hervor? Wie lange wird sie das tun? Hält dieses Gefühl so lange an, damit nach genau zwei Absätzen die Aufforderung zum Klick genutzt wird?

Wählen und Scharfstellen!

Wenn Sie ziellos starten, dann riskieren Sie, wertvolle Arbeit in verlorene Liebesmühe zu verwandeln und sich für Ihre Zielgruppe als harmlos oder gar wertlos zu zeigen. Lassen Sie sich besser auf unseren Online Marketing Ratgeber ein und erfahren Sie, wie Sie Ihre Zielgruppe perfekt ansprechen.

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Eine Strategie bedingt exakte Vorgehensweisen, die individuell definiert sein müssen. Im Online Marketing werden diese durch Ziele formuliert. Ziele wiederum brauchen Skalen, die Rahmenbedingungen messbar machen, um die erforderlichen Maßnahmen zu wiederholen und valide auswerten zu können. Egal wo Sie sich auf Ihrer Marketing-Karriere-Leiter befinden: Gehen Sie orientierungslos ins Rennen, tun Sie das auf Kosten Ihres Unternehmens obwohl Sie Ihre Zeit sinnvoller nutzen könnten. Wir verfolgen das Ziel, Sie klar zu fokussieren. Wir wollen Sie dafür sensibilisieren, Ihr Unternehmen auf dem Markt so genau und dynamisch wie möglich zu verorten, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren:

Alles dreht sich um Ihre Kunden

Als größte inhabergeführte Online-Marketing-Agentur im deutschsprachigen Raum wissen wir den Wert eigener Erfahrungen besonders zu schätzen. Dennoch sind wir der Meinung, dass nicht jeder bei null anfangen muss, um abheben zu dürfen. Helfen Sie uns, Ihnen dabei zu helfen, mit Ihrem Business erfolgreich zu sein und folgen Sie uns in den kommenden Inhalten.

Tragen Sie Ihre Misserfolge
wie Medaillen.
Sundai Pichia / CEO von Google LLC

Lernen Sie Ihr Ziel verstehen

Fokus ist die halbe Miete. Nun lernen Sie das Objekt, das Sie fokussieren, so gut wie möglich kennen, sodass Sie deren Handlungen und Gedanken nahezu vorhersagen können.

Die Zielbeschreibung

Im Marketing sind Ihre Kunden das Ziel. Wer braucht Ihre Dienstleistung? Und warum? Welche Gefühle spielen dabei eine Rolle? Welches Gefühl begründet die Kaufentscheidung? Welche Produkte nutzen Ihre zukünftigen Kunden derzeit? Was muss geschehen, damit diese Menschen Ihre Meinung ändern und fortan Ihr Produkt kaufen?

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An kaum einer anderen Stelle im Business fällt die menschliche Beziehung so entscheidend ins Zentrum des Geschehens, wie im Marketing. Beobachten Sie Ihre Bestandskunden und gehen Sie ins Gespräch mit Ihnen. Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie mit folgenden Fragen zu Schluss kommen, dass es keine Rolle spielt, ob der Kontakt zuerst online oder offline hergestellt worden war:

Wie haben Sie uns kennengelernt? Was ist passiert, dass Sie sich vom Interessenten zum Käufer entwickelten? Was war Ihnen wichtig? Worum sorgten Sie sich im Besonderen?

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie auf Geschichten stoßen, in denen Ihr Unternehmen Held der Stunde bei der Lösung eines Problems war, das seither Geschichte ist. Ob der Kontakt über Facebook, Google, einem Flyer in der Fußgängerzone oder die Empfehlung eines Freundes entstand, spielt dabei keine Rolle. Prüfen Sie selbst und beginnen Sie morgens mit Lebensmitteln, Tee- und Kaffeesorten oder Zahnbürste und Zahnpasta – wie haben Sie Ihre Lieblingsprodukte gefunden?

Wir behaupten, dass Marketing bei der Gefühlswelt des
potentiellen Käufers beginnt, auf dessen Ebene wir uns im
ersten Schritt begeben wollen.

