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Carsten Schurig

Geschäftsführer
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    SAAS

    Stand: 06.01.2022

    Definition

    SaaS ist eine Abkürzung für den Begriff Software-as-a-Service. Dabei handelt es sich um eine cloudbasierte Software-Lösung, die ohne Installation anwendbar ist und an unterschiedlichen Endgeräten mittels Anmeldung angewendet werden kann. Die Nutzung des Service wird in der Regel durch ein Entgelt an den externen IT-Dienstleister möglich, wobei weitere Kosten durch Wartung und Updates von ihm übernommen werden und dem Kunden so ein reibungsloses Arbeiten mit einer hohen Zeitersparnis erlauben.

    Anwendung

    Im Gegensatz zu dem Lizenzmodell zahlt der Kunde eine monatliche Gebühr, um den Service über eine bestimmte Vertragslaufzeit in Anspruch zu nehmen. Manche Dienstleister bieten auch Inklusivtarife, so dass mehrere Mitarbeiter Zugriff auf die Software haben. Damit wird ortsunabhängige Teamarbeit unterstützt. Eine weitere Serviceart bietet eine Kostenabrechnung über die verschiedenen Versionen einer Software. Oft ist eine Basisausgabe sehr günstig oder als sogenanntes Freemium sogar kostenlos.

    Hintergrund

    Zunächst profitierten Privatnutzer von diesem Model in Form von Webmail oder Browser-Lesezeichen. Für Unternehmen brachte die Software beim Kundenbeziehungsmanagement, kurz CRM, beim Recruiting und bei der Buchhaltung große Vorteile. SaaS hat sich zu einem erfolgreichen Prinzip entwickelt, welches von immer mehr Klienten genutzt wird. Das Angebot reicht von Shopsystemen, Office-Lösungen, Online-Konferenzen bis zum Wissensmanagement. Zu den bekanntesten SaaS Dienstleistern gehören Salesforce.com, SAP, Oracle und IBM.

    Pro und Contra

    Das Distributions-Modell bietet den Kunden einige Vorteile. Der Zeitraum zur Bereitstellung ist kürzer, als wenn die eigene IT-Abteilung den kompletten Prozess übernehmen würde. Damit spart ein Unternehmen Kosten und Zeit. Laut dem Unternehmen Salesforce, einem der bekanntesten Anbieter, sei mit SaaS der Aufwand für Kauf, Installation, Wartung und Aktualisierung von Hard- und Software überflüssig. Der Kunde kann seine Anwendungen sofort nutzen. Aktualisierungen werden regelmäßig in kurzen Abständen, also wöchentlich oder monatlich durchgeführt. Über vernetzte Geräte lassen sich Daten und Informationen leichter synchronisieren und der Zugriff auf sie besser verwalten. Ein weiteres Plus ist, dass SaaS auch über mobile Endgeräte erreichbar ist und dadurch eine flexiblere Nutzung ermöglicht.

    Allerdings ist das Modell nicht frei von Nachteilen. So ist die Kontrolle über extern gespeicherte Daten von Kunden nicht hundertprozentig gewährleistet und stellt für das Nutzer-Unternehmen ein gewisses Risiko dar, da es rechtlich dafür verantwortlich ist. Zusätzlich kann es zu Unterbrechungen in den Arbeitsabläufen kommen. Da alle Daten auf dem Server des Dienstleisters gespeichert werden, kann es bei technischen Problemen auf Seiten des Anbieters zu Zugriffsausfällen kommen. Dies gilt ebenso bei Unterbrechungen der Internetverbindung.

    Bedeutung für SEO

    Software as a Service hat sich bei der Nutzung von Tools für die Suchmaschinenoptimierung bereits durchgesetzt. Ob Keywordrecherche, Webseitenanalyse oder Linkauswertungen; viele Tools stellen Dienstleister kostenlos zur Verfügung. Da im Kontext SEO eine permanente Weiterentwicklung stattfindet, wäre es ein erheblicher Mehraufwand, würde man entsprechende Programme auf einem lokalen Rechner installieren. Zu den bekanntesten SEO-Tools, die Software as a Service anbieten, gehören Sistrix, Searchmetrics, Xovi oder die Tools von Google.

     

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