Mobile Marketing für den Erfolg unterwegs

Das mobile Internet erlangt eine immer größer werdende Bedeutung in unserer Gesellschaft. Fast jeder ist inzwischen mit Geräten wie einem Smartphone oder Tablet-PC unterwegs im Netz. Im Jahr 2014 besaßen laut der Internet-Marktforschungsfirma comScore über 40 Millionen Menschen in Deutschland ein Smartphone. Demnach nutzt jeder Zweite Social Media über das Handy, checkt E-Mails unkompliziert in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder shoppt bequem via Smartphone-App in der Mittagspause.

In diesem Zusammenhang wird es auch in den kommenden Jahren ständig wichtiger, seine Marketingziele auch auf die mobile Nutzung auszurichten. Laut einer Prognose von eMarketer wird die Anzahl der Nutzer des mobilen Internets vom Jahr 2015 und 43,6 Millionen auf insgesamt 58 Millionen im Jahr 2018 steigen.

Damit sind mehr als zweidrittel aller Deutschen mit einem mobilen Endgerät im Internet. Demnach wird sich die Nutzung des mobilen Internets von 2013 bis 2018 voraussichtlich mehr als verdoppeln. Und das bedeutet mehr potentielle Kunden für Sie!

Nutzer mobiles Internet

(Grafik Statista)

Nutzen Sie Ihre Chance mit Mobile Marketing und einer speziellen Suchmaschinenoptimierung für mobile Geräte. Doch was genau versteht man unter diesem Begriff?

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Was ist Mobile Marketing und welche Instrumente finden Anwendung?

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Im weitesten Sinn zählen sämtliche Marketingmaßnahmen, die über den Tablet-PC oder das Smartphone laufen, zum Mobile Marketing. Je nach Einsatzfeld, das sich von der Übermittlung von Informationen bis hin zum mobilen Verkauf von realen Produkten erstrecken kann, versucht Mobile Marketing das Verhalten von Usern zu beeinflussen. Dafür werden Online-Shops, Aktionen und Leistungen so zugeschnitten, dass sie ideal auf den mobilen Endgeräten dargestellt werden. Ein kleinerer Bildschirm, ein intuitiver Touchscreen aber auch das veränderte Verhalten des Nutzers bedingen die besondere Aufbereitung mobiler Werbeinhalte. Diese müssen den Smartphone oder Tablet User zu jeder Zeit, gezielt und so schnell wie möglich erreichen.

Damit die geplante Kampagne gelingt, nutzen professionelle Mobile Marketing Manager spezielle Instrumente,
unter anderem:

Content-Reduktion und mobile Landing Page:

Im Idealfall wird eine gesonderte Webseite erstellt, die nur über das mobile Endgerät abgerufen werden kann. Das mobile Pendant zur Landing Page sollte auf das mobile Endgerät angepasst sein und die wichtigsten Informationen liefern, ohne zu überladen zu wirken. Denn weniger ist mehr! Zu viele Informationen auf einem Blick verwirren den Kunden und er verlässt die Landing Page womöglich sehr schnell. Es entscheidet immer der erste Eindruck. Und damit auch die Verweildauer des Kunden auf einer Seite.

Responsive Design:

Responsive Design ist seit dessen „Erfindung“ im Jahr 2010 von Ethan Marcotte immer noch das Zauberwort für angepasste Benutzeroberflächen und eine benutzerfreundliche Usability im Web sowie auf Smartphones oder Tablet-PCs. Eine Website passt im Zuge des Responsive Designs die Inhalte auf die Größe des Displays an. Selbst Google empfiehlt inzwischen allen Webdesignern, ihre Inhalte bis zum 21.April 2015 auf Responsive umzustellen, da ansonsten Seiten im Page-Ranking verlieren werden, sollten sie kein mobil optimiertes Design anbieten.

Mobile Apps:

Ob nun Apples App Store, Googles Play Store oder der Store von Microsoft, bei dem Anwendungen für Windows Phone angeboten werden: Apps – also kleine Anwendungen, bzw. Programme für das Smartphone oder den Tablet-PC – sind ein enorm wachsender Markt im Bereich Mobile Marketing. Der Vorteil liegt in dem auf das System angepassten Design und die zumeist einfache Handhabung. Eine gut programmierte und für den Kunden sinnvoll erscheinende App, die einen erkennbaren Mehrwert bieten und der sie zum Download motiviert, bindet an das Unternehmen oder die Marke. Dabei kann es sich um simple Informationen über das Unternehmen oder auch um Unterhaltung handeln, Hauptsache die Aufmerksamkeit des Nutzers ist geweckt.

