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Carsten Schurig

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    Onpage Optimierung: die eigene Website

    Die Onpage Optimierung präsentiert sich als ein entscheidender Bereich der SEO. Hierbei gilt es, die eigene Website so zu gestalten und zu optimieren, dass sie der Suchmaschine und den Usern gefällt. Um das Ranking in den Suchmaschinen zu verbessern, reicht es nicht aus, nur relevante Keywords zu ermitteln und diese einzusetzen. Vielmehr gibt es im Rahmen der Onpage SEO eine Fülle an inhaltlichen, strukturellen und technischen Maßnahmen, um die Sichtbarkeit zu steigern.

    Welche genau das sind, stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor.

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    Was ist Onpage Optimierung?

    Als Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung umschreibt die Onpage Optimierung alle Maßnahmen, die sich darauf beziehen, das Ranking der eigenen Website in der Suchmaschine zu erhöhen. Hierzulande vor allem: Google. Die Verbesserungen werden on Page vollzogen.

    Dabei wird die Seite mit technischen, inhaltlichen und strukturellen Mitteln so verbessert, dass sie in der Websuche besser auffindbar und für die User nutzerfreundlich ist.

    Auf diese Weise lässt sich diese Online Marketing-Aktivität von der Offpage Optimierung abgrenzen, die mit Maßnahmenpaketen außerhalb der eigenen Website arbeitet und somit ausschließlich der Außenwirkung dient.

    Des Weiteren lässt sich die Onpage Optimierung von der Onsite Optimierung unterscheiden:

    • Onsite Optimierung umfasst die SEO Maßnahmen, die auf die Website als Ganzes abzielen, also die Domain. Diese sind in erster Linie technischer Natur.
    • Onpage Optimierung meint die Maßnahmen, die die einzelnen Unterseiten betreffen und die eine einzelne URL verbessern.

    Im Detail lassen sich die jeweiligen Maßnahmenpakete allerdings nicht immer so einfach voneinander abgrenzen, weshalb in der Suchmaschinenoptimierung nicht zwingend streng zwischen beidem getrennt wird.

    Bestandteile der Onpage Optimierung

     

    Ziele

    • Bei der Onpage Optimierung geht es wie bei allen Bereichen der Suchmaschinenoptimierung darum, die Sichtbarkeit der Website in den Suchmaschinen zu steigern, um so indirekt die Zahl der Verkäufe und Buchungen zu erhöhen. Um dies zu erreichen, müssen die einzelnen Webseiten gut bei den einzelnen Suchanfragen ranken. Dafür sind unter anderem passgenaue Keywords relevant.
    • Ebenso müssen die gebotenen Inhalte aber auch der jeweiligen Suchintention entsprechen. Weil Google bei seinem Algorithmus inzwischen auf Mobile First setzt, müssen die Seiten außerdem für Smartphones und Tablets geeignet sein.
    • Onpage SEO zielt jedoch nicht nur unmittelbar auf die Platzierung bei Google ab. Es gilt genauso, die Website so aufzubereiten, dass sie den Usern ein einzigartiges Nutzungserlebnis bietet. Hierzu zählen beispielsweise kurze Ladezeiten und eine intuitive Userführung. Eine wichtige Stellschraube stellt deshalb ebenso die User Experience dar. Diese Aspekte wirken sich indirekt auf das Ranking in der Suchmaschine aus.

    Kurz gesagt: Bei der Onpage Optimierung geht es darum, eine inhaltlich und technisch überzeugende Website zu erstellen, die der jeweiligen Suchintention des Nutzers entspricht.

    Wie funktioniert Onpage SEO?

    Onpage Optimierung lässt sich ein Stück weit mit der Ladengestaltung in der Offline-Welt vergleichen. Hier gilt es auch, das Geschäft so zu gestalten, dass es die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zieht und diesen ein angenehmes Einkaufserlebnis bietet. Außerdem muss selbstverständlich dafür gesorgt werden, dass der Betrieb ohne technische Probleme funktioniert und alles reibungslos abläuft. Denn was nützt das beste Marketing, wenn das Geschäft selbst nicht überzeugt?