Arbeiten Sie mit Prototypen

Die Gesetze öffentlichen Sprechens, beziehungsweise Rhetorik, finden bedeutende Anwendung in der Werbung. Selbst wenn Sie mit einer großen Masse von Menschen sprechen, müssen sie herausfinden, wie Sie sich mit dem Zuschauer am besten auf einer persönlichen Ebene treffen. Daher hat sich die Arbeit mit Personas bewährt, da diese Denkweise zum einen leichter fällt und zum anderen das Ergebnis der Arbeit positiv beeinflusst.

Was aber sind Prototypen oder sogenannte Personas?

DEN Kunden gibt es nicht. Jeder einzelne Ihrer Kunden ist durch und durch unterschiedlich und wird seine individuellen Bedürfnisse und einzigartigen Persönlichkeiten zum Vorschein bringen. Ihre Strategie sollte daher so gut wie möglich versuchen, das gesamte Spektrum Ihrer Kundschaft anzusprechen. Dem Ziel kommen Sie mit der Verwendung von Personas besonders gut nahe. Sie spiegeln das Verhalten, die Demographie und Psychologie Ihrer Käufer wieder. Arbeiten Sie sich am besten mit dem folgenden Fragen nach vorne:

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Was sind typische Rollen Ihrer Kunden? Wie lauten die Berufsbezeichnungen Ihrer B2B-Kunden?

Indem Sie Prototypen definieren und Ihre Kunden in Kategorien einordnen, kommen Sie den jeweiligen Rollen wie in einem Theaterstück oder Drehbuch schrittweise näher:

Eckdaten

  • Geschlecht
  • Alter
  • Familienstatus
  • Wohnort (Großstädter, Vorstädter, Kleinstädter, Dorf oder Provinz)
  • Lebensstandards

Beruf

  • Ausbildung
  • Berufsbezeichnung und Position
  • Verantwortungsbereiche
  • Einflussbereiche
  • Schwierigkeiten
  • Best Practices
  • Vorgesetzten-Struktur
  • Dauer der Berufserfahrung

Branche / Industrie

  • und deren Ort
  • ergeben sich daraus Pendlerwege?

Archetypen von Personas sind Vater, Mutter, Kind, Tanten und Onkel, Großeltern und Ehepartner. Im Geschäftlichen sind sie Personaler, Buchhalter, Geschäftsführer, Angestellte oder Abteilungsleiter. Können Sie alleine entscheiden oder ist da noch jemand? Wenn ja, beraten sie nichtsdestotrotz auch andere? Wenn nein, wer trifft die letzte Entscheidung?

Sobald Sie Ihre Persona vervollständigt haben, stellen Sie sich diese bitte als Individuum vor anstelle von einer Gruppe. So können Sie den größten Nutzen aus dieser Arbeit ziehen. Gehen Sie nun offen an die Sache heran. Die Arbeit mit Personas mag überraschend ausfallen und Ihre Sicht drastisch verändern.

Um Ihnen den Wert näher zu bringen, versetzen Sie sich in die Lage der Spielzeugindustrie. Personas, die hier eine Rolle spielen, sind zum einen klar Kinder, die eigentlichen Konsumenten. Entscheider jedoch sind nicht nur Eltern, sondern auch Leiter von Kindergärten, Horte, Zahnärzte mit Warteräumen, Boutique-Betreiber, und so weiter und so fort.

person_zielgruppe

Beispiel

Wer ist Kai Kundenheimer?

  • Vater, 35 Jahre alt
  • Verheiratet
  • Vollzeit Arbeit, Mittleres Gehaltseinkommen
  • Hat 5-Jährigen Sohn

Worauf legt er Wert?

  • Er legt besonders viel Wert auf sicheres Spielzeug
  • Sucht: Eine Modelleisenbahn
  • Ziel: Ihm ein gutes Angebot zu machen, einfach und schnell durch den Online-Shop zu führen, als Bestandskunden gewinnen

Das Festlegen von Personas stellt zum einen sicher, dass Sie bereits gedanklich Ihre Käuferschaft so ganzheitlich wie möglich erfassen und so mit Ihrer Werbung gezielt überzeugen.

Menschen freuen sich, wenn sie sich
persönlich angesprochen fühlen.

