Click Path

Die Analyse des Klickpfades eines Nutzers hält viele nützliche Informationen für Webseitenbetreiber bereit. Sind sowohl die durchschnittliche Länge des Klickpfades als auch die Elemente, die einen Absprung des Nutzers begünstigen, bekannt, können Webseiten auf diese Faktoren hin optimiert werden. Diese Optimierung führt unter anderem zu einer höheren Konversionsrate.

Definition

Der Click Path (deutsch: Klickpfad) beschreibt die einzelnen Klicks, die ein Nutzer auf einer Webseite ausführt, um zu einem spezifischen Ziel (Conversion) zu kommen. Der Klickpfad spielt dabei vor allem in Hinblick auf die Conversion Optimierung eine Rolle. Der Click Path kann dabei über mehrere Unterseiten hinweg angefangen auf einer Einstiegsseite bis hin zur Ausstiegsseite oder auch nur auf einer einzelnen Seite registriert werden.

Analyse von Klickpfaden

Die Analyse von Klickpfaden gibt Webseitenbetreibern nützliche Informationen über den Referrer, die Absprungrate auf der Einstiegsseite und auf den nachfolgenden Seiten und die Verweildauer sowie die Anzahl der Seiten, die der Nutzer aufruft.

Darüber hinaus kann im Fall kommerzieller Webseiten jeder Seite im Klickpfad ein Anteil am generierten Umsatz zugewiesen werden. Dies ermöglicht eine präzisere Aussteuerung der Marketing-Maßnahmen auf Grundlage des errechneten Deckungsbeitrags. Deshalb stellt die Länge des Klickpfades für den Bereich des E-Commerce einen wichtigen Key Performance Indicator (KPI) dar. Ist die durchschnittliche Länge des Click Path von der Einstiegsseite bis zur abgeschlossenen Transaktion bekannt, lässt sich die komplette Webseite auf diese Information hin optimieren.

Im Rahmen der Conversion Optimierung spielt auch die Anpassung des Warenkorbs eine Rolle. Durch die Analyse des Click Path können Elemente identifiziert werden, an denen Kunden abspringen und den Kauf abbrechen. Diese Elemente können dann minimiert oder optimiert werden. Darüber hinaus lässt sich der Warenkorb auch durch das Einbetten von Prüfsiegeln oder Online-Bewertungen umgestalten.

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Ein Click Path kann sich sowohl auf mehrere Seiten beziehen als auch nur auf eine einzelne Seite. Wann ein neuer Schritt oder Klick registriert wird, hängt davon ab, ob ein Ereignistracking durchgeführt wird oder die Pfade anhand aufgerufener URLs rekonstruiert werden. Letzteres gibt Webseitenbetreibern nur Informationen darüber, welche Seiten besucht wurden, aber nicht darüber, welche Elemente der Nutzer auf der entsprechenden Seite geklickt oder angesteuert hat. Diese Informationen können nur durch ein Ereignistracking registriert werden.

Bedeutung für Suchmaschinen

Sowohl die Verweildauer als auch die Absprungrate (Bounce Rate) stellen wichtige Rankingfaktoren für die Platzierung der Webseite innerhalb der organischen Suche dar. Darüber hinaus können auch die Qualität und die Länge des Klickpfades für die Suchmaschine wichtige Indikatoren für die Relevanz und Seriosität einer Webseite darstellen. Dabei ist zu beachten, dass sich eine Seitentiefe von mehr als vier Ebenen sowohl negativ auf die Usability als auch auf die Bewertung der Webseite auswirken kann. Im E-Commerce kann diese Problematik beispielsweise durch das Anbieten von Filteroptionen gelöst werden.

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