    Genauso verhält es sich auch mit der Onpage SEO, die der Online Performance dient. Einzelne Faktoren wirken sich unmittelbar auf das Ranking in der Suchmaschine aus, weil es sich um Rankingfaktoren bei Google handelt. Sie helfen dabei, die Sichtbarkeit in der Suchmaschine zu erhöhen. Andere Faktoren verbessern die Position in den Suchergebnissen dagegen indirekt, weil sie die Website für die Nutzer attraktiver machen. Dadurch verweilen sie länger – und auch das honoriert Google.

    Vorteile der Onpage SEO

    • Onpage Suchmaschinenoptimierung bietet die Möglichkeit, die Sichtbarkeit in der Suchmaschine mit gezielten Maßnahmen zu verbessern.
    • Weil es sich um die Optimierung der eigenen Website handelt, können Webseitenbetreiber die relevanten Faktoren im Gegensatz zu anderen Online Marketing-Bereichen gut selbst beeinflussen.
    • Onpage Optimierung ist eine wichtige Voraussetzung für funktionierende Offpage Optimierung. Der Aufbau von Backlinks lohnt sich erst bei einer inhaltlich und technisch optimierten Seite.

    Vorgehen bei der Onpage Optimierung

    Wie bei allen Online Marketing-Bereichen gibt es auch bei der Onpage Suchmaschinenoptimierung kein einheitliches Rezept. Um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen, präsentiert sich die Onpage Optimierung als ein Zusammenspiel mehrerer Maßnahmen, die geschickt ineinandergreifen.

    Welche das im Einzelnen sind, ergibt sich aus dem Ist-Zustand der Website, der mit einer Onpage-Analyse erfasst wird. Danach wird eine Strategie aufgesetzt, aus der sich die einzelnen Maßnahmen ableiten lassen. Erst daran schließt sich die eigentliche Onpage Optimierung an.

    Wichtige Faktoren für die Onpage Suchmaschinenoptimierung

    Für die Onpage Suchmaschinenoptimierung sind mehrere Faktoren von Bedeutung. Sie beziehen sich auf technische, inhaltliche sowie strukturelle Aspekte und betreffen außerdem das Design der Website.

    Manche von ihnen sind für den User direkt sichtbar, andere bleiben ihm verschlossen. Einige Optimierungen zielen auf die komplette Website ab, andere sind auf die einzelnen Unterseiten ausgerichtet und müssen demnach für jede einzelne Webseite vorgenommen werden. Aus dieser Perspektive ergibt die Unterteilung in Onsite und Onpage Optimierung durchaus Sinn.

    Technik

    Technische Faktoren der Onpage Optimierung dienen vor allem dazu, die User Experience zu verbessern. Hier wird am Backend der Website gearbeitet, sodass die Ergebnisse für die User nicht direkt sichtbar sind.

    Ladezeit

    Zeit ist Geld. Im Online Marketing gilt dieser Spruch umso mehr. Denn wenn eine Website nicht schnell genug lädt, wird sie weggeklickt. Gibt es im Web doch zahlreiche andere Möglichkeiten – und damit wird Geschwindigkeit zum Trumpf und eine entscheidende Stellschraube der Onpage Optimierung. Oft genug zählen im Internet heute nicht mehr Sekunden, sondern Millisekunden beim Aufbau der Website.  

    Die ungeduldigen Nutzer hatte auch Google im Blick, als es Pagespeed zum Rankingfaktor machte. Gerade bei der Mobile Nutzung können Webseiten mit schnellen Ladezeiten punkten. Auch die Usability profitiert von diesem Faktor der Onpage Optimierung.

    Die Ladezeit der Website lässt sich einfach in Google Analytics nachvollziehen oder mit speziellen Tools ermitteln.

    Die Ursachenforschung für geringe Ladegeschwindigkeiten gestaltet sich hingegen nicht immer einfach. Große Bilddateien, die das Laden verzögern, lassen sich simpel identifizieren. Doch manchmal ist auch ein falsch konfigurierter Server für die Verzögerungen verantwortlich.

    Pagespeed Tool Screenshot

    Core Web Vitals

    Nach einer langen Ankündigungsphase hat Google die Core Web Vitals im Sommer 2021 tatsächlich aktiviert und zum Rankingfaktor für die Suchmaschine erklärt. Seitdem bilden sie die Metriken für die Page Experience im Google Algorithmus. Im Wesentlichen bewerten sie die Performance einer Website und konzentrieren sich hier auf die Nutzererfahrung bei der Interaktion mit der Seite.