Um Ihnen einen vertieften Einblick in die Welt der Personas zu geben, möchten wir Ihnen folgendes Beispiel nicht vorenthalten: Sicherlich kennen Sie den bekannten, deutschen Online-Shop Zalando.

https://www.zalando.de, 26.03.2018

https://www.zalando.de, 26.03.2018

Zalando, gegründet im Jahr 2008, anfänglich als reiner Online-Schuhshop, entwickelte sich zu einem Allrounder mit Kleidungsangeboten für Männer, Frauen und Kinder. Alle Geschlechter werden hier angesprochen, der Shop ist zugänglich für jeden und aufgrund der zahlreichen, regulären Sale-Angebote, gehen hier auch gerne Studenten mit kleinem Geldbeutel ein – und aus. Zalandos Zielgruppe ist so breit wie möglich positioniert – das Angebot richtet sich quasi an alle.

Es bietet sich daher eine Persona an, die nicht nur Zielgruppe ist, sondern auch von einer breiten Masse im mindesten bewundert als auch nachgeäfft wird. Attribute sind attraktiv, schön, wohlhabend, humorvoll, glücklich… – platt gesprochen können wir es näherbringen, sind aber sicher, dass Zalando im Marketing hier viel professioneller und ausdifferenzierter arbeitet – unterm Strich aber: „Reich & Schön“

Etwas anders sieht es jedoch bei dem Online-Shop EMP aus.

https://www.emp.de, 26.03.2018

https://www.emp.de, 26.03.2018

EMP ist – und hier setzt sich der Shop ganz deutlich ab – ein Online-Shop mit Produkten für Männer und Frauen, die den Rock dem Rap und Pop vorziehen und als Teenager eher ranzig als gestriegelt herumliefen, eher Punk als Elektro, eher Mainstream-out aber in der eigenen Groupie-Gruppe in. EMPs Sortiment umfasst sowohl Musik als auch Bekleidung. Das Alter der Zielgruppe liegt zwar wie bei Zalando bei 20-60 Jahren, dennoch bildet EMP einen Aspekt ab, den Zalando nicht anspricht: Metal – während Zalandos Personas das Thema nicht bis kaum berührt, ist es sehr wahrscheinlich, dass EMPs Persona wahrscheinlich mindestens einen nahen Bekannten bis Freund hat, der voll draufsteht. Dieser Fakt beeinflusst Grafik, Farben, Sprache und Message.

Erkennen Sie hier ein Muster? Ohne einen gut durchdachten Plan und einer Analyse der Zielgruppe würde auch EMP hier im Dunkeln tappen.

Richtig verheiratet ist der Mann erst dann, wenn er
jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat.
Alfred Hitchcock

Die Kaufschritte Ihrer Kunden

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Beachten Sie, dass es außer dem Kundenprofil auch noch andere Faktoren über das Kaufverhalten Ihrer Kunden gibt. Stellen Sie sich folgende Fragen, um an ein aufschlussreicheres Bild Ihrer Zielkunden zu erhalten:

  • Wie verhalten sich Ihre Kunden? Kaufen sie regelmäßig bei Ihnen ein oder schauen sie nur ab-und-an vorbei?
  • Was sind ihre Werte? Legen sie Wert auf nachhaltiges kaufen? Legen sie Wert auf Fair- Trade-Produkte?
  • Wie ist die Persönlichkeit Ihrer Kunden? Sind sie beim Kauf eher zögernd oder schlagen sie sofort zu?

Haben Sie spontan Antworten auf diese Fragen gefunden? Wenn ja, sind Sie bereits einen Schritt voraus, denn diese aufgelisteten Punkte können das Kaufverhalten Ihrer Kunden stark beeinflussen und ein Wegweiser für Ihr Marketing sein. Wenn Ihnen noch nicht ganz klar ist, wie Ihre Zielgruppe tickt, geben wir Ihnen den wertvollen Tipp, Ihrem Verkaufsteam eine Visite abzustatten. Hier ist der Kontakt zu den potentiellen Kunden und Bestandskunden sehr nahe und Fragen zum Kaufverhalten können konkreter beantwortet werden.

Finden Sie heraus, auf welchen Wegen
Ihre potentiellen Kunden zu Ihnen kommen.

