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Nicole Krahl

Nicole Krahl

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    Reichweite

    Stand: 13.10.2022

    Die Reichweite ist eine wichtige Kennzahl und ein entscheidender Key Performance Indicator (KPI). Sie gibt an, wie viele Personen durch ein bestimmtes Medium erreicht werden. Anhand der Reichweite lässt sich vor allem der Erfolg einer Kampagne, eines Posts oder eines Internetauftritts messen. Diese Kennzahl ist dabei vor allem für Werbekunden entscheidend. Ist die Reichweite eines Mediums oder einer Plattform bekannt, so lässt sich auch abschätzen, wie viele Rezipienten mit der Werbeanzeige erreicht werden können.

     

    Reichweite als Kennzahl

    Bei der Ermittlung der Reichweite gilt es zwischen quantitativer und qualitativer Reichweite zu unterscheiden. Die quantitative Brutto-Reichweite gibt die gesamte Anzahl der Kontakte eines Mediums oder eines Inhalts mit den Rezipienten an. Gemessen wird hierbei lediglich die Anzahl der Kontakte und nicht die tatsächliche Anzahl der erreichten Personen, sodass die Brutto-Reichweite die unpräziseste Messung darstellt. Die quantitative Netto-Reichweite hingegen entspricht der Brutto-Reichweite nach Bereinigung der Doppel- und Mehrfachkontakte.

    Die qualitative Brutto- und Netto-Reichweite bezieht die zu erreichende Zielgruppe mit in die Messung ein. Die qualitative Reichweite entspricht dabei einem Teil der quantitativen Reichweite. Wird beispielsweise ein spezifischer Beitrag in einem sozialen Netzwerk verfasst und veröffentlicht, erreicht er eine Vielzahl an Nutzern. Der Beitrag ist allerdings nur für einen Teil dieser Vielzahl an Nutzern relevant. Die qualitative Brutto- und Netto-Reichweite gibt also an, wie viele Kontakte oder Personen innerhalb der Zielgruppe erreicht werden.

     

    Reichweite in den sozialen Netzwerken

    Die Reichweite lässt sich vor allem in den digitalen Medien und den sozialen Netzwerken genau messen. In einem sozialen Netzwerk wie beispielsweise Facebook kann der Seiteninhaber genau sehen, wie viele Nutzer er mit seinem Beitrag erreicht. Die Reichweite kann zudem durch die Interaktionsrate (Likes, Kommentare, Shares) weiter gesteigert werden. Mit steigender Interaktionsrate erfasst Facebook den Beitrag anhand eines speziellen Algorithmus als relevanter und spielt ihn an noch mehr Nutzer aus. Umgekehrt bedeutet das auch, dass ein Beitrag aufgrund einer geringen Interaktionsrate vom Algorithmus als weniger relevant erfasst und somit an weniger Nutzer ausgespielt wird.

    Es gibt allerdings einige Stellschrauben, mit denen sich die Reichweite von Inhalten und Auftritten nachhaltig positiv beeinflussen lässt. Durch die Buchung von Sponsored Posts oder durch das Schalten kostenpflichtiger Werbeanzeigen können mehr Nutzer erreicht werden. Außerdem ist das Timing der Veröffentlichung entscheidend, denn aktuelle Inhalte werden häufiger ausgespielt als solche, die schon älter sind. Also lohnt es sich, neue Posts immer zu Stoßzeiten zu veröffentlichen.

    Abgesehen von der Interaktionsrate fließt auch der sogenannte Mehrwert eines Posts in das algorithmusinterne Ranking ein. Werden regelmäßig relevante Posts mit einem Mehrwert für den Nutzer veröffentlicht, werden diese auch an viele Nutzer ausgespielt und erzielen so eine hohe Reichweite.

     

    Reichweite im Online-Marketing

    Die Reichweite lässt sich im Online-Marketing durch differenzierte Auswertungsmöglichkeiten präziser und leichter messen als bei den klassischen Medien, wie beispielsweise einer Tageszeitung. Durch die Anwendung spezifischer Tracking- und Analyse-Tools können konkrete Aussagen über die Art und Dauer der Nutzung einer Webseite durch einen Nutzer getroffen werden. Im Online-Marketing wird die Reichweite dabei oftmals in Form von Unique Visitors oder Page Impressions gemessen.

    Als Grundlage für die Werbekostenberechnung dient oftmals der Tausend-Kontakt-Preis (TKP) als skalierende Kennzahl. Dieser Preis gibt an, wie viel ein Werbekunde für die Erreichung von 1.000 Kontakten bezahlen muss. Für Werbekunden im Onlinebereich fließt zudem die Anzahl der Ad-Impressions in die Höhe des TKP ein. Ad-Impressions geben an, wie oft ein bestimmtes Werbemittel auf der entsprechenden Plattform oder Webseite ausgespielt wurde.

