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Marcel Krüger

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Teamleiter
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    Werbeblocker — Adblocker

    Stand: 04.07.2022

    Adblocker sind Miniprogramme, die die oft störende Werbung beim Surfen im Netz unterbinden. Seitenbetreiben nutzen Werbeanzeigen, um damit Kosten zu decken und eigene Angebote lukrativ umzusetzen. Ads können informativen Input ausschütten, aber bedeuten für den User oft Wartezeiten, die durch Ladezeiten und Pop-ups entstehen. Pop-ups sind spontan geöffnete Fenster unterschiedlicher Größe, die auf weitere Inhalte verweisen. Um die störenden Fenster zu beseitigen, müssen sie manuell geschlossen werden, wobei mit einem falschen Klick User auf weiterführende Seiten gelenkt werden.

    Adblocker verhindern, dass sich diese Fenster öffnen, kleine Clips und Werbung eingeblendet wird. Je nach Webseite hat das zur Folge, dass bestimmte Webseiten nicht mehr in Gänze wiedergegeben werden können.

    Wo kommt der Begriff her?

    Es handelt sich bei dem Wort Adblocker um ein verkürztes Kompositum des englischen Begriffs für Werbung „Advertisements“ und der Substantivierung des Verb blockieren. Ein Werbeblocker wehrt Werbeanzeigen und Co. ab. Im TV-Umfeld gab es schon vorher Ideen hierzu, die Aufnahmen ohne Werbeunterbrechungen möglich machen sollten. Eine Blockierung der Aufnahme fand dann statt, wenn das Sender-Logo nicht mehr sichtbar war. Also zu den Zeiten, in denen Werbung einsetzt und läuft.

    Bedeutung der Werbung online

    Das Geschäft mit Online-Werbung ist gewaltig. Je nach Plattform, Dauer, Art und Format von den Websiten und Ads wird Geld ausgeschüttet. Es kann sich dabei um pauschale Vergütungen handeln sowie Auszahlungen, die an Aufrufe, Einblendungen oder Interaktionen der User mit den Werbeanzeigen gekoppelt sind.

    Varianten von Werbung im Netz

    Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Arten von Werbung durchgesetzt. Während früher vor allem die sogenannte Bannerwerbung prominent anzutreffen war, haben Pop-ups und weitere Varianten Einzug auf Webseiten gehalten — oft zum Leidwesen der Nutzerinnen und Nutzer.

    Banner: Diese Art Werbung ist sehr dynamisch und bespielt Flächen, die jeweils auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten werden. Änderungen der Inhalte sind jederzeit möglich und gehen von separierten Servern aus, die nur für diese Ads zuständig sind.

    Pop-ups: Kleine oder auch größere Fenster, die spontan aufploppen, werden Pop-ups genannt. Oftmals öffnen sie sich beim Zutritt auf die Seite oder wenn eine weitere Seite geöffnet wird, wodurch der jeweilige Inhalt nicht nutzbar ist. Der User muss die Pop-ups händisch schließen, um mit dem Surfen fortfahren zu können.

    Produktplatzierung (verbal placement): Geschichte Produktplatzierungen in Texten sind ein ungebrochen beliebter Weg, um den Leser zu verleiten, auf prominent platzierte Links zu klicken. Je nach Niveau, Aufmachung und Thema geht hierbei die Nutzer sogar bewusst und mit Interesse auf das Angebot ein.

    Daran knüpft im Allgemeinen das Affiliate-Marketing an, über das die Finanzierung der Werbepartner abläuft. Über soziale Medien sind es vor allem Influencer, die über Produktplatzierungen Provisionen von Werbepartnern erhalten. Hierbei lassen sich dem Kunden zahlreiche Mehrwerte durch Informationen, Blogs, Hinweise oder Rabatt-Codes übermitteln. Der User erhält sofort eine Anlaufstelle, wo das beworbene Produkt ergattert werden kann.