Haben Sie auf Empfehlung der besten Freundin zu Ihrem Nagelstudio gefunden? Oder sagt man in Ihrer Stadt, dass Ihr Restaurant das leckerste Essen hat?

Überlegen Sie sich Online Marketing Strategien, die das beinhalten, was bereits gut funktioniert. Wenn Sie merken, dass Ihre Kunden zum größten Teil über Empfehlungen zu Ihnen finden, sollten Sie überlegen, wie Sie diesen Weg stützen können. Mit Empfehlungskarten machen Sie es Ihren Kunden leicht, deren Bekannten einen guten Rat zu geben.

Welche Fragen tauchen zu Anfang am häufigsten auf?

Mit dem Feedback, welche Fragen am häufigsten auftauchen, empfehlen wir, diese Fragen in Ihrem Online-Marketing im Vorfeld zu beantworten und in die Unternehmensbotschaft zu übernehmen –Beispielsweise eine Produktbeschreibung. So können Sie sicher gehen, die Gedanken Ihrer Kunden zu lesen, bevor sie diese Gedanken überhaupt fassen.

Welchen Entscheidungsweg läuft der Kunde?

Überlegen Sie sich, welche Anschlussfragen gestellt werden und welche Interessentengruppe am häufigsten in Ihrer Branche auftaucht. Sie werden nach einer bestimmten Zeit Aufschluss darüber erhalten. Ihre Marketingmaterialien sollten Ihren potentiellen Kunden durch jede Phase des Entscheidungsprozesses begleiten.

Was passiert in diesem Ablauf?

Jede Marketinginitiative muss messbar sein, um den ROI zu bewerten. Ziehen Sie Ihre Schlussfolgerungen genau zur richtigen Zeit. Beobachten Sie konstant Ihren Markt, denn der Wettbewerb schläft nicht und Ihre Kunden könnten sich schnell umorientieren. Analysieren Sie daher genau Ihre Kundendaten, die Sie über die Zeit hinweg sammeln konnten und sammeln sie stets.

War etwa der Preis zu hoch?

Es kann zu jeder Zeit im Kaufprozess dazu kommen, dass ein Kunde abspringt. Analysieren Sie genau, weshalb kein Kauf zustande gekommen ist, damit Sie es beim nächsten Mal besser machen können und den nächsten Kunden von Ihren Produkten oder Leistungen überzeugen.

Beobachten Sie genau den Sales-Funnel Ihres Unternehmens

Was ist ein Sales-Funnel? Ein Diagramm, das den Kauf-Weg Ihrer Kunden beschreibt – ist eines der wichtigsten Konzepte im Online-Marketing.

 

Beachten Sie, dass Sales-Funnels ständig variieren. Ihr Business hat aufgrund Ihrer unterschiedlichen Leistungen und Produkte mehr als einen.

Dieses Konzept hilft Ihnen, ein Bild über das Nutzerverhalten zu jedem Zeitpunkt im Online Marketing zu gewinnen. Ein Teil Ihrer Besucher wird den von Ihnen angestrebten Kauf abschließen, so haben Sie Ihr endgültiges Online Marketing Ziel erreicht. Der andere Teil wird vorher abspringen.

Nun gehen Sie auf die Suche nach den Gründen, warum Sie diesen Teil verloren haben und wie Sie den Weg modifizieren können, damit sich dieser Teil fortwährend verringert.

Setzen Sie sich also mit Ihrem Vertrieb zusammen und fangen Sie einmal von vorne an. Sales-Funnels sind ein gutes Schaubild, um die Psychologie Ihrer Zielkunden zu verbildlichen und dabei Rückschlüsse auf ihre Kaufschritte zu ziehen.

Seien Sie einzigartig!

Beachten Sie dabei, dass Sie nicht einfach das Diagramm anderer Unternehmen nachahmen sollten. Ihr Sales-Funnel sollte etwas Einmaliges sein, da es zusammen mit dem Online-Marketing-Team und dem Vertrieb Ihres Unternehmens entwickelt werden sollte. Wenn Sie Geschäftsinhaber oder ein Entrepreneur sind, sollten Sie sich in beide Rollen versetzen.

