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Arne Chananewitz

Arne Chananewitz

Head of Search Engine
Optimization (SEO) Braunschweig
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    Permalink

    Stand: 15.08.2022

    Über einen Link sind Webseiten im Internet erreichbar. Sie müssen zielführend und prägnant sein, im besten Fall ist in der Adressleiste schon der Inhalt erkennbar. Dabei gibt es unterschiedliche Arten, sie zu gestalten. Eine dieser Link-Arten ist der Permalink.

     

    Der Begriff Permalink ist ein Kompositum aus permanent und Hyperlink. Er führt den Nutzer über eine feste URL zum Content und bildet eine dauerhafte Verbindung zu diesem Inhalt im World Wide Web. Festgelegte Inhalte sind jederzeit über den immer gleichbleibenden Link abrufbar. Tim Berners Lee hat den Begriff bereits 1994 unter der Bezeichnung „Universal Resource Identifier“ (URI) etabliert.

    Das Gegenteil stellt der Hyperlink dar, der sich individuell an die Inhalte anpasst. Wird der Content dazu entfernt, entsteht daraus ein toter Link.

    Beispiel für einen Permalink

    Wenn unter einer URL wie http://www.beispiel.com/news aktuelle Nachrichten präsentiert werden, unterscheidet sich der Inhalt je nach Abrufdatum. Somit stellt diese URL keinen Permalink dar. Werden dagegen die Nachrichten eines einzelnen Tages unter jeweils einer eigenen URL zusammengefasst, wie zum Beispiel http://www.beispiel.com/news/20171206, und dauerhaft verfügbar gemacht, handelt es sich um einen Permalink.

     

    Bedeutung und Funktion

    Theoretisch ist es egal, ob Inhalte über einen Permalink oder einen herkömmlichen Hyperlink abrufbar sind. Wichtig sind lediglich die richtige Struktur und die Berücksichtigung der der für Suchmaschinen relevanten Rankingfaktoren. Keywords sollten daher dringend in einem Permalink untergebracht werden. Ein Permalink hat die Aufgabe, einen Inhalt eindeutig zu identifizieren. Er soll somit auch zukünftig über eine bestimmte URL erreichbar sein.

    Bei Blogbeiträgen spielen Permalinks jedoch eine große Rolle. Die Identifikation soll hier dauerhaft sein, damit die URL im Idealfall auch nach Jahren einen bestimmten Beitrag im Web aufzeigt. Auf einer Blogseite stehen die neuesten Einträge immer ganz oben, sodass vorangegangener Content weiter unten platziert wird und nach einer gewissen Zeit auf der Seite nicht mehr sichtbar ist. Tags und Keywords unterstützen bei der Suche nach bestimmten Blogartikeln, doch kann die Suche bei besonders populären Keywords problematisch werden. Mithilfe von Permalinks lässt sich dauerhaft auf einen bestimmten Beitrag in einem Blog verweisen. Dadurch kann dieser einfacher verlinkt oder im Browser als Favorit gespeichert werden.

     

    Mit modernen Blog- und Content-Management-Systemen lassen sich Permalinks unkompliziert erstellen. Legt man einen neuen Eintrag an, bieten Blog-Dienstleister die Erzeugung eines permanenten Links automatisch an. Besitzt er eine aussagekräftige Form, wird der Permalink als sprechender Link bezeichnet, da er die Überschrift des Postings sowie die entsprechende Kategorie enthält. Neben dieser Hilfestellung lassen sich URLs auch individuell anlegen, wodurch der Nutzer für jeden Eintrag den optimalen Permalink generieren kann.

     

    Ein Permalink ist eine fixe Adresse für definierte Inhalte, eine dynamische URL passt sich mit jeder Aktualisierung des Contents an.

    Der Unterschied zwischen einer gewöhnlichen URL und einem Permalink besteht in der Stabilität. Der Inhalt hinter einer normalen URL kann sich verändern sowie die URL selbst, wenn ein Webmaster die letzte Variante umschreibt, sodass der Link nicht mehr den ursprünglichen Inhalt anzeigt. Dies wäre bei Blogs der Fall, die die Inhalte chronologisch veröffentlichen, wenn ein bestimmter Artikel nicht einen Permalink zugeteilt bekommt. Diese Veränderung der dynamischen Links ist auf klassischen Webseiten durchaus erwünscht, um eben auf neue Inhalte zu verweisen.

    Durch die Überarbeitung kann es ebenso passieren, dass auf gar keinen Inhalt mehr verlinkt wird. In diesem Fall spricht man bei Weiterleitungen auf diese URL von toten Links und es erscheint der http-Status Code „404 not found“.

     

    Für die Suchmaschinenoptimierung sind Permalinks ein wichtiger Bestandteil. Besonders vorteilhaft sind die genannten sprechenden URLs, die wichtige Informationen des Zielcontents enthalten. Permalinks sollten also selbsterklärend mit passenden Keywords oder einem aussagekräftigen Titel erstellt werden, damit der User sofort weiß, ob ihn der Permalink zu den gewünschten Informationen führt. Auch für den Crawler und damit für Google ist der Inhalt leichter zuzuordnen.

