Arne Chananewitz

Head of Search Engine
Optimization (SEO) Braunschweig
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    Absprungrate senken

    Im Folgenden verraten wir Ihnen in 12 Praxistipps, wie Sie mit
    einfachsten Mitteln die Abbruchquote in Ihrem Warenkorbprozessen
    verringern und Ihre Conversion-Rate direkt steigern:

    • Erlauben Sie anmeldefreie Bestellprozesse: Weit über 30% der
      Besucher brechen einen Kaufvorgang ab, wenn sie sich im
      Bestellprozess registrieren müssen. Sollte eine Registrierung nicht
      zwingend notwendig sein, sind Sie gut beraten, wenn Sie an dieser
      Stelle kundenfreundlich argumentieren. Zum Beispiel mit „JETZT
      anmeldefrei bestellen!” und dieses Versprechen im Prozess auch
      einhalten.
    • Andere Länder, andere Sitten #1 – berücksichtigen Sie
      länderspezifische Kaufgewohnheiten:
      Ein Checkout-Prozess kann aus
      mehreren Schritten bestehen oder alle Eingabefelder auf einer Seite
      präsentieren (One Page Checkout). Was die bessere Variante ist, lässt
      sich nur selten pauschal beantworten, Häufig geben Produktart, Preis
      und auch regionale Vorlieben den Ton an. Grundsätzlich gilt: Je
      weniger, desto besser. Wer sich trotz seiner Expertise nicht sicher
      ist, führt am besten A/B-Tests
      durch, um den optimalen Checkout-Prozess für jede seiner
      Verkaufsregionen zu identifizieren.
    • Andere Länder, andere Sitten #2 – berücksichtigen Sie die
      unterschiedlich akzeptierten Zahlungsarten:
      Treten Sie in der
      jeweiligen Landesprache und mit den lokal üblichen Bezahlmethoden
      auf. Achten Sie darauf, dass die lokale Währung nicht nur im Shop
      angezeigt wird, sondern Ihr Kunde auch in der lokalen Währung
      abgerechnet wird.
    • Gewinnen Sie Vertrauen: Ist bei Ihnen alles sicher? Dann
      zeigen Sie es auch! Security-Badges, SSL-Zertifikate,
      Datenschutzrichtlinien und Gütesiegel wirken gegen eventuelle
      Vorbehalte der Kunden bei der Angabe persönlicher Daten.
    • Große, selbsterklärende Buttons mit Handlungsaufforderung
      (Call2Action):
      Hätten Sie das gedacht? Größe, Farbe und Platzierung
      der Warenkorb-Buttons haben Einfluss auf die Conversion-Rate!
      Kundenfreundliche Buttons können die Conversion-Rate sogar messbar
      steigern. Und statt die Buttons nur mit „Weiter“ zu beschriften,
      sollten diese stets erklären, wohin der Klick führt. Zum Beispiel:
      „Weiter zur Adresseingabe“. Das gibt Ihren Kunden Sicherheit und
      Kontrolle über den Kaufprozess.
    • Jeder Click ist ein Click zu viel: Vermeiden Sie überflüssige
      Eingabefelder. Weniger ist mehr. So sollten Privatkunden
      beispielsweise nicht durch Eingabefelder zur Firmenadresse oder
      Steuernummer verwirrt werden. Außerdem sollte die Lieferadresse nur
      dann angezeigt werden, wenn sie von der Rechnungsadresse abweicht.
      Fragen Sie nach einer Telefonnummer? Dann fragen Sie sich am besten
      auch warum. Vermeiden Sie ebenfalls die Abfrage sensibler Daten, wenn
      Sie diese nicht unbedingt brauchen.
    • Führen Sie eine automatische Eingabeprüfung ein: Anstatt
      Eingabefehler erst nach dem Drücken des Senden-Buttons anzuzeigen,
      weisen Sie Ihre Kunden bereits während der Eingabe durch
      entsprechende Sonderfelder auf eventuelle Fehlerhin.
      Usability-Analysen zeigen, dass mit der automatischen Eingabeprüfung
      (online validation) die Erfolgsrate um bis zu 22% gesteigert werden
      kann.
    • Weisen Sie auf landesspezifische Bezahlmethoden hin: Um den
      Onlineshop möglichst attraktiv zu gestalten, ist es wichtig, schon
      früh an den richtigen Stellen auf die verfügbaren Bezahlmethoden
      hinzuweisen. Lokale Bezahlmethoden wie beispielsweise „Klarna“ in
      Schweden, „iDEAL“ in den Niederlanden oder auch „Lastschrift“ in
      Deutschland sollten für Besucher aus dem jeweiligen Land prominent
      dargestellt werden. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass zwischen
      Bezahlmethoden des Typs „Sofortige Zahlung und Produktauslieferung“
      und „Verzögerte Zahlung und Produktauslieferung“ auch optisch
      unterschieden wird.
    • Kontaktinformationen anbieten – Vertrauen schaffen:
      Achten Sie darauf, dass die Telefonnummer des Kundenservices im
      Checkout-Prozess prominent dargestellt wird. Falls es beim Einkauf
      oder auf der Webseite ein Problem gibt, weiß der Kunde an wen er sich
      wenden kann. Die wenigsten werden das nutzen. Es schafft aber
      Vertrauen.
    • Optimieren Sie die Verfügbarkeit und Performance des Webshops:
      Schnell und verfügbar sein! Rund 50% der Konsumenten erwarten, dass
      eine Website in maximal einer Sekunde lädt. Aus Erfahrungen heraus
      verlassen ca. 40% die Seite, wenn der Ladevorgang mehr als 2 Sekunden
      dauert. Dies gilt nicht nur für die Homepage oder einzelne
      Produktseiten, sondern auch für jeden einzelnen Schritt beim
      Checkout. Sobald ein Shop nicht verfügbar ist, erhöht sich die
      Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde nicht wiederkommt.
    • Heben Sie die individuellen Vorteile Ihres Onlineshops
      deutlich hervor:
      Prahlen erlaubt – Wenn Sie Ihren Kunden beispielsweise
      eine längere „Geld-zurück-Garantie“ anbieten als gesetzlich
      vorgeschrieben, dann weisen Sie doch auch explizit auf diesen
      kundenfreundlichen Services hin!
    Über den Autor
    Arne Chananewitz
    Arne Chananewitz ist Head of SEO der Löwenstark Online-Marketing GmbH. Als gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung schlägt sein Herz für Blogs, SEO, Games und Hardware.

     

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