    Unter den Core Web Vitals fasst Google mehrere Metriken zusammen und nimmt insbesondere den Zusammenhang von Ladezeit und User Experience in den Blick. Außerdem fokussiert sich die Suchmaschine hier auf die Mobilenutzung.

    Durch die Umstellung auf die Mobile First-Indexierung nutzt Google nur die Kennzahlen für die mobilen Endgeräte für die Bewertung. Denn die Core Web Vitals werden für die Mobile- und Desktop-Varianten separat erfasst.

     

    Entscheidend sind dafür drei Kennzahlen:

    Kennzahl

    Was steht dahinter?

    Idealer Wert

    Largest Contentful Paint (LCP)

    die Zeit, die die Website braucht, bis das größte Inhaltselement geladen ist

    unter 2,5 s

    First Input Delay (FID)

    die Zeit, die zwischen dem Moment vergeht, wenn der User mit der Website interagiert (auf einen Link klickt oder eine Schaltfläche bedient), bis der Browser darauf reagiert

    unter 0,1 s

    Cumulative Layout Shift (CLS)

    gibt an, wie stark sich das Layout der Webseite während des Ladevorgangs verschiebt, was der Nutzerfreundlichkeit entgegenwirkt

    0 = keine Verschiebung

    1 = stärkste Verschiebung

    Weiterleitungen

    Auf die Nutzererfahrungen im Web zielen auch Weiterleitungen ab. Statt die gewünschten Inhalte zu finden, ploppt nur ein 404 Fehler auf – das ist ärgerlich. Deshalb gilt es, in der Onpage SEO zu verhindern, dass die User auf eine Fehlerseite gelangen. Bei gelöschten oder verschobenen Unterseiten sollten Weiterleitungen zu funktionierenden URLs eingebaut werden. Mit solchen Optimierungen lässt sich auch die Sichtbarkeit der alten Seite nutzen, wenn sie thematisch übereinstimmt.

    SSL-Verschlüsselung

    Google legt großen Wert auf Sicherheit und fordert deshalb, dass Websites mit einem SSL-Zertifikat ausgestattet sind – zu erkennen am Vorsatz der URL mit „https“. Seit einigen Jahren ist diese SSL-Verschlüsselung als Rankingfaktor des Suchmaschinen Algorithmus relevant.

    Content

    Um in den Suchergebnissen gefunden werden zu können, braucht es vor allem Inhalte. Nur interessanter und gut aufbereiteter Content bringt User auf die Seite. Dass Keyword-basierter Inhalt zu den wichtigsten Maßnahmen der Onpage Optimierung gehört, ist inzwischen allgemein bekannt. Dabei gilt es jedoch, auf viele verschiedene Aspekte zu achten.

    Text

    Text stellt nach wie vor das wichtigste Contentelement im Web dar. Dem Nutzer bietet er wesentliche Inhalte, der SEO die Gelegenheit, die Keywords einzubinden.

    Überzeugend für die User ist der SEO-Text allerdings nur, wenn er ihnen liefert, was sie suchen. Mehrwert und Relevanz lauten hier die zentralen Stichworte. Für die Qualität des Contents legt auch Google spätestens seit dem Panda Update hohe Maßstäbe an. Und das heißt: den Text für den Leser zu schreiben, nicht für die Suchmaschine. Was allerdings dem Leser gefällt, honoriert auch die Suchmaschine. Auf diese Weise wirkt sich hochwertiger Content auf die Google Bewertung aus.

    H-Überschriften

    Bei einem gefälligen Text begeistert nicht nur der Inhalt. Auch die Aufbereitung sollte den Nutzerbedürfnissen entsprechen. Deswegen sollte der Text optisch und inhaltlich sinnvoll strukturiert sein, damit die User schnell finden, was sie suchen. Eine gute Gliederung bildet hier das A und O – und das gelingt am besten mit Überschriften, in denen sich die Textstruktur abbildet.

    Überschriften gliedern nicht nur den Text, sie geben ebenso einen schnellen Überblick über die Inhalte, erregen Aufmerksamkeit und dienen der Orientierung.

