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Arne Chananewitz

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Optimization (SEO) Braunschweig
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    Black Hat SEO

    Stand: 17.05.2022

    Definition

    Black Hat SEO ist eine Form der Suchmaschinenoptimierung, bei der die von Google gesetzten Richtlinien bewusst verletzt werden. Durch das Einsetzen unterschiedlicher Spam-Praktiken, das Manipulieren der Linkpopularität mithilfe von Linkfarmen oder Hidden Text wird ein besseres Ergebnis innerhalb der organischen Suche erreicht. Webseitenbetreiber, die intensives Black Hat SEO betreiben und aufgrund dessen wieder und wieder gegen die Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber verstoßen, werden abgestraft, indem sie aus den Indices der Suchmaschinentreiber gelöscht werden.

     

    Hintergrund

    Alle Maßnahmen im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung zielen auf einer Verbesserung des Rankings innerhalb der organischen Suche ab. Dies ermöglicht die Generierung höherer Klickraten und führt so zu mehr Traffic auf eine Webseite. Im Fall des Black Hat SEO soll dieses Ziel durch das Heranziehen unlauterer Praktiken und Methoden erreicht werden.

     

    Black Hat SEO vs. White Hat SEO

    In Abgrenzung zu Black Hat SEO taucht immer wieder der Terminus White Hat SEO auf. Dieser bezeichnet folglich SEO-Methoden, die richtlinienkonform sind. Von Grey Hat SEO ist die Rede, wenn sich Webmaster Methoden aus beiden Bereichen bedienen. Der Grat zwischen Black und White Hat SEO ist oft schmal, daher sollten die Richtlinien stets beachtet werden. Auch Methoden aus dem Graubereich können von Google als Versuch der Manipulation gewertet und entsprechend abgestraft werden.

     

    Methoden im Black Hat SEO

    Die Methoden der Black Hat SEO sind vielfältig. Im Fokus stehen vor allem der Content und Backlinks.

    Im Linkbuilding werden hier zur Generierung neuer Backlinks beispielsweise Spam-Webseiten durch den Einsatz spezialisierter Software erzeugt. Die Spam-Seiten setzen automatisch Verlinkungen auf die entsprechende Webseite, um die Linkpopularität zu erhöhen. Dieser Rankingfaktor wird von der Suchmaschine indexiert und zeigt sich in einer besseren Platzierung. Die Software kann dabei für viele Webseiten gleichzeitig eingesetzt werden.

    Auch das Einkaufen sogenannter Expired Domains und das Einrichten entsprechender Links kommt häufig zum Einsatz, um vom Trust der Expired Domain zu profitieren. Auch bei der Erstellung eines Private Blog Networks sollen durch Cross-Verlinkungen bessere Rankingergebnisse erzielt werden. Solche leeren Verlinkungen können auch von Webseitenbetreibern gekauft werden.

    Der zweite Schwerpunkt liegt auf dem Content. Hier sind unter anderem das Article Spinning und Keywordstuffing, auch im Kontext mit Hidden Content, gängige Methoden. Die Methoden Hidden Content zielt darauf ab, Inhalte auf der Webseite vor dem User und der Suchmaschine zu verstecken.

    Beim Article Spinning werden mithilfe einer bestimmten Software vorhandene Texte so abgewandelt, dass neue uniquer Inhalte erzeugt werden. So kann schnell und unkompliziert massenhaft neuer Content für eine Webseite generiert werden. Dieser ist meist jedoch nicht von hoher Qualität.

    Im Rahmen des Black Hat SEO wenden Webseitenbetreiber auch das Cloaking an. Hierbei wird der Suchmaschine eine andere Seite zur Indexierung ausgespielt, als die, auf die der Nutzer zugreift. Sogenannte Doorway-Pages werden zwischen einen Referrer und einer Zielseite eingebunden, um Traffic zu generieren und die Relevanz der Webseite zu manipulieren.


    Ein besonderer Fall des Black Hat SEO ist das Negativ SEO: Hier werden absichtlich falsche Verlinkungen für Konkurrenzseiten gesetzt, um eine Abstrafung durch die Suchmaschinenbetreiber zu provozieren.

    Dabei ist der Übergang von White Hat SEO über Grey Hat SEO zu Black Hat SEO fließend, denn auch Webseiten, die die Richtlinien immer vorbildlich beachten und von unlauteren Praktiken Abstand nehmen, verstoßen manchmal gegen die engen Richtlinien.

     

    Konsequenzen

    Black Hat SEO kann einer Webseite durchaus einen Schub geben und zu besseren Rankings führen und damit eingehenden Traffic-Steigerungen führen. Dieser Effekt stellt sich allerdings nur kurzfristig ein.

    Webseitenbetreiber, die auf die Methoden der Black Hat SEO zurückgreifen und damit gegen die Google Webmaster Richtlinien verstoßen, laufen hingegen eher Gefahr, eine Abstrafung durch Google zu kassieren. Diese spiegelt sich in der Regel in fallenden Rankings und Sichtbarkeiten wider und würde damit genau das Gegenteil des eigentlichen Ziels des Black Hat SEOs bewirken. Bei schweren sowie wiederkehrenden Verstößen ist sogar eine Deindexierung von Teilen oder der gesamten Webseite möglich.

    Die Domain würde in diesem Fall für die Dauer der Strafe nicht mehr in den Suchergebnissen ranken können. Da Google die Suchmaschine mit den größten Marktanteilen ist, kann dies für Unternehmen und Shops schlimmstenfalls existenzbedrohend sein. Eine Wiederaufnahme in den Index ist nur per Beantragung durch eine Reconsideration Request möglich.

    In der Regel ist Google heute sehr effizient, was das Erkennen und Abstrafen von Spam-Methoden angeht. Den ersten großen Schritt in diese Richtung ging die Suchmaschine mit dem Penguin Update aus dem Jahr 2012. Seitdem wird der Algorithmus fortlaufend angepasst, so dass Webseiten kontinuierlich bewertet werden.

     

    Vor- und Nachteile von Black Hat SEO

    Der Vorteil von Black Hat SEO liegt darin, dass Webseitenbetreiber durch die Manipulation der Webseiten-Relevanz für kurze Seite ein besseres Ranking in der organischen Suche erreichen. Dadurch wird die Klickrate auf das Suchergebnis erhöht und mehr Traffic für die hinterlegte Webseite generiert. Handelt es sich um eine kommerzielle Seite, kann so mehr Umsatz erwirtschaftet werden. Diesem Gewinn steht allerdings das Risiko einer Abstrafung oder einer Verbannung vom Index gegenüber. Unlautere Methoden werden von Suchmaschinen in der Regel schon nach kurzer Zeit erkannt. Zudem wird die Erkennung von Spam-Methoden und anderen Methoden stetig weiterentwickelt.

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    Über den Autor
    Arne Chananewitz
    Arne Chananewitz ist Head of SEO der Löwenstark Online-Marketing GmbH. Als gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung schlägt sein Herz für Blogs, SEO, Games und Hardware.

     

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