Seien Sie vorsichtig mit Verallgemeinerungen. Was auch immer Sie tun, lassen Sie sich nicht von Oberflächlichkeiten blenden. Der Sales-Funnel verbildlicht einen Prozess, dennoch präsentiert er im übertragenen Sinn die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Ihr Unternehmen mit Ihren Kunden aufbaut. Egal, was Sie lesen oder welchen Rat Sie hören, denken Sie daran, dass Menschen der Mittelpunkt des Geschehens sind.

Sales-Funnels verdeutlichen ebenso Emotionen wie auch logische Entscheidungen. Stellen Sie sicher, dass Sie beide bewerten, analysieren und aufmerksam beobachten.

Platzieren Sie Ihr Online Marketing mit Bedacht

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Im Online Marketing gibt es folgende Ziele, die sich fast jedes erfolgsanstrebende Unternehmen vornimmt:

  • Brand
  • Initiatives Kundeninteresse
  • Stammkundschaft

Schauen Sie, wie Sie diese Ziele mit Bedacht auch für Ihr Unternehmen erreichen können. Lesen Sie sich dazu die nachfolgenden drei Beispiele genau durch:

„Brand Awareness“

https://wenigerzucker.rewe.de/, 26.03.2018

https://wenigerzucker.rewe.de/, 26.03.2018

Der deutsche Lebensmittehandel Rewe hat über einen bestimmten Zeitraum hinweg das Online-Mitmach-Programm „Du bist Zucker“ gestartet, in dem die Kunden auf demokratische Weise abstimmen konnten, wie viel Zuckergehalt in Zukunft in der Schokopudding-Eigenmarke enthalten sein sollte.

Denken Sie, es geht Rewe um die Geschmackverbesserung der Produkte?

Ganz sicher nicht, dahinter steckt ein gut durchdachter Marketing-Plan, der die potentiellen Neukunden sowie die Bestandskunden zum Mitmachen anregt. Gleichzeitig können die Markenpräsenzen und somit im besten Fall der Umsatz gesteigert werden. Parallel verbessert Rewe das Markenimage, mit diesem Programm wird gleichzeitig für ein gesünderes Leben und gesündere Produkte geworben. Zu guter Letzt dienen solche Kampagnen nicht selten dazu, die Daten der Nutzer zu sammeln, was aufschlussreich über den Kundenstamm ist. Rewe schlägt somit mehrere Fliegen mit einer Klatsche.

„Retargeting“

https://www.linguee.de/deutsch-englisch/search?source=auto&query=hallo, 26.03.2018

https://www.linguee.de/deutsch-englisch/search?source=auto&query=hallo, 26.03.2018

Sie würden Sich gerne neue Visitenkarten für Ihr Unternehmen kaufen und haben dafür auf der Webseite „Moo.com“ (Anbieter für personalisierte Produkte) geschaut? Nun erhalten Sie auf einmal Werbeanzeigen dieses Shops auf diversen anderen Webseiten?

Ein Zufall?

Nein! Denn hier sind Sie Ziel einer Retargeting-Kampagne. MOO würde Sie gerne öfter als Kunden gewinnen und schaltet daher strategisch Werbeanzeigen, um Sie zurück auf ihre Seite zu holen und zum Kauf zu animieren.

Kundengewinnung

Sobald Sie auf die Werbeanzeige von MOO klicken, springt Ihnen bereits ein interessantes Angebot entgegen:

https://www.moo.com/, 26.03.2018

https://www.moo.com/, 26.03.2018

Um Sie als Neukunden zu gewinnen, verspricht MOO Ihnen einen Rabatt von 10 Prozent auf alle Produkte. Sie können sich jetzt schon eher vorstellen, Ihre Visitenkarten bei diesem Anbieter zu kaufen? Ja? Dann ist das Marketing-Konzept dieses Unternehmens aufgegangen. MOO hat Sie als Kunden hinzugewonnen und hinterlässt durch das generöse Rabatt-Angebot einen guten Eindruck bei Ihnen.

Sie sind dran!