QR-Code:

Was sich in Japan schon vor etlichen Jahren als neue Möglichkeit für Werbung und Kundenansprache etabliert hat, ist nun auch in Deutschland endlich angekommen: QR-Codes. Mit Hilfe der kleinen, teils kryptisch aussehenden Zeichen, lassen sich in verkürzter Form Inhalte zu Produkten oder Dienstleitungen komprimieren. Mit einem einfachen Scan kann der Kunde so schnell an die gewünschten Informationen gelangen, ohne zum Beispiel mühsam eine URL abtippen zu müssen.

Mobile Advertising:

Wenn auch nicht bei allen beliebt: Werbeanzeigen und Banner stellen ein immer noch verlässliches Mittel zur Kundenansprache dar. Auch im Bereich Mobile Marketing können kleine Anzeigen am Bildschirmrand oder Pop-Ups, die an die kleineren Bildschirme angepasst sind, noch einiges bewirken. Im Jahr 2014 wurde mit mobiler Onlinewerbung 298 Millionen Euro Umsatz generiert. Und die Tendenz der kommenden Jahre ist weiterhin steigend. Werbeanzeigen werden im Mobile Marketing an die kleinen Bildschirme angepasst. Anstelle einer kleinen Anzeige am Bildschirmrand, erfolgt häufig die Darstellung als Pop-Up über den ganzen Bildschirm.

Umsätze mobile Werbung

(Grafik Statista)

In-Game-Mobile-Marketing:

Mobile Spiele werden immer beliebter. Ob in der U-Bahn oder auf dem Sofa zuhause: Mobile Games eignen sich hervorragend, um die Zeit totzuschlagen, seine Gehirnzellen zu trainieren oder mal wieder Frust abzulassen. Eine gute Möglichkeit, sind deshalb Anzeigen, die speziell auf Spiele auf dem Smartphone oder Tablet ausgerichtet sind. Ob auch am unteren Bildschirmrand oder ebenfalls als bildschirmfüllendes Pop-Up: So kann mittels gut platzierter Werbung eine höhere Reichweite im Mobile Marketing geschaffen werden.

Location-Based-Marketing:

Immer mehr im Kommen und auch bei den Usern beliebt: Location-Based-Advertising. Bei der Beurteilung von Location Based Services gaben schon 18 Prozent der Befragten einer Studie von Goldmedia aus dem Jahr 2014 an, diese als wichtige Marktgröße wahrzunehmen. Nach Aktivierung von GPS oder Eingabe der Postleitzahl werden dem Nutzer Angebote aus der Nähe angezeigt. Der Kunde wird mit einer Karte an den P.O.S (Point-Of-Sale) geleitet und kann so ein Angebot sofort nutzen. Ebenfalls nützlich sind in dem Zusammenhang Bonuspunkte, die bei dem Besuch eines bestimmten Ortes gesammelt werden können und so den Nutzer regelmäßig an den Ort zurück locken.

Location Based

(Grafik Statista)

SMS-Nachrichten:

Für die gezielte Kundenansprache eignet sich SMS-Marketing als wirksames Instrument. Insofern der Kunde per vorherigem Opt-In einer Nutzung seiner Handynummer eingewilligt hat, kann ihm gezielt relevanter Content zugestellt werden. Dabei dürfen natürlich bestimmte Ruhezeiten nicht außer Acht gelassen werden, denn die SMS ist ein noch immer sehr persönliches Medium für Werbung. Aber mit dem richtigen Inhalt kann der Nutzer positiv überrascht werden, um so individuelle Angebote auf ihn zugeschnitten erhalten.

Zielgruppe ansprechen

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Mobile Marketing wird überwiegend dort eingesetzt, wo eine Zielgruppe erreicht werden soll, die fast nur via Mobilgerät online ist. Dass dazu längst nicht mehr nur die Generation U40 zählt, ist schon vielen Unternehmen bewusst. Ältere Kunden kaufen etliche Produkte immer öfter über Tablet oder Smartphone. Wichtig ist für diese Konsumenten, dass möglichst alle Artikelinformationen schnell und immer verfügbar sind. Diese anspruchsvollen Bedürfnisse können häufig nur noch erfüllt werden, wenn professionelles Mobile Marketing stattfindet.

Kontakt 0800 38 56 393