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    Nicole Krahl
    Über den Autor
    Nicole Krahl
    Nicole ist Expertin für Data Analytics und in der Welt von Webtracking, DSGVO und Datenanalysen zu Hause.

     

    Was sagt die Reichweite aus?

    Die Reichweite ist ein Maß für die Anzahl der Personen, die Ihre Inhalte sehen. Es ist wichtig, die Reichweite zu berücksichtigen, wenn Sie Ihre Online-Marketing-Strategie planen, denn selbst, wenn nur ein kleiner Prozentsatz der Personen, die Ihre Inhalte sehen, eine Aktion ausführt, kann das immer noch zu einer Menge Kunden oder Verkäufen führen.
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Reichweite zu erhöhen, beispielsweise durch bezahlte Werbung, die Zusammenarbeit mit Influencern und SEO, um Ihre Inhalte so zu optimieren, dass sie in den Suchergebnissen weiter oben erscheinen. Denken Sie daran, dass jedes Publikum einzigartig ist. Es gibt also keine Einheitslösung für die Erhöhung der Reichweite – Sie müssen experimentieren und herausfinden, was für Sie am besten funktioniert.

    Wie bekomme ich mehr Reichweite?

    Sie können auch mehr Reichweite erzielen, indem Sie sich an ein breiteres Publikum wenden. Sie können zum Beispiel Menschen ansprechen, die sich für Ihr Thema interessieren, aber Ihre Marke noch nicht kennen. Sie können auch Menschen in anderen Ländern oder Bevölkerungsgruppen ansprechen, von denen Sie glauben, dass sie sich für das, was Sie zu sagen haben, interessieren würden.
    Schließlich können Sie die Reichweite Ihrer Inhalte erhöhen, indem Sie deren Qualität verbessern. Das bedeutet, dass Sie dafür sorgen müssen, dass Ihre Inhalte gut geschrieben, informativ und ansprechend sind. Hochwertige Inhalte werden eher geteilt, stellen Sie also sicher, dass Sie Content mit Mehrwert produzieren.

    Wie misst man die Reichweite?

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Reichweite im Online-Marketing zu messen. Eine Möglichkeit ist, die Anzahl der Personen zu betrachten, eingeblendete Anzeigen gesehen haben. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass sie in irgendeiner Weise mit der Anzeige interagiert haben. Eine andere Möglichkeit, die Reichweite zu messen, besteht darin, die Anzahl der Personen zu betrachten, die auf die Anzeige geklickt haben.
    So erhalten Webseitenbetreiber einen besseren Eindruck davon, wie viele Menschen sich tatsächlich für das interessieren, was diese verkaufen. Schließlich lässt sich die Reichweite auch messen, indem die Anzahl der Conversions ansehen wird, die eine Anzeige generiert hat. So erfahren Unternehmen, wie viele Menschen tatsächlich etwas gekauft haben, nachdem sie die Anzeige gesehen haben.

    Was ist eine gute Story Reichweite?

    Eine wichtige Kennzahl, die Sie im Online-Marketing verfolgen sollten, ist die „Story-Reichweite“
    Die Reichweite einer Story ist die Anzahl der Personen, die Ihre Story sehen – oder, anders ausgedrückt, das potenzielle Publikum für Ihre Story. Sie ist ein Maß dafür, wie weit Ihre Botschaft im Internet verbreitet wird. Diese Kennzahl kann sehr wertvoll sein, denn sie gibt Ihnen Aufschluss darüber, wie effektiv Ihre Marketingkampagnen sind. Dabei wird die Anzahl der Personen betrachtet, die sich mit einem Inhalt beschäftigt haben (geliked, geteilt, kommentiert usw.), multipliziert mit der Anzahl der Personen, die den Inhalt gesehen haben. Wenn also ein Beitrag von 1.000 Personen gesehen wird und 100 Personen sich mit ihm befassen, ist das eine Reichweite von 100.
    Auf diesen Plattformen können Sie zudem dafür bezahlen, dass Ihre Inhalte von einem größeren Publikum gesehen werden, als sie organisch erreichen würden.

    Was hat mehr Reichweite Story oder Beitrag?

    Die Reichweite hängt von einer Vielzahl an Faktoren ab, darunter das Thema, die Zielgruppe und die Plattform. Im Allgemeinen hat eine Story jedoch eine größere Reichweite als ein Post. Das liegt daran, dass Stories in der Regel aufmerksamkeitsstärker und ansprechender sind als Posts, was bedeutet, dass sie wahrscheinlich von mehr Menschen gesehen und gelesen werden. Außerdem werden Stories oft häufiger geteilt als Posts, was ihre Reichweite weiter erhöht.

     

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