Ihr Marketing-Plan sollte so gut wie möglich alle drei der oben genannten Punkte abdecken können. Die Priorisierung dieser Punkte ist für jeden Unternehmensstatus unterschiedlich:

Haben Sie gerade erst ein Startup gegründet?

Wenn Sie noch ganz frisch in der Gründungsphase stecken, sollten Sie Ihre Priorität erst einmal darauflegen, Markenbewusstsein zu schaffen, um Ihren Bekanntheitsgrad anzukurbeln.

Oder gibt es Sie schon länger auf dem Markt?

Fokussieren Sie sich auf die Erweiterung Ihres bestehenden Kundenstamms, wenn es Sie bereits länger auf dem Markt gibt.

Passen Sie Ihre Möglichkeiten an

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Jede einzelne Marketingkampagne sollte einen direkten Bezug zur Umsatzsteigerung haben. Oftmals sind sich Marketing-Experten nicht sicher, wo sie anfangen. Wie orientieren Sie sich nun im Wirrwarr dieser vielen gegebenen Varianten und woher wissen Sie, welche Methode für Ihr Unternehmen am effizientesten ist?

Behalten Sie immer
im Kopf: Zeit ist Geld.

Online-Marketing ist selten umsonst. Jede Strategie, Initiative oder Kampagne hat ihren gewissen Kostenaufwand.

Zeit ist kostbar, Marketing bedeutet oft Investition in Form von Zeit oder Man-Power. Eine Gute Strategie, Initiative oder Kampagne geht gerade und zielgerichtet damit um. Zeit ist Geld.

Jedes Online-Marketing-Ziel hat einen anderen Sales-Funnel. Daraus resultieren unterschiedlich messbare Erfolgskriterien. Marken-Integrierung und die Erweiterung des Kundenstammes sind auf allen Marketing-Medien und Kanäle unterschiedlich umzusetzen und dem Kanal anzupassen. Jetzt denken Sie vielleicht, dass Pay-per-click die beste Option für einen Markenaufbau ist und dass E-Mail-Marketing-Kampagnen die beste Option sind, um kalte Leads wieder anzulocken. In Wirklichkeit sollten Sie jedoch die Möglichkeiten im Online-Marketing nicht pauschalisieren. Es gibt einige Möglichkeiten, die besser funktionieren, als andere. Das liegt aber nicht daran, dass, die Strategie besser ist als eine andere. Am wichtigsten ist eher, wie Ihre Strategie auf Ihr Geschäftsmodell abgestimmt ist.

Einige Möglichkeiten werden besser für Sie funktionieren als andere. Sie sind sich nicht sicher, womit Sie jetzt anfangen wollen? Schauen Sie sich Ihre Kundschaft an und ziehen Sie daraus Ihre Schlussfolgerungen. Springen sie am ehesten auf PPC-Anzeigen an oder sind sie begeistert von Ihren Videos? Stöbern Ihre Kunden gerne im Internet nach neuen, interessanten Blog-Posts oder nehmen sie sich sogar Zeit, per Mail Kontakt mit Ihrem Unternehmen aufzunehmen? Sie sollten am Anfang Ihrer Ausarbeitung der Online-Marketing-Strategie damit anfangen Ihr Publikum zu analysieren und so weitere Informationen über ihre Kaufschritte aufnehmen.

Ihre Ausbeute zusammengefasst

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  • Die Bedürfnisse und Werte Ihrer Kunden sind erstrangig. Überlegen Sie, auf welchem Weg Sie Ihre Kunden ansprechen. Verbildlichen Sie sich genau den Sales-Funnel Ihres Unternehmens.
  • Online-Marketing fängt bei Ihren Kunden an. Machen Sie sich vor dem Launch Ihrer Kampagne bewusst, was Ihre Kunden exakt wollen und benötigen. Warum sonst existiert Ihr Unternehmen?
  • Hören Sie nicht auf Online-Marketing-Experten, die Sie heiß anhauchen und damit schließen, dass alles selbst erfahren werden muss. Falsche Tipps können für Ihr Unternehmen teuer werden. Schätzen Sie Erfahrungen, aber lernen sie von den Besten und starten Sie ordentlich durchdacht. Stellen Sie dabei den Kunden in den Mittelpunkt.