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Carsten Schurig

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    Sichtbarkeitsindex

    Stand: 17.10.2022

    Der Sichtbarkeitsindex ist eine standardisierte Messgröße für Webseiten, der die Positionierung im Netz abbildet. Je höher dieser Wert, desto besser wird die Website gesehen. Alle bekannten Tools wie Sistrix, Xovi, Seolytics und Co. können den Sichtbarkeitsindex ermitteln, jedoch nutzen sie jeweils andere Grundlagen. So können die Werte je nach Tool voneinander abweichen.

    Berechnung des Sichtbarkeitsindex

    Um den Indikator der Suchmaschinen zu bestimmen, werden unterschiedliche Kriterien herangezogen. Der Sichtbarkeitsindex ergibt sich aus dem Top-100-Ranking eines Keywords, dem entsprechenden Traffic, der mit der Positionierung des Keywords sowie dem Traffic, der durch das Keyword selbst zu erwarten ist.

    Die vier Schritte der Ermittlung:

    • Festlegung der Datenpunkte durch eine bestimmte Anzahl an Suchanfragen auf Basis des Keywords und Einordnung in die Top 100
    • Ermittlung der Relevanz der Datenpunkte für das Keyword und die zu erwartende Klickwahrscheinlichkeit
    • Auflistung aller Gewichtungen aller Rankings einer Domain
    • Summierung der obigen Ergebnisse bilden den Sichtbarkeitsindex ab

    In der Regel reicht es aus, den Sichtbarkeitsindex einmal wöchentlich zu überprüfen, um gegebenenfalls Optimierungen vorzunehmen. Wird die Abfrage über die entsprechenden Tools vorgenommen, erfolgt die Aktualisierung ebenfalls nur in diesem Zeitrahmen.

    Relevanz des Sichtbarkeitsindex

    Vor allem Neulinge sind der Überzeugung, der Sichtbarkeitsindex ist das Nonplusultra in der Nachvollziehbarkeit der SEO-Maßnahmen. Doch tatsächlich ist es nur ein Wert von vielen, der Aufschluss über die Website gibt.

    Ein hoher Sichtbarkeitswert ist noch lange kein Garant dafür, dass auch viele Nutzer einen hohen Traffic erzeugen. Der Index kann auch steigen, während der organische Traffic sinkt.

    Besonders deutlich wird dieser Umstand bei Nischen-Keywords. Sie sind meist in den grundlegenden Pools der Tools nicht vorhanden, da sie zu tief spezielle Themen behandeln. Haben diese Webseiten bei ihrer Zielgruppe einen hohen Traffic, so können sie oft nur einen geringen Sichtbarkeitsindex aufweisen.

    Sichtbarkeitsindex in der praktischen Anwendung

    Der Sichtbarkeitsindex sollte nie als alleinstehender Wert in der Evaluation betrachtet werden. Analysen der Wettbewerber sowie Conversions oder die Traffic-Analyse sind in Kombination mit dem Sichtbarkeitsindex deutlich aussagekräftiger.

    Geht es in der Betrachtung der Zahlen allerdings um die historische Entwicklung der Seite im Vergleich zu den Vorjahren, einem Relaunch oder einem ausgespielten Update der Suchmaschinen, ist der Sichtbarkeitsindex ein gutes Indiz, um die Auswirkungen der Maßnahmen zu erkennen.

    Fazit: SEO muss facettenreich betrieben werden

    Der Sichtbarkeitsindex zeigt keine Live-Daten an, oft sind die Zahlen mehrere Tage alt. Auch wenn eine Top-Position in den Suchergebnissen häufig das Ziel vieler Webseitenbetreiber ist, ist der Sichtbarkeitsindex eine reine Image-Bewertung. Er gibt keine Auskunft über tatsächliche Besucher oder Conversions.

    In der Suchmaschinenoptimierung sind keine Maßnahmen zu finden, die verfolgt werden müssen, um den Sichtbarkeitsindex zu steigern. Es sind immer eine Vielzahl von Schritten – on- und offpage –notwendig, um das Ranking einer Website zu steigern.

     

     

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