     

    So arbeiten Adblocker

    Der heutige Adblocker ging aus Entwicklungen und Tests mit Plugins hervor. Letztere erfüllen heute eine Fülle an Funktionen und Zusatzfeatures im Browser. Die Möglichkeit, mit Ihnen Werbung zu unterdrücken, wurde 2002 von Henrik Aasted Sörensen entdeckt. Er versuchte diverse Anzeigen und Unterdrückungen technisch umzusetzen. Den Quellcode seiner Erkenntnisse stellte er später der Allgemeinheit zur Verfügung.

    Adblocker lassen sich jeweils an einen Webbrowser, beispielsweise Opera oder Firefox, anpassen. Sie nutzen dafür die Programmierschnittstellen APIs. Mittlerweile existieren eigene Software-Pakete und etliche weitere Inhalte für diese Programme. Da die meisten Werbe-Ads mit JavaScript (Sprache) arbeiten, ist dessen Deaktivierung ein wichtiger Schritt von Adblockern. Hierbei wird im Idealfall eine Sicherheitsabfrage vorgenommen. Sehr prominent sind außerdem die beiden Filter-Methoden „Blacklisting“ und „Whitelisting“:

     

    • Blacklisting: Negative Inhalte werden ausgelesen und gesammelt. So entstehen Listen, deren Inhalte automatisch blockiert werden. Bis dato unbekannte Inhalte können jedoch bis zu ihrer Erfassung weiter aktiv sein. Allerdings vermindert diese Filterart die Chance, erwünschte Inhalte versehentlich zu beschränken.
    • Whitelisting: Den umgekehrten Ansatz verfolgt das Whitelisting, das eine Liste mit explizit erwünschten Inhalten erstellt. Alle nicht erfassten Anbieter und Namen können so auch nicht ausgespielt werden. Der Aufwand zur Erstellung der Listen ist relativ hoch, bewahrt jedoch effektiv vor unerwünschten Inhalten. Diese Methode ist sehr genau, da sie Quelltexte zudem gut analysiert und Quelltexte sowie bestimmte Datenformate prüft.

    Wer bietet Adblocker an?

    Die Anzahl an Adblockern ist wachsend und einer der am bekanntesten ist Adblock Plus. Wie viele weitere Adblocker wird er passend zum Browser gesucht und gedownloaded. Die meisten AdBlocker sind kostenfrei oder verfügen zumindest über eine kostenfreie Version, die sich mit jedoch noch upgraden lässt.

    Bekannte Blocker:

    • Adblock Plus
    • AdGuard
    • Brave Browser
    • Disconnect
    • Ghostery (vor allem gegen Tracker)
    • NoScript
    • uBlock Origin
    • uMatrix

    Bei der Abwägung von Vor- und Nachteilen über wiegen die Pro-Punkte deutlich. Es kann immer dazu kommen, dass ein Programm langsamer läuft oder eine Seite nicht so rasch lädt. Manchmal schränken die AdBlocker bestimmte Funktionen von Seiten wie etwa Mini-Spiele ein. Allerdings lassen sich dann genau diese Webseiten separat freischalten (Ausnahme) und der Dienst funktioniert.

    Zu den Vorteilen gehören neben der Ersparnis diverser Werbeanzeigen außerdem weniger Tracker und mehr Sicherheit vor Spam, Viren und anderer schädlicher Software oder zumindest Datenmüll.

    Die Entwicklungen für Werbeanzeigen aller Art läuft ebenso dynamisch ab, wie die von Schadsoftware, AdBlockern und Anti-Viren-Programmen. Daher ist es empfehlenswert, immer die neueste Version des AdBlockers für den jeweiligen Browser zu nutzen und ihn upzudaten.

    Über den Autor
    Arne Chananewitz
    Arne Chananewitz ist Head of SEO der Löwenstark Online-Marketing GmbH. Als gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung schlägt sein Herz für Blogs, SEO, Games und Hardware.

     

     

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