    Durch die Verwendung von H-Überschriften, entsprechend dem HTML-Code, kann die unterschiedliche Inhaltstiefe der einzelnen Contentelemente direkt visualisiert werden. So können im Rahmen der Onpage SEO Überschriften in mehreren H-Ebenen gesetzt werden. Natürlich sollten die H-Überschriften-Tags korrekt eingebaut werden.

    Überschriftenstruktur Screenshot

    Keywords

    Keywords vermitteln der Suchmaschine, worum es im Text inhaltlich geht und welche Suchintention des Nutzers bedient wird. Deswegen sind sie nach wie vor die zentralen Elemente der Onpage Optimierung. Sie sollen ausreichend oft im Text vorkommen, aber nicht zu oft. Denn Keyword Stuffing straft Google inzwischen ab.

    Die entscheidende Aufgabe bei der Onpage SEO besteht darin, den jeweils dargebotenen Inhalten relevante Keywords zuzuordnen. Ebenfalls zentral: zu verstehen, welche Intention die User verfolgen, wenn sie die Suchbegriffe in die Websuche eingeben.

    Bilder

    Attraktive Webseiten präsentieren sich nicht als reine Textwüsten, sondern bieten ebenfalls etwas fürs Auge und können dadurch auch die Verweildauer auf der Seite verlängern: Dies gelingt durch Bilder. Und diese sollten ebenfalls SEO-optimiert sein, damit sie positive Signale für die Suchmaschinen-Bewertung aussenden. Denn auch für Bilder existieren zahlreiche Rankingfaktoren wie sprechende Dateinamen, ein Title-Attribut und ganz wichtig: weboptimierte Bildgröße.

     

    Grafiken

    Nicht nur Bilder gewähren optische Reize, auch Grafiken. Zudem können sie komplizierte Inhalte verständlich und einfach darstellen, was sie zu einem beliebten Contentelement macht. Ihre Onpage Optimierung verhält sich wie die von Bildern.

     

    Videos

    Videos erweitern das Spektrum an Inhalten, die sich im Web zur Verfügung stellen lassen, und erregen Aufmerksamkeit. Weil dies nur funktioniert, wenn sie auch tatsächlich abrufbar sind, sollte unbedingt für die Verfügbarkeit gesorgt werden. Für die Onpage Optimierung gelten hier im Wesentlichen die gleichen Anforderungen wie für Bilder und Grafiken.

    Veranschaulichung multimedialer SEO-Content

    Alt-Attribute

    Eine wichtige Onpage SEO-Maßnahme stellen Alt-Attribute dar, mit denen Bilder und Grafiken versehen werden sollten. Dabei handelt es sich um einen beschreibenden Alternativtext, der angezeigt wird, wenn das Bild nicht geladen wird. So kann der Nutzer trotzdem verstehen, was ihm an dieser Stelle vermittelt werden sollte. Auch im Rahmen barrierefreier Websites gewinnt das Alt-Tag an Relevanz.

    Nicht zuletzt kommen Alt-Attribute auch Suchmaschinen-Robots entgegen, die bisher lediglich Text auslesen können. Alt-Tags helfen ihnen beim Verstehen und Einordnen für die Google Bildersuche.

    Duplicate Content

    Einer der wichtigsten Grundsätze, damit Content Sichtbarkeit erzielt, lautet Einzigartigkeit. Duplicate Content, also identische Inhalte, bewertet Google hingegen negativ. Das betrifft sowohl identischen Content auf der eigenen Webpräsenz, aber auch zu fremden Websites inhaltsgleiche Elemente.

    Aus diesem Grund zählt die Identifizierung solcher gegebenenfalls doppelter Inhalte zu einer wichtigen Aufgabe der Onpage SEO.

    Meta-Daten

    Die Optimierung der Meta-Daten gehört zu den Standardaufgaben der Onpage SEO.

    Meta-Title

    Der Meta-Title soll die Aufmerksamkeit der User gewinnen. Ihn sehen die User sofort, wenn die Website in den Suchergebnissen auftaucht. Weil Google ihn als seitenrelevantes Element rechnet, ist es wichtig, hier mit dem primären Keyword der Website zu arbeiten.

