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Carsten Schurig

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    Gettr

    Stand: 17.03.2023

    Neben den Social-Media-Giganten wie Instagram, TikTok und Co. gibt es noch zahlreiche weitere Social-Media-Plattformen, allerdings mit einer wesentlich geringeren Userzahl. Zu ihnen zählt auch das Netzwerk Gettr, das hierzulande eher weniger bekannt ist.

    Informationen über das soziale Netzwerk

    Bei Gettr haben die Nutzer die Möglichkeit, Beiträge in Form von Links, Bildern, Videos und Texten zu verfassen. Diese werden im eigenen Feed sowie in denen der Follower angezeigt. Dabei gibt es eine Zeichenbegrenzung von 777 Zeichen sowie eine maximale Videolänge von drei Minuten.

    Mit dem Prinzip gleicht die Social-Media-Plattform dem Riesen Twitter. Es gibt sogar die Möglichkeit, die eigenen Twitter-Beiträge auch auf Gettr anzeigen zu lassen. Das ist bisher aber nur wenigen Usern vorbehalten.

    Der Name des sozialen Netzwerks setzt sich aus den Worten „get(ting) together“, also „kommt zusammen“ zusammen. In Deutschland zählte es im Januar 2022 laut eigenen Daten 250 000 Mitglieder.

    Die Geschichte von Gettr

    Gründer der Social-Media-Plattform ist Jason Miller, ein früherer Berater des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Der offizielle Startschuss des sozialen Netzwerks fiel am 4. Juli 2021. Seit dem 1. Juli des Jahres existierte allerdings bereits eine Beta-Version.

    Schon am ersten Tag der Veröffentlichung der Beta-Version meldeten sich über Tausend User dafür an. Gleichzeitig wurde Gettr zu Beginn mit einer Reihe von Hackerangriffen konfrontiert. Inwiefern Donald Trump in die Gründung von Gettr involviert war, ist nicht bekannt. Laut dem amerikanischen Nachrichtenunternehmen Bloomberg habe er keine Beteiligung.

    Funktionen und Besonderheiten der Social-Media-Plattform

    Das Prinzip des sozialen Netzwerks ist nicht neu: Nutzer haben die Möglichkeiten, selbst Beiträge zu verfassen und anderen Mitgliedern aus der Gettr-Community zu folgen. Dadurch sehen sie deren Posts auf ihrer Startseite und können sie als Beitrag kommentiert referenzieren.

    Inhalte

    Die Plattform beruht laut eigenen Angaben auf dem Prinzip der freien Meinungsäußerung. Daher finden sich in den Beiträgen auf der Plattform auch extreme Ansichten. Gettr selbst positioniert sich als ein soziales Netzwerk, das sich gegen eine Zensur ausspricht. Gleichzeitig sieht es sich als ein „Marktplatz der Ideen“ (im Original: „Marketplace of ideas“).

    Verifizierung der Accounts

    Auf Gettr gibt es die Option, seinen Account zu verifizieren. Damit zeigt der User, dass er wirklich die Person ist, der der Account gehört. Um diese zu beantragen, muss im Vorfeld eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:

    • Der Account gehört einem offiziellen Unternehmen, einer Marke, einer Institution o. Ä.
    • Der Account gehört einem Geschäftspartner oder Mitarbeiter der oben genannten Einrichtungen.
    • Die Person hat über 20 000 Follower auf Gettr oder einem anderen sozialen Netzwerk.

    Das Geschäftsmodell hinter der Plattform

    Über die Finanzierung der Social-Media-Plattform ist nicht viel bekannt. Allerdings bietet sie Werbeflächen vor Videobeiträgen und während Livestreams. Hier können Unternehmen Werbung schalten. Dafür können sich die Mitglieder als Content-Creators qualifizieren. Im Sinne des Gettr-Partner-Programmes werden sie am Gewinn beteiligt.

    Die Zielgruppe

    Durch den Fokus auf die freie Meinung zieht die soziale Plattform insbesondere Nutzer an, die ihre Ansichten der Community mitteilen möchten. Nicht selten finden sich neben Anhängern politischer Parteien auch Mitglieder dieser auf Gettr. 

    Vor- und Nachteile des sozialen Netzwerks

    Das Netzwerk bietet seinen Usern einen virtuellen Raum, in dem sie ihre Haltungen vertreten und sich mit Gleichgesinnten austauschen können.

    Doch gerade dieser Umstand sorgte in der Vergangenheit immer wieder für negative Schlagzeilen. So wird dem sozialen Netzwerk vorgeworfen, Falschinformationen zu verbreiten und zu wenig bei problematischen Inhalten und Themen in der Community durchzugreifen.

    Gettr und der Datenschutz

    Genau wie andere soziale Netzwerke auch hat Gettr eine Datenschutzrichtlinie, die User darüber informiert, welche Daten gespeichert und wofür sie verwendet werden. Da Gettr allerdings schon zum Launch einem Hackerangriff ausgesetzt war, sehen Datenschützer in der Plattform eine Gefahr. Die Mechanismen zur Sicherheit seien zu gering, sodass persönliche Daten nicht ausreichend geschützt seien.

    Möglichkeiten der Plattform im Online-Marketing

    Unternehmen können Werbung an verschiedenen Punkten innerhalb eines Videobeitrags oder eines Livestreams von der Plattform einblenden lassen. Dadurch werden sie den Zuschauern präsentiert. Wie bei jeder Social-Media-Plattform sollten sich die Firmen vorher informieren, welche Interessen die Community hat, um herauszufinden, ob sich das soziale Netzwerk für die eigenen Produkte oder Dienstleistungen als Werbeplattform eignet. Dafür ist eine Social-Media-Agentur eine gute Anlaufstelle.

    Weiterführende Informationen:

    Community-Guidelines von Gettr

    Datenschutzrichtlinie von Gettr

    Gettr-Account verifizieren

     

     

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