SEO Quelltext-Optimierung

Quelltext ist der in einer textuellen oder grafischen Programmiersprache geschriebene Code eines Computerprogramms, der von Menschen sowie von Maschinen interpretiert und gelesen werden kann. Im Gegensatz zum Menschen übersetzt der Computer die Programmiersprache zusätzlich in Maschinensprache – auch Binärcode genannt.

Quelltext Optimierung Code

Webseiten bestehen aus Quelltext. Um eine Website optimal zu gestalten, bedarf es an einigem Know-How in der Webentwicklung.

Sobald eine Website ein Grundgerüst aus Quelltext besitzt, können einige Optimierungen hinsichtlich SEO stattfinden, damit die Seite eine hohe Position in den Suchmaschinenergebnissen bei Google erhält. Welche Quelltext Optimierungen für SEO relevant sind, erfahren Sie im folgenden Artikel unseres SEO-Ratgebers.

Teile im Bereich Body

Im Body-Bereich wird der sichtbare Inhalt der Seite festgelegt. Durch bestimmte Formatierungen, zum Beispiel bei den Überschriften und Absätzen, kann die Seite eine bessere Position in den Suchmaschinenergebnissen erhalten. Darüber hinaus können auch weitere Elemente, wie Tabellen oder Videos implementiert werden. Eine gute Formatierung und der Einsatz verschiedener Medien garantiert eine gute Usability und User Experience, die einen entscheidenden Einfluss auf den Traffic der Seite und die Click-Through-Rate haben.

Was kann im HTML Quelltext optimiert werden? Welche Fehler müssen vermieden werden?

  • Canonical HTML Fehler: Im Head-Bereich des HTML-Dokuments kann mithilfe des Canonical Links die Original-URL ausgewiesen werden. Sinnvoll ist das zum Beispiel, wenn doppelte Inhalte vorliegen. Google wertet „Duplicate Content“ als Negativmerkmal im Ranking der Website. Deswegen sollte darauf geachtet werden, dass doppelte Inhalte nicht vorkommen.
  • Serverseitiger Code, der im HTML-Dokument angezeigt wird (z.B. PHP, C#, etc.): Dieser Code sollte nicht im HTML-Dokument auftauchen, da er Fehler beim Aufbau der Website verursacht oder im schlimmsten Fall eine spannende Information für Hacker ist.
  • Manipulation durch CSS und „Hidden Content“: Versteckte Inhalte im HTML-Code sind für die Crawler von Google ein Grund, die Website schlechter in den Rankings zu bewerten. Besonders versteckte Keywords (weiße Schrift auf weißem Hintergrund) waren eine Zeit sehr beliebt. Inzwischen gilt diese Art von „SEO“ zurecht als verpönt.
  • Meta Robots Probleme/Fehler: Genau wie die Canonical Tags sind die Meta Robots Angaben sehr hilfreich, können aber auch eher destruktiv sein. Mithilfe dieser Angaben kann die Suchmaschine angehalten werden, eine Seite nicht zu indexieren, also nicht in die Ergebnisse mit aufzunehmen. Durch falsche Angaben kann so eine komplette Website nicht bei Google auftauchen.
  • Mehrfache Head-Elemente oder Title-Tags: Durch Automatisierung kann es passieren, dass ein HTML-Dokument zwei Head-Bereiche aufweist. Auch das wirkt sich negativ auf die Suchmaschinenergebnisse aus und sollte verhindert werden.
  • Zu viel oder falscher Script-Code (JavaScript; führt zu langen Ladezeiten): Ladezeiten einer Website sind ebenfalls ein Faktor, der wichtig für SEO ist. Ziel sollte es sein, dass eine Seite so schnell wie möglich aufgebaut wird und der User nicht unnötig lange warten muss. Bei falschem Einsatz von Script-Code, wie zum Beispiel Javascript, wird die Ladezeit unnötig lang. Durch Tools, wie Page Speed Insights, kann der Code überprüft und optimiert werden.
  • Falscher Einsatz von Tracking-Snippets durch Google Analytics: Eventuell kann es durch den Einsatz von unterschiedlichen Tracking-Tools auch passieren, dass mehrere Analytic-Snippets in der Website eingebaut sind. Hier sollte regelmäßig kontrolliert werden, inwiefern die nötig sind und welchen Nutzen sie versprechen.
  • Schlecht formulierte Ankertexte und Canonical URL Tags: Für SEO ist es essenziell, dass die interne Linkstruktur hundertprozentig passt, damit der Inhalt der Website richtig interpretiert und ausgelesen werden kann.
  • Aber auch für den User ist eine ausgeklügelte und optimierte Linkstruktur wichtig: Denn wer möchte schon auf einer Fehlerseite landen? Falsche oder zerstörte Verlinkungen führen zum Beispiel auf 404-Seiten.

Fazit

Wenn eine Website von Anfang an sauberen und fehlerfreien Quellcode aufweist, ist die Quelltext Optimierung keine große Arbeit. Dennoch sollte der Quelltext regelmäßig überprüft und kontrolliert werden, damit sichergestellt werden kann, dass sich nicht im Nachhinein doch noch Fehler einschleichen. Bei Unsicherheit kann auch ein Website-Validator benutzt werden, um mögliche Fehler anzeigen zu lassen und später zu beseitigen. Das W3C-Konsortium bietet zum Beispiel solch einen Validator an, mit dem sich schnell und einfach der HTML-Quelltext überprüfen lässt. Viele Content Management Systeme (CMS) bieten des Weiteren Templates an, die ebenfalls bei der Optimierung von Quelltext helfen und diese Aufgabe teils automatisiert erledigen. Ein professionell optimierter Quelltext ist die Grundvoraussetzung für eine perfekte Usability der Website und damit ein maßgeblicher Faktor Ihres Erfolgs im Internet.

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