    Allerdings sollten nicht mehr als vier oder fünf Wörter verwendet werden, da Google weitere Begriffe nicht mit einbezieht. Je kürzer ein Permalink gehalten wird, desto einfacher ist er für die Crawler einzuordnen. Es gilt, Unterstriche durch Bindestriche zu ersetzen, auf Kleinschreibung zu achten und Füllwörter wegzulassen. Doppelter Content, der von den Suchmaschinen schnell durch eine schlechtere Ranking-Platzierung abgestraft wird, sollte unbedingt vermieden werden. Dazu gehören auch Wortwiederholungen innerhalb des Permalinks. Eine Verlinkung von mehreren URLs auf den gleichen Zielinhalt sollte mit Vorsicht oder gar nicht genutzt werden. Per Definition sollten Permalinks nicht verändert werden.

    Sinnhaft ist die Erstellung von neuen Inhalten mithilfe von Permalinks allemal. Ein solcher Link lässt sich auch schnell als Lesezeichen abspeichern und jederzeit abrufen. Allerdings müssen dabei Fehler vermieden werden.

    • kurze und prägnante URL
    • sichere Auffindbarkeit von Inhalten
    • CMS-Unterstützung für die Bildung von Permalinks
    • schnellere Indexierung durch Crawler
    Über den Autor
    Arne Chananewitz
    Arne Chananewitz ist Head of SEO der Löwenstark Online-Marketing GmbH. Als gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung schlägt sein Herz für Blogs, SEO, Games und Hardware.

     

    Was ist die Permalink Struktur?

    Die Permalink-Struktur ist eine automatisch generierte URL (Webadresse) für einen bestimmten Inhalt auf einer Website. Wenn Sie einen Beitrag oder eine Seite erstellen oder bearbeiten, generiert WordPress automatisch einen Permalink für diesen und speichert ihn in der Datenbank.
    Die Permalink-Struktur wird auch verwendet, um Links zu einzelnen Beiträgen und Seiten von außerhalb Ihrer Website zu erstellen. Wenn Sie z. B. auf einen Beitrag auf einer anderen Website verlinken, kann der Webmaster die Permalink-Struktur verwenden, um einen permanenten Link zu diesem Beitrag zu erstellen, der immer auf die neueste Version des Inhalts verweist.
    Die Standard-Permalink-Struktur in WordPress ist /%Postname%/, aber Sie können sie auf Wunsch auch ändern.

    Was sind Pretty Permalinks?

    Pretty Permalinks sind einfach Permalinks, die „hübsch“ oder sauber aussehen. Sie sind in der Regel kürzer und leichter zu lesen als normale Permalinks, die oft recht lang und voller verwirrender Zeichen sein können.
    Hübsche Permalinks werden häufig in Blogs und anderen Arten von Websites verwendet, bei denen der Platz begrenzt ist, z. B. im Titel eines Blogbeitrags oder als Adresse einer Webseite. Sie können auch auf Social-Media-Sites wie Twitter verwendet werden, wo jedes Zeichen zählt.
    Pretty Permalinks sind zwar nicht so wichtig für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) wie längere, mit Schlüsselwörtern versehene Permalinks, können aber dennoch dazu beitragen, dass sich Ihre Website oder Ihr Blog von der Masse abhebt.
    Die Verwendung von Pretty Permalinks hat mehrere Vorteile. Erstens helfen sie den Suchmaschinen, Ihre Inhalte leichter zu indizieren. Zweitens machen sie es den Nutzern leichter, Ihre Inhalte in den sozialen Medien zu teilen. Und schließlich sehen sie einfach besser aus als hässliche, lange URLs mit einem Haufen zufälliger Zahlen darin!

    Wie erkennt man einen Permalink?

    Ein Permalink ist eine Webadresse, die immer auf die neueste Version eines bestimmten Artikels oder Beitrags verweist. Permalinks sind auch sehr nützlich für die Freigabe von Artikeln in sozialen Medien, da sie sicherstellen, dass der Inhalt nicht in den Newsfeeds der Nutzer verloren geht. Außerdem machen sie es den Nutzern leicht, sich durchzuklicken und Artikel direkt auf Ihrer Website zu lesen, anstatt sie online suchen zu müssen.
    Die meisten Permalinks sind recht einfach zu erkennen. Sie enthalten oft den Namen der Website oder des Artikels und können eine Erweiterung haben, die anzeigt, dass es sich um permanente Links handelt.

    Wie mache ich einen Permalink?

    Es gibt zwei grundlegende Arten von Permalinks: solche, die auf .html enden, und solche, die nicht darauf enden. Wenn Ihr Blog oder Ihre Website die Standard-WordPress-Permalink-Struktur verwendet, enden Ihre Permalinks auf .html. Andernfalls sind sie einfach die Stamm-URL, gefolgt vom Slug des Beitrags oder der Seite (z. B. example.com/this-is-a-post).
    Permalinks werden erstellt, indem man /permalink/ an das Ende einer beliebigen URL auf einer Website anhängt. Wenn Sie also zum Beispiel einen Artikel in Ihrem Blog teilen möchten, können Sie die Permalink-URL verwenden, um sicherzustellen, dass Ihre Leser immer die neueste Version des Artikels erhalten, unabhängig davon, wo er geteilt oder eingebettet wurde.

     

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