    Meta-Description

    Auch wenn die Meta-Description keine Rankingrelevanz besitzt, so kann sie zumindest zur Steigerung der CTR in den SERPs beitragen. Denn oft verwendet Google die Meta-Description dazu, um als Snippet den Inhalt der Website zu beschreiben, wodurch sich auf die Darstellung in den Suchergebnissen Einfluss nehmen lässt.

    Fehlt dieses Meta-Element, kann sich das negativ auswirken. In manchen Fällen kann es wiederum sinnvoll sein, bewusst auf das Schreiben einer Meta-Description zu verzichten.

    HTML

    Überflüssige Elemente können die Performance einer Website deutlich ausbremsen. Gut strukturierte Inhalte belohnen Suchmaschinen hingegen. Deshalb liegt bei der Onpage Suchmaschinenoptimierung ein wichtiges Augenmerk auf einem klar definierten HTML-Quellcode. Das betrifft sowohl eindeutig und sinnvoll gesetzte HTML-Überschriften von H1 bis H6, in denen auch das Keyword zuweilen auftauchen sollte, als auch das Eliminieren überflüssiger Code-Elemente.

    Webseitenstruktur

    Eng im Zusammenhang mit der HTML-Aufbereitung steht die Webseitenstruktur. Auch hier sollte Klarheit herrschen, wenn es in die vorderen Suchergebnisse gehen soll.

    Interne Links

    Während das Setzen externer Links der Offpage SEO angehört, fallen interne Verlinkungen unter die Onpage Aufgaben. Sie verleihen der Website Link Juice und sollen den Nutzer durch die Webpräsenz führen. Eine sinnvolle interne Linkstruktur macht die User auf interessante Inhalte aufmerksam und hilft ihnen beim Navigieren. Suchmaschinen verdeutlicht sie die Website-Architektur und befeuert die Indexierung.

    Dafür braucht es einerseits eine gut durchdachte Navigation und andererseits sollten interne Links einen aussagekräftigen, Keyword-starken Ankertext erhalten.

     

    Sprechende URLs

    Logik ist auch beim Aufbau der URLs gefordert und deshalb sollten sie schon durch ihren Namen zum Sprechen gebracht werden. Aus der URL sollte sich bereits der Inhalt der Webseite erschließen lassen – dann handelt es sich um sogenannte sprechende URLs. Hier darf ruhig auch das Keyword stehen. Unterstriche sind dabei zu vermeiden. Zudem sollten die URL-Namen logisch aufeinander aufbauen.

    Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung kann auch die Länge der URL untersucht werden, weil sie die Crawlbarkeit der Website beeinflusst. Kürzere URLs haben hier meist die Nase vorn.

    Veranschaulichung Webseitenstruktur

    Klicktiefe

    An die Navigation durch die Website setzt auch die Klicktiefe an. Sie gibt an, wie viele Klicks notwendig sind, bis User den gewünschten Content erreichen. Weniger Klicks sind hier zu bevorzugen. Im besten Fall spiegelt sich die Klicktiefe bereits in den URL-Namen wider.

    Eine geringe Verzeichnistiefe kommt auch dem Suchmaschinen Crawler zugute. Denn je tiefer die Inhalte verborgen sind, desto unwichtiger könnte er sie sonst halten.

    Canonical Tag

    Ein Canonical Tag kann bei der sinnvollen Indexierung unterstützen und Ranking-Kanabilisierungen auf der eigenen Website verhindern. Duplicate Content lässt sich so gewissermaßen als solcher ausweisen und somit seine Indexierung und somit Abstrafung durch Google verhindern. Mit dem rel=canonical-Element können SEO Experten bei ähnlichen Inhalten auf zwei Unterseiten der Suchmaschine mitteilen, welche Seite das Original und welche die Kopie darstellt. Letztere wird dann aus dem Index genommen.

    Crawling/Indexierbarkeit

    Die Website kann nur gefunden und in den Suchergebnissen angezeigt werden, wenn sie indexiert ist. Deshalb sind Crawling und Indexierbarkeit notwendige Voraussetzung für die SEO.

    • Crawling bedeutet, die Crawler der Suchmaschine können auf die Inhalte zugreifen.
    • Indexierung heißt, die Website wird in den Index der Suchmaschine aufgenommen und dort nach bestimmten Kriterien aufbereitet. Erst dann kann sie als Suchergebnis ausgespielt werden.

    Im Rahmen der Onpage Suchmaschinenoptimierung sollten diese Aspekte daher unbedingt geprüft werden. So wird sichergestellt, dass die Inhalte von den Google Bots und Crawlern korrekt gelesen und genutzt werden können.

    Für das Crawling sollten nur Seiten freigegeben werden, die suchmaschinenrelevant sind. Beispielsweise ist dies für das Impressum nicht notwendig. Bei umfangreichen Webpräsenzen kommt nämlich das Crawl-Budget ins Spiel, mit dem Google die Anzahl der Seiten festlegt, die gecrawlt werden dürfen.

    Weil die Suchmaschine die Indexierung inzwischen fortlaufend vornimmt, ist keine separate Anmeldung wie früher mehr notwendig. Allerdings sind durch die Onpage Optimierung verschiedene Befehle möglich, die die Indexierung vorantreiben. Über Tools lässt sich einsehen, wie es sich mit der Indexierung der eigenen Website verhält.

    Robots.txt

    Sowohl das Meta-Tag robots als auch die Robots.txt-Datei stellen Möglichkeiten dar, das Crawling zu beeinflussen. Mit der Robots.txt-Datei geben Webmaster Crawlern Anweisungen, auf welche Bereiche sie zugreifen und welche sie auslassen sollen. Allerdings handelt es sich hier nur um eine Empfehlung. Letzten Endes verfährt die Suchmaschine in diesem Bereich eigenständig.

    Sitemap.xml

    Maschinenlesbar – und damit suchmaschinentauglich – sind die URLs einer Webpräsenz, wenn sie in Form einer Sitemap-XML vorliegen, die in der Google Search Console deponiert werden sollte. Dadurch lässt sich die Indexierung beschleunigen. Beim Aufstellen einer XML-Sitemap handelt es sich um eine Maßnahme, die Google selbst empfiehlt, auch wenn es keine Garantie für die Indexierung gibt.

    Strukturierte Daten

    Mittels strukturierter Daten hilft die Onpage SEO der Suchmaschine, den Inhalt der jeweiligen Webseite besser zu verstehen. Deshalb geben sie ihr zusätzliche Informationen mit, was dort zu finden ist. Strukturierte Daten stellen zudem die Basis dar, aus denen die Suchmaschine Rich Snippets generiert.

    Positive Rankingeinflüsse können hier zusätzlich gesetzte Kennzeichnungen oder Markups bringen, die den Content als Rezept, FAQ oder How To ausweisen. Dadurch rankt die Seite zwar nicht gleich besser, kann aber durch die Art von Schema Markup als Rich Snippets auftauchen, die mehr Aufmerksamkeit in den Suchergebnissen bekommen. So können solche strukturierten Daten zu höheren Klickraten führen. Und was dem User gefällt, belohnt die Suchmaschine.

    Mobile First

    Weil sich die Internetsuche zunehmend auf mobile Endgeräte verlagert, trägt auch Google dieser Entwicklung Rechnung. So heißt es bei der Suchmaschine inzwischen Mobile First. Websites, die weder eine mobile Variante besitzen noch responsive gestaltet sind, droht ein Rankingverlust. Denn eine Desktop-Variante auf dem Smartphone zu lesen, bereitet nun wahrlich kein Vergnügen. Im Gegenteil: Die von Google so hochgeschätzte User Experience leidet.

    Aus diesem Grund zieht die Suchmaschine inzwischen in erster Linie die Ranking-Signale der mobilen Variante für die Bewertung heran. Deshalb sollte diese auf dem Smartphone und Tablet Nutzerfreundlichkeit gewähren und den gleichen Content enthalten.

    Websites mit Responsive Design oder eine eigenständige mobile Version sind bei der Onpage Optimierung daher inzwischen Pflicht. Das gilt nicht nur für die Aufbereitung des Contents, auch Ladezeit, strukturierte Daten und andere Faktoren sollten sich an den mobilen Anforderungen ausrichten. Gerade bei Bildern und Videos ist es wichtig, dass sie Mobile-optimiert sind.

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